Robert Hohlbaum

Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886–1955). 21 (11 eigenh. und 10 ms.) Briefe und 4 (3 eh. und 1 ms.) Postkarten mit U. Meist Wien. Zusammen 20¾ SS. auf 25 Bll. Verschiedene Formate. Mit 8 Kuverts. Beiliegend eine eh. Visitenkarte mit U.
$ 4,311 / 3.800 € (25219)

Robert Hohlbaum (1886–1955), Schriftsteller. 21 (11 e. und 10 ms.) Briefe und 4 (3 e. und 1 ms.) Postkarten mit U. Meist Wien, 1934 bis 1954. Zusammen 20¾ SS. auf 25 Bll. Verschiedene Formate. Mit 8 Kuverts. Beiliegend eine e. Visitenkarte mit U. – Freundschaftliche Korrespondenz mit Reinhold Glaser vom „Salzburger Volksblatt“ betr. der Zusendung von (hier nicht beiliegenden) Manuskripten: „[...] Im April blüht mir eine Roßkur – Lindewiese, Schrothsche Hungerkur – an die ich mit einigem Schaudern herangehe, aber ich bin durch meine Stoffwechselerkrankung und Vagatonie, besonders an Föhntagen, die ja jetzt die Regel sind, so herunten, dass ich etwas Radikales machen muss.

Wenn Sie beim Stiegelbräu sitzen, denken Sie meiner in Wehmut, ich habe drei Dursttage pro Woche [...]“ (26. März 1935). – Der seinerzeit vielgelesene Schriftsteller zählt zu den zentralen Figuren des politisch rechts orientierten Literaturbetriebs in der Ersten Republik, pflegte Kontakte zu nationalsozialistischen Kulturfunktionären, nahm 1937 die deutsche Staatsbürgerschaft an und wurde Direktor der Stadtbibliothek in Duisburg; von 1942 bis 1944 war er Leiter der Landesbibliothek Weimar, 1950 kehrte er nach Österreich zurück. „Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhüllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten“ (DBE)..

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Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886-1955). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. 4to.
$ 284 / 250 € (47463)

An eine Dame: „Verzeihen Sie, daß ich, wie ich schon schrieb, durch mein langwieriges Fußübel gehindert, erst heute dazu komme, Ihnen in der Angelegenheit Bonne zu antworten. Ich habe mit mehreren Gelehrten verschiedenster Fachrichtung und Weltanschauung gesprochen, denen jedoch sämtlich der Name Bonnes nicht bekannt war, daher waren sie auch nicht geneigt zu unterzeichnen. Im pacifistischen Sinne – denn in diesem Sinne wirkt ja B. in erster Linie, nicht wahr? – ist hier Frau Frau Privatdocent Dr.

Christine Tonaillon tätig, die ich jedoch nicht persönlich kenne. Vielleicht wenden Sie sich an Sie (Universität Wien) [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randläsuren..

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Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886-1955). „Schubert“. Eigenh. Gedichtmanuskript mit U. Morzg bei Salzburg. 1 S. (14 Zeilen). 4to.
$ 908 / 800 € (47464)

„Aus dem Sonettenzyklus „Deutschland“: „Ich schrieb es gern in alle Rinden ein, | Die Lindenblätter soll dein Klang bewegen, | Dein Name tön’ aus jedem Abendsegen, | Und jeder Glocke, hell und morgenrein [...]“. - Mit eh. Widmung an Alfred Pühringer „als einen erhabenen Geist!“. - Mit stärkeren Randläsuren und etwas knittrig.

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Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886-1955). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. Folio.
$ 170 / 150 € (937081/BN937081)

An einen Hans (wohl den aus Wien stammenden Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern, 1896-1962): "Nimm von uns beiden den herzlichsten Glückwunsch entgegen, den ich Dich auch bitte, Deiner verehrten Frau Gemahlin zu übermitteln! Wir freuten uns sehr über die gute Nachricht. Leider war ich am Festtage krank, sonst hätten wir Dir die Wünsche persönlich überbracht […]". - Gefaltet. - Hohlbaum zählte zu den meistgelesenen österr. Autoren der Zwischenkriegszeit. Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhülllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten (u.a.

Romantrilogie Volk und Mann: König Volk, 1931; Der Mann aus dem Chaos, 1933; Stein, 1935). Darüber hinaus verfasste er Künstlernovellen und -romane sowie die Autobiographie "Mein Leben" (1936)..

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Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886-1955). Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D. 2 SS. 8vo.
$ 397 / 350 € (937082/BN937082)

Gedicht, betitelt "Deutschland". - Hohlbaum zählte zu den meistgelesenen österr. Autoren der Zwischenkriegszeit. Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhülllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten; darüber hinaus verfasste er Künstlernovellen und -romane sowie die Autobiographie "Mein Leben" (1936).

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Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886-1955). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. 4to.
$ 182 / 160 € (943199/BN943199)

An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Von einer kleinen Vorlesungsreise zurück, erfahre ich von allen Seiten, dass Sie so liebenswürdig waren, sich meiner kleinen, zwar ganz lustigen, aber recht harmlosen und unbedeutenden Sache vom ‚Grafen Lauterbach' anzunehmen. Damit Sie eine etwas bessere Meinung von mir bekommen, gestatte ich mir, mit gleicher Post mein ‚Himmlisches Orchester' zu überreichen mit meinem herzlichsten Dank […]". - Der seinerzeit vielgelesene Hohlbaum zählt zu den zentralen Figuren des politisch rechts orientierten Literaturbetriebs in der Ersten Republik, pflegte Kontakte zu nationalsozialistischen Kulturfunktionären, nahm 1937 die deutsche Staatsbürgerschaft an und wurde Direktor der Stadtbibliothek in Duisburg; 1942-44 war er Leiter der Landesbibliothek Weimar, 1950 kehrte er nach Österreich zurück.

"Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhüllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Hohlbaum, Robert

Schriftsteller (1886-1955). Postkarte mit eigenh. U. Duisburg. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert.
$ 91 / 80 € (47813/BN32799)

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