Paul Hochheim

Hochheim, Paul

Tenor (1879-1944). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 123 / 120 € (938826/BN938826)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Am Freitag Nachmittag, am 2. Fbr. singe ich im Theater a. d. Wien den Zigeunerbaron in einer Wohltätigkeitsvorstellung […]". - Hochheim gehörte in der Spielzeit 1916-17 der Wiener Hofoper an.

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Hochheim, Paul

Tenor (1879-1944). Eigenh. Brief mit U. Wien. 11.11.1916. 2 SS. 8vo.
$ 133 / 130 € (938827/BN938827)

An einen namentlich nicht genannten Musikkritiker: "Leider konnte ich von Ihrer liebenswürdigen Erlaubnis, Sie besuchen zu dürfen, noch keinen Gebrauch machen, wegen allzu vieler Proben (Schneider v. Schönau). Ich hoffe aber in kommender Woche Sie einmal aufsuchen zu können […]. Heute komme ich mit einer kl. Bitte und hoffe, dass sie Ihnen nicht unbescheiden erscheint. Ich bin jetzt 3 Monate in Wien und habe erst 6mal gesungen. Es ist für mich hier sehr schwer und habe ich furchtbar zu kämpfen, um mir hier nach und nach eine Position zu schaffen.

Es sind zuviel Tenöre hier und bei jedem ‚Neuen' sind die Wiener naturgemäss sehr skeptisch. Sie glauben nicht Herr Doktor, was ich oft leiste, da ich einen geradezu krankhaften Ehrgeiz besitze und mein ganzes Leben im Aufgehen in meinem Beruf aufgebaut ist. Ich habe gewiss das beste Wollen und strebe unablässig, vorwärts zu kommen und hoffe mit Gottes Hilfe dies auch zu erreichen. Morgen singe ich nun den ‚Wilhelm Meister' in Mignon und geht mein Wunsch dahin, wenn es möglich wäre, eine Kritik aus Ihrer Feder zu erhalten. Es ist das erste Mal, dass ich dann besprochen werde und wäre ich unendlich dankbar für Ihr Interesse, d. h. falls dies möglich wäre […]". - Hochheim gehörte in der Spielzeit 1916-17 der Wiener Hofoper an..

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