Werner Illing

Illing, Werner

Schriftsteller (1895–1979). Eigenh. Brief mit U. („Illing“). Eßlingen am Neckar. 1¾ SS. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 94 / 80 € (17076)

Werner Illing (1895–1979), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Illing“). Eßlingen am Neckar, 14. Oktober 1978. 1¾ SS. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Heinz Birker: „Der alte Schriftsteller, der schon einen Fuß jenseits der Tür hat, freut sich natürlich, wenn er hören darf, er sei noch da. Er bedankt sich für freundliche Worte. Aber nun Ihr Anliegen! ‚Madame Reignier’ ist 1949 im ‚Verlag des Druckhauses Tempelhof-Berlin’ erschienen. Das war damals die Keimzelle[,] aus der sich wieder der Ullstein-Verlag entwickelte.

Ich bedaure, dass ich nur noch ein Exemplar des Romans besitze. Hätte ich ein weiteres[,] würde ich es Ihnen mit Vergnügen schicken [...]“. – Werner Illing schrieb Literatur-, Theater- und Musikkritiken für die „Chemnitzer Volksstimme“, arbeitete an der Chemnitzer Volksbühne mit Mary Wigman zusammen und war später Mitarbeiter der Mitteldeutschen Rundfunk AG und Sendeleiter für Musik und Unterhaltung beim Deutschlandfunk Berlin. Für Ullstein übersetzte er sechs Kriminalromane von Ellery Queen, seinen eigenen Roman „Utopolis“ lehnte der Verlag jedoch ab (er sollte dann im Berliner Verlag Der Bücherkreis erscheinen). Nach dem Zweiten Weltkrieg war Illing Mitarbeiter des Süddeutschen Rundfunks und schrieb mehrere Romane, Filmdrehbücher, Texte für Musicals und Lustspiele sowie Kurzgeschichten; zudem war er Mitglied des deutschen P.E.N-Clubs, Präsident der Bundesvereinigung der deutschen Schriftstellerverbände sowie Vorsitzender des Süddeutschen Schriftstellerverbandes; 1966 wurde Werner Illing mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; das Kuvert mit Absenderstempel..

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