Johann Nepomuk Hummel

Austrian composer, 1778-1837

Hummel’s music reflects the transition from the Classical to the Romantic musical era. Later 19th century pianistic technique was influenced by Hummel, through his instruction of Carl Czerny who later taught Franz Liszt. Czerny had transferred to Hummel after studying three years with Beethoven. Hummel's influence can also be seen in the early works of Frédéric Chopin and Robert Schumann, and the shadow of Hummel's Piano Concerto in B minor as well as his Piano Concerto in A minor can be particularly perceived in Chopin's concertos.

Source: Wikipedia

Hummel, Johann Nepomuk

Komponist (1778-1837). 10 eigenh. Briefe mit U. Dresden und (meist) Weimar. Zusammen 34 SS. auf 22 Bll. 4to. Meist mit eh. Adresse (Faltbriefe).
$ 17,057 / 15.000 € (72292/BN46074)

Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten, seine Klavierschule (die "Ausführliche theoretisch-praktische Anweisung zum Pianoforte Spiel"), ein Gastspiel in Dresden, einen Gesinnungswechsel in Sachen Engagement u. v. m. - I) "Hier übersende ich Ihnen das Manuscript des Rondo's, nebst dem darüber von mir ausgestellten Eigenthums Certificat. Daß ich mit dem Juden Schlesinger weder in Deutschland noch Paris nichts zu thun haben werde, können Sie sich ganz sicher verlaßen [...]" (15.

I. 1826). - II) "[...] Der Journal Nachricht zu Folge scheint in Wien die Musik zwar viel getrieben zu werden; allein von hervorstechenden Autoren und Künstlern scheint es anjetzo etwas geleert zu seyn gegen ehemals [...]" (28. II. 1826). - III) "Sie werden sich wundern von mir einen Brief aus Dresden zu bekommen, allein ich bin auf einer kleinen Kunstreise hier. Ich spielte Ostermontag hier bei Hofe, gab den 1t. Aprill [sic] [ein] Konzert in Leipzig, und da man mir keine Ruhe gelassen auch hier zu spielen, so gebe ich nächsten Freitag d. 7t. hier [ein] Konzert [...]" (5. IV. 1826). - IV) "[...] Ich gehe nicht nach Dresden, sondern bleibe hier; man hat mir alle Vortheile, die ich dort gehabt hätte, auch hier zugestanden, und so glaube ich wohlgethan zu haben in meinem ersten Verhältniß zu bleiben; überdieß ist der gute König todt; wer weiß was sich ändert! [...]" (28. V. 1827). - V) "[...] Sind Sie so gefällig und laßen Sie sich den alten Hugelmann [d. i. wohl der Pianist und Komponist Joseph Hugelmann, geb. 1768] (der Klaviermeister, der leider wie viele andre seiner Art nichts zu thun haben, und in Wien das liebe Brod betteln müßen) holen; sagen Sie ihm, ich hätte ihm nicht selbst schreiben können weil ich seine Adress nicht wußte, und sind Sie zugleich so gütig ihm 37 fl. 30 xr Conventions Münze, (die ich von unserer Großfürstinn [sic] erhielt) für seine mir übergebenen Musikalien auszuzahlen; da sie einige Zeit krank war, und die Hochzeit der Prinzeßin dazwischen kam, so hatte ich keine Gelegenheit seine Angelegenheit früher zu besorgen [...]" (2. VIII. 1827). - Der Brief v. 12. X. 1827 mit einem mehrseitigen eh. Vertragsentwurf über seine "Klavierschule", der im Folgebrief v. 28. X. noch spezifiziert wird. Unterm 22. XI. berichtet Hummel erfreut: "Ich melde Ihnen auch, daß der Kaiser v. Rußland die Dedication meiner Schule huldreichst angenommen hat". - Unveröffentlicht..

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Hummel, Johann Nepomuk

Komponist (1778-1837). 8 eigenh. Briefe mit U. Carlsbad und Weimar. Zusammen 13 SS. auf 13 Bll. 4to. Meist mit eh. Adresse (Faltbriefe).
$ 13,645 / 12.000 € (72294/BN46076)

Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten betr. seiner Klavierschule ("Von Farrenc [d. i. sein Pariser Verleger] höre ich kein Wort; - vom Engländer erhielt ich vor einigen Tagen die Correctur", 22. I.), mit Dank für eine Lebensmittelsendung ("Mitten in meinem Jammer kommen zum Glück die steyrischen Kapaune ganz wohlbehalten an, und sie haben mir wieder Stärkung gegeben und waren ganz delicat; ich danke Ihnen recht sehr für diesen haut gout", 7.

II.), mit einer Empfehlung für die junge Pianistin Caroline Perthaler (9. III., mit deren montierter Visitenkarte), mit der Bitte, ihm doch unverzüglich das Mozartsche Konzert für zwei Klaviere in Es-Dur zukommen zu lassen, da er es "sehr nöthig und dringend" brauche (16. VII.; mit einer kleinen Notenskizze daraus), mit der Mitteilung, daß er "seit 3 Monaten sehr fleißig" gewesen sei und "bereits 4 Manuscripte liegen habe; nähmlich: das Conzert in As dur; ein Septett militair; eine fantasie mit Orchestre-Begleitung [sic]; ein Gesellschaft[s] Rondo brillant; und Mehrere Kleinigkeiten werden noch bis dahin [d. i. seine geplante Reise über Paris nach London] fertig" (15. XII.), und mit einer launigen Schelte: "Es ist recht edel von Ihnen daß Sie die ganze Schuld des Nichtkommens nach Weimar auf Ihre Schultern allein geladen haben; allein hinterm Berge wohnen auch noch Leute die solche Pfiffe weg haben und wohl wißen, wo der Hase im Pfeffer sitzt. Ja, ja, wenn der Stephansthurm in Weimar gestanden und Herrn Müller's Korpus in Baumwolle dahin hätte transportirt werden können, so hätte man vielleicht das Glük [sic] gehabt, die commoden Hrn. Wiener bei sich zu sehen, aber so - - - blieben sie weg. - Ist das erlaubt, das ganze liebe Eßen, die schöne Gabe Gottes 3 Stunden lange versieden und verbraten zu laßen und dennoch nicht nur an dem besprochenen Tag, sondern gar nicht zu kommen; aber wartet nur Ihr lieben Herrn, wenn Ihr mich einmal nach Eurer vollkommenen Bequemlichkeit in Weimar besucht, so sollt Ihr dafür büßen und auf das Allerschlechteste aufgenommen und bedient werden; Strafe muß seyn!!! - Auch meine Frau war [...] so böse, daß sie gar nichts von Ihnen wißen wollte; - doch nun bin ich mit der Strafpredigt fertig [...]" (5. VII.). - "[...] Nun eine Bitte! Der Intendant hat mir aufgetragen an Sie zu schreiben und mich wegen der jungen Grünbaum [d. i. die Sängerin Caroline Grünbaum, 1814-1868] zu erkundigen; Sie hatten mir damals über diesen Punkt meines Briefes nichts mehr gemeldet, ob sie [d. i. wohl deren Mutter] uns die Tochter wohl anvertrauen möchte. Hier würde sie offenbar viel mehr geschont seyn als auf jedem andern Theater, da wir nur einmal die Woche Oper haben; auch würde sie hier in Hinsicht ihrer Bildung nur gewinnen können. Wie alt ist sie? wie ist ihre äußere Gesichtsbildung und Gestalt? [...]", 29. III.). - Unveröffentlicht..

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Hummel, Johann Nepomuk

Komponist (1778-1837). 8 eigenh. Briefe mit U. Weimar. Zusammen 14 SS. auf 12 Bll. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbriefe). Mit 21 Beilagen, darunter Gegenbriefe Haslingers, Briefe von Hummels Sohn Eduard, Empfangsscheine von Haslinger und Elisabeth Röckel, Briefe Dritter, Quittungen u. s. w.
$ 21,036 / 18.500 € (72299/BN46081)

Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten und zur Übersendung eines "Neuen Rondo", das dem Grafen Wass gewidmet ist (9. X. und 5. XI.), sowie des "Grand Rondo brillante mit Orch. Begl. op. 127" (29. XI.), für das er zu Beginn des Jahres 1835 noch immer kein Honorar erhalten habe: "Ich habe bisher vergebens auf die Übersendung meines Honorars von 80# gewartet; ich liebe die Ordnung und liebe richtig zu empfangen wie zu zahlen.

- Ich muß Ihnen bei dieser Gelegenheit auch mittheilen, daß ich mit allen meinen Verlegern die Einrichtung getroffen habe, 'daß jedesmal bei Abgang des Manuscripts auch der auf den Verleger trassirte Wechsel über die Honorarssumme mit-abgeht' weil ich auf andere Art nichts verabfolge als gegen gleich baare Bezahlung, es wären denn Summen von mehreren Tausenden [...]" (30. I. 1835). - Schon im Brief v. 1. IX. beklagt er, daß er "seit länger als einem Monat keinen Brief von Eduard erhalten habe"; und im Monat darauf dürfte eine Reihe von Haslingers Briefen zusammen eingetroffen sein, in denen er Hummel Bericht von Eduard erstattet, der zu dieser Zeit bei Haslinger eine Lehre zum Musikalienhändler absolvierte: "Ich kann nicht anders als Ihnen sehr dafür danken; obgleich es für mich wünschenswerther gewesen wäre, diese Briefe statt auf Einmal, in ordentlicher Monatsfrist wie sie datirt sind zu erhalten [...] Ich habe auch Eduarden heute einen Brief geschrieben und ihm befohlen mir augenblicklich zu schreiben und mir über alle Ihre Punkte eine wahre Erklärung und Grund anzugeben. - Sie können nicht glauben wie weh es mir thut, dieß alles von Eduard's Leichtsinn zu hören. - Ich wünsche, daß Sie keine so traurige Erfahrung an Ihrem Sohne, der nicht minder Hang zum Verschwenden Anlage zu haben scheint als der Meinige, machen mögen; denn glauben Sie sicher, fremde Augen sehen oft besser als die der Eltern [...]" (28. X.). - Beiliegend u. a. 1 eh. Schriftstück mit U. von Hummel an Haslinger betreffs einer Geldüberweisung von Haslinger an Hummels Sohn für dessen Auslagen (1834), 4 eh. Briefe mit U. von Eduard Hummel an Haslinger (der v. 26. VII. 1833 mit halbseitiger eh. Nachschrift von Hummels Vater) und 5 (davon 2 eh.) Briefe Haslingers an Hummel, darunter einer, in dem er von einem exquisiten Erwerb berichtet: "Händels Werke [...] habe ich, unter uns gesagt, in der Beeth. Versteigerung, durch ein ausserordentliches Zusammentreffen von für mich günstigen Verhältnissen, um den Preis von f. 102. C.M. erstanden. Ich werde Ihnen nicht zu sagen brauchen, daß mir alsbald darauf, und von mehreren Seiten mehr als das Doppelte dafür gebothen worden [...]" (eh. Brief v. 2. XII. 1827). - Unveröffentlicht..

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Hummel, Johann Nepomuk

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837), österr. Komponist und Pianist. E. Brief mit U., Weimar, 1. November 1821, 1 Seite 4°. An die Verleger Artaria in Wien. „Hier erhalten Sie den thematalischen (sic) Katalog meiner Werke; einige Plätze davon gegen Ende sind […] noch auszufüllen; die Werke […] sind noch unter der Presse, und werden hoffentlich bald erscheinen. – Die Geschichte hat mir Mühe gemacht, um selber wieder zu collectiren; um so mehr da ich den Catalog schon zum 2ten mal machen mußte, da der erste in Verluhr (sic) geraten ist.- Ich hätte ihn Ihnen früher geschickt, allein meine Frau ist Ende August entbunden worden […] und ist seither mit einer bösen Brust behaftet […]“ – Beiliegend eine alte, französische Übersetzung dieses Briefes.


Hummel, Johann Nepomuk

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837), österr. Komponist und Pianist. E. Brief mit U., Weimar, 11./13. März 1829. 1 Seite Folio. Mit Adresse und Siegel auf der Rückseite und kleinem Randloch vom Erbrechen des Siegels. Notiz von fremder Hand am Unterrand. An den Musikhändler Whistling in Leipzig. „Es ist beinahe 4 Wochen daß mir mein Freund Haslinger anzeigte, daß einige Schinken für mich unter Ihrer Adresse abgegangen sind. Es ist mir unbegreiflich daß ich dieselben nach so langer Zeit noch nicht erhalten habe, und es steht bei anwährender schönern und mildern Jahreszeit zu erwarten ob sie nicht verdorben sind wann sie ankommen.“ – Die Notiz am Unterrand besagt, dass die Sendung am 17. Januar abgegangen und am 7. Februar weiter befördert worden ist.


Hummel, Johann Nepomuk

E. Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Johann Nepomuk Hummel (1778–1837), Komponist und Musiker. E. Albumblatt mit U. („J. N. Ritter Hummel“). Weimar, 14. März 1832. 1 S. Qu.-gr.-8°. – „Ihrem Wunsch zu entsprechen einige Zeilen von meiner Hand zu besitzen, theile ich Ihnen der Kürze der Zeit wegen gegenwärtiges Blatt mit, und bitte Sie sich meiner auch in der Ferne freundlichst zu erinnern“. – Alt auf Trägerpapier montiert, dieses etwas wellig und mit zwei kleinen Randeinrissen. – Aus dem Album des Kaufmanns Carl Künzel (1808–1877), einem Kunst- und Autographensammler in Heilbronn; vgl. Emil Michelmann: Carl Künzel. Ein Sammler-Genie aus dem Schwabenland. Stuttgart, Cotta, 1938, Nr. 181.


Hummel, Johann Nepomuk

4 hs. Titelblätter, alle mit mehrzeiliger eigenh. Widmung des Komponisten.
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Drafts for the title pages of "Großes Konzert in As-Dur" (op. 113), "Große Varationen über ein Thema aus dem Berliner Local-Singspiel Das Fest der Handwerker" (op. 115), "Oberons Zauberhorn" (op. 116) and "Gesellschafts-Rondo" (op. 117) which were up to be published by the Viennese publisher Tobias Haslinger. Hummel's autograph dedications are addressed to the Grand Duchesses of Saxe-Weimar-Eisenach, the wife of one army general Albrecht, Eugenie Beer, and Madame Dorothea Wertheim at Warsaw (op. 117).


Hummel, Johann Nepomuk

Eigenh. Brief mit U. ("JHummel").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To the Italian tenor Marco Bordogni, requesting that he sing in a future production. - Addressed to Bordogni in Hummel's hand on the verso of the final leaf; slightly spotty and slight damage to edges; Property from a Private Chicago-area Collector.