Stella Hohenfels-Berger

Hohenfels-Berger, Stella

Schauspielerin (1857-1920). Eigenh. Manuskript. O. O. 10 SS. auf 10 Bll. Qu.-4to und Folio.
$ 1,918 / 1.800 € (942424/BN942424)

Humorvolle, persönliche Erzählung zu ihrem Werdegang: "Wer mir an der Wiege gesungen hätte, dass ich eine deutsche Schauspielerin werde sollte! [...]". - Veröffentlicht in den Schauspieleranekdoten "Dekameron vom Burgtheater" (Verlag A. Hartleben, 1880) unter dem Titel "Stella Hohenfels erzählt". - Paginiert, Bll. teilweise durch Schnitte geteilt und mit anderen Teilen zusammenmontiert. Mit eh. Korrekturen sowie Redaktionsvermerken und Streichungen in Bleistift von alter Hand. Teilweise mit kleinen Randeinrissen.

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Hohenfels-Berger, Stella

Schauspielerin (1857-1920). Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D. 2 SS. Visitkartenformat.
$ 96 / 90 € (942636/BN942636)

An einen Herrn Doktor mit der Bitte um Korrektur einer fehlerhaften Theateranzeige: "Ich lese schon einige Mal in den Annoncen 'Post-Scriptum' u. 'Demokrit' - Ich bitte Sie zu verhüten, daß das wieder geschieht, indem ich, wenn ich überhaupt spiele, (was mir bis heute noch nicht definitiv mitgetheilt ist) nur im Post-Scriptum auftrete. Von 'Bérengère et Anatole', wovon Baron Bourgoing [d. i. Othon Baron de Bourgoing , 1839-1908] gesprochen, ist wohl keine Rede mehr? Sie sehen, ich weiß garnichts [...]".

- Hohenfels hatte 1884 "Bérengère et Anatole" von Paul Poirson (1836-95) unter eigener Regie im Wiener Palais der französischen Botschaft dargeboten (vgl. "Morgen-Post" v. 2. III. 1884). Ab 1889 mit dem späteren Burgtheaterdirektor Dr. Alfred Freiherr von Berger verheiratet, durfte Hohenfels während dessen Direktionszeit (1910-12) nicht auftreten. - Die lithogr. Visitkarte lautet noch auf "Stella Hohenfels"..

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