Paul Hindemith

Hindemith, Paul

Komponist (1895-1963). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 677 / 600 € (15676)

Paul Hindemith (1895-1963), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit Grußwort und U. O. O. und Jahr, [1955]. Qu.-Kl.-8°. 1 Seite. Sehr hübsches fünftaktiges Inzipit aus dem 1. Satz der Symphonie "Mathis der Maler" mit Widmung für Wilhelm Trautmann, als Dank für dessen freundliches Gedenken zum 60. Geburtstag des Komponisten. - Auf der Rückseite der photographischen Reproduktion eines Jubiläumsblattes.

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Hindemith, Paul

Komponist (1895-1963). Signed and dedicated portrait. Berlin. 140 : 90 mm.
$ 508 / 450 € (60382)

A head and shoulders photograph with conductor’s baton.

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Hindemith, Paul

deutscher Komponist (1895-1963). Portraitpostkarte mit eigenh. U. o. O. u. D. 150 : 100 mm.
$ 508 / 450 € (60416)

Brustbild mit verschränkten Armen mit Dirigentenstab. - In seiner frühen Schaffensperiode schockierte er das klassische Konzertpublikum mit provozierend neuartigen Klängen (schroffen Rhythmen, grellen Dissonanzen, Einbezug von Jazz-Elementen), was ihm den Ruf eines regelrechten „Bürgerschrecks“ einbrachte. Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zu einem Aufführungsverbot seiner Werke, auf das er schließlich mit Emigration reagierte, zunächst in die Schweiz, dann in die USA.

Unterdessen entwickelte sich seine Kompositionsweise hin zu einem neoklassizistisch geprägten Stil, der sich auf neue Weise mit klassischen Formen wie Sinfonie, Sonate und Fuge auseinandersetzte. Dabei distanzierte er sich vom romantischen Künstlerbild des durch Inspiration beflügelten Genies und sah den Komponisten und Musiker mehr als Handwerker. Die Betonung des Handwerklichen spiegelt sich auch in seinen theoretischen Schriften, insbesondere der Unterweisung im Tonsatz. Sein theoretisches System kann kurz als freie Tonalität beschrieben werden, die sich sowohl von der traditionellen Dur-Moll-Tonalität als auch von der zwölftönigen Atonalität Schönbergs abgrenzt. Er plädierte für „Gebrauchsmusik“ und sah es als Pflicht des Komponisten an, sich sozialen Herausforderungen zu stellen und nicht zum reinen Selbstzweck zu komponieren. Hindemith verfügte über Erfahrungen als Orchester- (Geige und Bratsche) und Kammermusiker (als Bratschist im Amar-Quartett). Als Dirigent (vor allem seiner eigenen Werke) profitierte er von seinem absoluten Gehör und seiner weitgehend professionellen Beherrschung aller gängigen Orchesterinstrumente. Wikipedia.

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Hindemith, Paul

Komponist (1895-1963). Glossy 12 x 7 photo of Hindemith’s orchestra, signed in fountain pen. Scattered creases, otherwise fine condition. O. O. 305:170 mm.
$ 565 / 500 € (6055)

Aufnahme in ganzer Figur von hinten am Dirigentenpult mir Orchester.

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Hindemith, Paul

Musiker und Komponist (1895-1963). Eigenh. Unterschrift auf Albumblatt. o. O. u. D. 8vo. 1 p.
$ 169 / 150 € (77886)

Hübscher Namenszug auf Albumblatt. - Aus dem Nachlass des Dirigenten Walter Weller (1939-2015). - Walter Weller war in den Jahren 1961 bis 1972 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und des Staatsopernorchesters. 1966 erfolgte nach seinem Dirigierstudium bei Josef Krips (1902–1974) sein Debüt als Dirigent. Weller wurde ab dem Jahre 1971/72 Generalmusikdirektor der Duisburger Sinfoniker, 1975 bis 1978 Chefdirigent beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester und von 1977 bis 1980 beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das ihn nach Ablauf des Vertrages zum Ehrengastdirigenten auf Lebenszeit ernannte.

1980 bis 1986 folgte die Chefstelle beim Royal Philharmonic Orchestra London, anschließend bis 1991 war er Chefgastdirigent des Orquesta Nacional de España. Von 1992 bis 1997 war er musikalischer Leiter des Royal Scottish National Orchestra, ab 1994 Musikdirektor der Allgemeinen Musikgesellschaft in Basel, Operndirektor des Theaters Basel und Chefdirigent des Basler Sinfonie-Orchesters. Die Stuttgarter Philharmoniker verliehen 2003 Walter Weller den Titel „Ehrendirigent“. Von November 2007 bis Juni 2012 wirkte er als Musikalischer Direktor und Chefdirigent des Belgischen Nationalorchesters (ONB), das ihn zum Musikalischen Ehrendirektor ernannte..

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Hindemith, Paul

Musiker und Komponist (1895-1963). Eigenh. Brieffragment. Brüssel. 8vo. 2 pp. Gedr. Briefkopf. Mit österr. Zensurstempel. Lochung als ausgessert.
$ 508 / 450 € (83890)

An seinen Freund Egon Seefehlner: „[…] besten Dank für Ihr informatives Telegramm. Ich komm der vielen Reiserei und Proben- und Konzertarbeit wegen erst heute dazu, Ihnen Genaueres über das Programm für Wien zu schreiben. Die ursprüngliche Idee mit Bruchstücken aus Mathis (Hellwig und Patzak als Solisten) scheint mir schwer durchführbar, da wohl kaum das sehr umfangreiche Material der gesamten Oper von Mainz (Schott Verlag nach Wien gebracht werden kann. Sie können darum aus den in meinem Telegramm angegebenen Stücken (die ich mit mir von London bringen werde) und etwa sonst noch erreichbaren die Programme zusammenstellen, wie es für Ihre Zwecke am besten ist.

Das von Ihnen erwähnte Klavier-Konzert ist wohl nicht das erst kürzlich in Amerika uraufgeführte neueste - dieser ist noch nicht verfügbar. Es ist wohl dasjenige mit Blechbläsern und 2 Harfen gemeint. Dieses Stück dürfte mittlerweile in London in Mr. Stalen’s Besitz gleangt sein. Das Material hierzu bringe ich ebenfalls mit. […]“.

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Hindemith, Paul

Musiker und Komponist (1895-1963). 5 (3 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit eh. U. Frankfurt a. M., Heilbronn und o. O. Zusammen 5¾ SS. auf 8 Bll. 4to und 8vo.
$ 5,081 / 4.500 € (82537/BN53708)

An den Journalisten, Historiker und Musikwissenschaftler Jacques Benoist-Méchin über geplante Zusammenkünfte, ein Konzertprojekt, eine Aufführung von Strawinskys "Histoire du soldat" in Frankfurt a. M. und eine geplante Aufführung seines Liederzyklus für Sopranstimme und Klavier (op. 27) "Das Marienleben": "Ich mache entsetzlich viel Musik, muss endlos geigen und bratschen, komponiere kiloweise und bin fast ununterbrochen auf Reisen […]" (1. V. 1923). - "Neulich haben wir hier Strawinskys histoire du soldat in einer sehr feinen Aufführung […] herausgebracht.

(Ich habe gegeigt.) Es hatte einen grossen Erfolg. In Leipzig, Berlin und in der Schweiz führen wir das Stück im Winter auf. Meine Lieder, von denen ich Ihnen damals einige zeigte, sind nunmehr alle fertig. Sie sind vor kurzem hier aufgeführt worden […]" (12. VII. 1923). - "Ich habe herzlich gelacht, als ich Ihre gutgemeinten Vorschläge gelesen habe. Sodann: Gegen die Aufführung der Marienlieder von mir habe ich natürlich nichts einzuwenden, ich bitte Sie aber zu bedenken, dass der Vortrag des ganzen Cyclus ungefähr 1½ Stunden dauert und ich würde es nicht für sehr gut halten, wenn man bei dieser Gelegenheit nur einzelne Stücke daraus hören liesse. Mir persönlich wäre es natürlich ausserordentlich lieb, wenn die Lieder dort von den Ausführenden der hiesigen Uraufführung gesungen würden (Beatrice Lauer-Kottlar und Emma Lübbecke-Job). Diese beiden Damen haben seinerzeit hier die Kastanien aus dem Feuer geholt und es würde mich freuen, wenn sie dafür durch häufige Aufführungen entschädigt würden - ausserdem kann ich mir keine bessere Aufführung denken; ich habe seinerzeit jede Note mit einstudiert […]" (21. III. 1924). - Teils etwas gebräunt und knittrig; Faltspuren; der undatierte ms. Brief an einen Hrn. Joel..

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Hindemith, Paul

Portraitpostkarte mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar