Kurt Ihlenfeld

Ihlenfeld, Kurt

Schriftsteller (1901–1972). Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin. 1 S. Qu.-gr.-8vo.
$ 211 / 180 € (21596)

Kurt Ihlenfeld (1901–1972), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. Berlin, 17. Juli 1961. 1 S. Qu.-gr.-8°. – An den Publizisten und Literaturwissenschaftler Ernst Günther Riemschneider (1921–2002), der ihn wegen seiner Erinnerungen an den Dichter Jochen Klepper angeschrieben hatte: „Ihr Interesse für Jochen Klepper verstehe ich gut, – die Literatur über ihn ist gering. Es existieren eigentlich nur ein paar Zeitschriftenaufsätze, so zuletzt ein wissenschaftlicher in den Studien des hiesigen Institutes für mitteldeutsche Geschichte.

Auch meine Schrift ‚Freundschaft mit Jochen Klepper’ setzt sich aus einzelnen Aufsätzen zu verschiedenen Gelegenheiten zusammen [...]“. – Kurt Ihlenfeld leitete in Berlin den Eckart-Verlag, gab die gleichnamige Literaturzeitschrift heraus und gründete als geistiges Widerstandszentrum gegen den Nationalsozialismus den Eckart-Kreis junger christlich-konservativer Autoren, dem u. a. Rudolf Alexander Schröder, Ricarda Huch und Werner Bergengruen angehörten. „Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte Ihlenfeld zunächst als Pfarrer in Dresden und seit 1950 als freier Schriftsteller in Berlin. Er schrieb u. a. den Roman ‚Wintergewitter’ (1951), für den er 1952 mit dem Fontanepreis ausgezeichnet wurde, sowie Essays (‚Noch spricht das Land. Eine ostdeutsche Besinnung’, 1966) und gab das Gesamtwerk des Lyrikers Siegbert Stehmann (‚Opfer und Wandlung’, 1951) heraus“ (DBE). – Riemschneiders Buch über Jochen Klepper, „Der Fall Klepper. Eine Dokumentation“, sollte 1975 bei der DVA in Stuttgart erscheinen. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (keine Textberührung)..

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