Heinrich Graf von Holk

Holk, Heinrich Graf von

Feldmarschall (1599-1633). Quittung mit eigenh. U. Stendal. ½ S. auf Doppelblatt. Folio.
$ 2,823 / 2.500 € (941534/BN941534)

Abrechnung von Kontributionszahlungen der Hansestadt Gardelegen: "Nach geschehener Abrechnung mit der Stadt Gardeleben [!] wegen der wöchentlichen Contribution von dem 31. Martii biß den 10. Novembris darinnen abgerechnet worden die Uncosten meiner taffell [...]". - Heinrich von Holk kämpfte zunächst auf protestantischer Seite in Diensten des dänischen Königs Christian IV.; 1628 leitete er erfolgreich die Verteidigung der Stadt Stralsund gegen Wallensteins Truppen. Nach dem 1629 geschlossenen Frieden von Lübeck wechselte Holk als Oberster in kaiserliche Dienste und wurde ein enger Vertrauter Wallensteins.

Er übte mehrfach Kritik an der planlosen Kriegführung, der Unfähigkeit führender Generäle und an den Plünderungen durch deren Soldaten. Am 20. Mai 1631 war er unter Tilly an der blutigen Eroberung des nahe an Gardelegen gelegenen Magdeburg beteiligt. 1633 wurde er vom Kaiser in den Grafenstand erhoben und zum Feldmarschall befördert. Er starb noch vor Wallensteins Fall an der Pest. - Mit Regestierung (verso) und Sammlervermerken in Bleistift. Wohlerhalten..

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