Hermann Hesse

Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Portraitphotographie mit eigenh. Namenszug und Widmung auf der Rückseite. „Gruss für G. Goetz! HHesse“. O.O.u.D. Mit eigenh. Briefkuvert mit ausgeschnittener Briefmarke.
$ 664 / 550 € (59864)

Ausdruckstarkes Portrait mit ausgestrecktem Arm.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift „HH.“. o. O. u. D. Gr.-8vo. 1 1/2 SS. Bleistift.
$ 543 / 450 € (59866)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „ich kann sie in meinem Zustand tiefer Erschöpfung und nie endender Ueberbürdung nie erwidern, ausser mit Gedrucktem. sie müssen Geduld haben, und mir auch lieber jenes zu streichende Wort nicht nennen, ich habe wirklich andre und nähere Sorgen. Die Schrift von Hafner wird wohl keinerlei Ersatz für die Ihre sein, schade. Ich lasse all die Hesse-Literatur eben ihren Lauf nehmen, sie ist Missverständnis wie die ganze Stellung der Welt zum Dichter.“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Gedichttyposkript mit eigenh. Grüßen und Unterschrift. O. O. u. D. 2 SS. Gr.-8vo. Faltspuren.
$ 1,810 / 1.500 € (59867)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Die beiden Gedichte „Zwei Bremgartener Gedichte aus dem Sommer 1944 | Beim wiederlesen von ,Neumond’ und ,Schön ist die Jugend’“ und „Im Schloß Bremgarten“. Mit eigenh. aquarellierter Verziehrung der beiden Seiten. „Goetzen dem Kinde ein Gruss von H. Hesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „H. Hesse“. Montagnola. 4to. 1 1/2 SS. Mit eigenh. Briefumschlag. Bleistift.
$ 1,810 / 1.500 € (59877)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Dieser Tage waren es grade fünfzig Jahre, seit ich von meiner Mutter als Vierzehnjähriger ins Kloster Maulbronn gebracht wurde. […] ich bin dankbar dafür, das der Spätsommer dieses glücklosen Jahres noch warm und trocken ist und ich, außer morgens und abends, noch nicht frieren muß; dazu sind ja dann noch viele Monate da. […] Ich habe inzwischen, von einer Unruhe genötigt, nach sehr langer Pause wieder mehrere Seiten an Jos.

Knecht gearbeitet, es fehlt jetzt nicht mehr viel. Dieser Tage hofft auch mein Verleger aus Berlin, den ich mehrere Jahre nicht gesehen habe, in dringen gewordenen Angelegenh. mich kurz besuchen zu können. Daß Sie über mich oder meine Bücher nicht reden und schreiben können, ist ganz in Ordnung. Es wäre anders, wenn es mein Schicksal wäre, unverstanden und erfolglos geblieben zu sein, aber so ist es ja nicht, wenn auch meine Wirkungen und Erfolgt nicht eigentlich offizielle sind. Hier ist nichts zu korrigieren. Glauben sie aber nicht, daß Sie mir ein Fremder seien! Ich kenne Sie nicht so gut wie Sie mich, natürlich; aber ich habe von Ihnen aus Ihren Briefen ein Bild, ein ganz bestimmtes, und das ist mir keineswegs fremd und fern, sondern gehört zum Vertrauten und Befreundeten. Meine Söhne sind wieder einmal alle drei beim Heer, der älteste hatte allerdings sehr langen Urlaub gehabt. Sie stehen da irgendwo in den Bergen herum, bauen an Wegen oder Unterständen, exerzieren, sehen Jahr um Jahr vergehen, sehnen sich nach Weib und Kind, nach Arbeit, nach ihrem eigenen, wirklichen Leben, werden langsam resigniert und ein wenig wie verwelkt - und werden von unsern Freunden in andern Ländern glühend darum beneidet, daß sie dies alles nicht ,im Ernst’ sondern nur vorbereitend und ohne Blutverlust tun. Die Menschen sind heut mit wenig […]“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Brief m. U. „H. Hesse“. „am Rigi“. 8vo. 2 Seiten. Mit eigenh. Briefumschlag.
$ 1,448 / 1.200 € (59879)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Zunächst über seinen schlechten Gesundheitszustand: „[…] Bei schönem Wetter sehe ich tausend Meter unter mir eine kleine u. ein Dorf liegen, dort habe ich einst, vor 45 Jahren, das Tagebuch Lauschers geschrieben. Aber es klingt mir von dort her nichts Lebendiges mehr nach.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. Montagnola. Gr.-8vo. 1 S. Bleistift.
$ 1,146 / 950 € (59880)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Ihr Glückwunsch, und einer aus England, waren diesmal die beiden einzigen Grüße aus dem Ausland zum Geburtstag. […] Aus Deutschland haben seit der Kapitulation drei Botschaften mich erreicht, die Reisenden oder Kurieren zufällig hatten anvertraut werden können, sie kamen aber nicht von den mir Nächststehenden. Ob mein Verleger noch lebt, ist sehr fraglich, und den Gedanken, einen teilweisen Wiederaufbau meines Werkes noch selbst zu erleben, habe ich nun nach einigem Sträuben ganz beiseite gelegt.

Im übrigen sorge ich mich nicht um das Weiterleben einiger meiner Bücher; in einer so armen und substanzlosen Literatur wie es die deutsche unsrer Epoche ist, gehören sie natürlich zu den relativ bewährten […]“ - Auf dünnem Papier; mit Knickstellen..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. O.O. Gr.-8vo. 1 S. Bleistift. Mit eigenh. Briefumschlag. Bleistift.
$ 1,448 / 1.200 € (59881)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Bei uns ist seit Wochen eine beinah unerträgliche Hitze und Dürre. Soweit meine Kraft und unser spärliches Wasser reicht, giesse ich jeden Abend mühsam und habe bisher damit die paar Blumenbeete ums Haus gerettet, der übrige Garten samt dem Gras ist verbrannt. […] Die Morgenlandfahrt wird wieder gedruckt, im Winter vielleicht auch eine Gedichtauswahl, natürlich alles nur für die Schweiz. Für Deutschland und die Welt existiert mein Werk nicht mehr, was natürlich nicht ewig, aber lange dauern wird, meine Erben werden den teilweisen Wiederaufbau noch erleben.

Mein treuer Verleger Suhrkamp war sehr lang in Gefängnissen der Gestapo, seither weiss ich nicht von ihm […]“ - Peter Suhrkamp wurde im Frühjahr 1944 von der Gestapo verhaftet und kam ins Gefängnis. Nach Einstellung des Verfahrens wurde er zur „Schutzhaft“ ins Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht. Zwei Wochen darauf wurde Suhrkamp im Februar 1945 – zwischenzeitlich schwer erkrankt – entlassen. Verschiedene Persönlichkeiten, darunter Gerhart Hauptmann, Hans Carossa sowie – laut Suhrkamps eigener Auskunft – Arno Breker hatten sich für seine Freilassung eingesetzt..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. Montagnola. Gr.-8vo. 1 S. Mit Briefumschlag. Bleistift.
$ 1,810 / 1.500 € (59882)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Die Diskussion über Werfel und mich, in Bezug auf den Dynamitpreis, gleicht manchen, die schon früher stattfanden. Sie geht mir nicht nahe. In Deutschland wird mein einstiger Verleger Bermann, Schwiegersohn von S. Fischer, wahrscheinlich einen Verlag eröffnen, da möchter er auch meine Bücher wieder drucken, nur sei natürlich nicht daran zu denken, daß je wieder die Ueberweisung von Tantiemen an mich ins Ausland möglich sei.

Ich sende Ihnen, statt brieflicher Erzählung, das Rigitagebuch. Nach Jahren völligen Schweigens kam kürzlich ein lieber Brief von Martin Buber, ich hatte damals das Glasp.spiel senden lassen. […]“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. Montagnola. Gr.-8vo. 1 S. Bleistift.
$ 905 / 750 € (59884)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Dieser Tage unterschrieb ich einen Vertrag mit dem Verlag Westermann in Kopenhagen über den Steppenwolf, darin heisst es, dass der Verlag für 3 Jahre das Recht habe, auch etwaige andre Bücher von mir zuerst angeboten zu bekommen. Ich melde es für alle Fälle wegen des Glasp.Spiels - Das soll nun nächstens in Berlin von Freund Suhrkamp verlegt werden, nach einjähriger Unterbrechung hatte ich zum erstenmal wieder direkte Nachricht von ihm. […]“ Weiter über die Sylvesternachtansprache, die Radio Basel von ihm senden wird.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“. O.O. Gr.-8vo. 2 SS. Mit ms. Briefkuvert. Bleistift.
$ 1,026 / 850 € (59885)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Der Sommer brachte auch einiges Erfreuliche und Hübsche. Anfang Juli gab das Radio Basel mir einen Abend, wobei auch von mir auf Platten gesprochene Gedichte vorgeführt wurden. Danach kamen viele Briefe, auch einer von jener schönen Elisabeth, die im Camenzind und den Jugendgedichten ihre Rolle spielte. Ein andrer Brief kam von einer Frau, die vor 30 Jahren in Bern als junges Mädchen bei mir Köchin gewesen ist und die uns damals, nach anfänglichem sehr guten Zusammenleben, viel Verdruss bereitet hat.

Sie schrieb: seit vielen Jahren plage sich sich mit dem Entschluss, mich einmal wegen damals um Verzeihung zu bitten, und jetzt wo sie nach 30 Jahren meine Stimme am Radio wiedergehört habe, wolle sie es tun. Sehr schön war auch, trotz schlechtem äusserem Ergehen, Anfang August ein Besuch von 14 Tagen im lieben alten Schlösschen Bremgarten (vide Morgenlandfahrt). Dort entstanden die 2 Gedichte. Und am letzten Abend gab uns Bremgarten noch einmal ein solennes Fest: herrliche Musik im schönen Rokokosaal, dann bei Kerzen und Wein in der offnen Halle, und es waren lauter liebe, meist altbefreundete Leute und Gescihter, es waren ,Siamesen’ gekommen, und Freund Louis der Grausame, auch zwei meiner Söhne mit ihren jungen Frauen […]“ - Der Brief mit aquarellierten Schrägstrich in Blau auf beiden Seiten..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“ und ms. Gedicht o. U. O.O. „Anfang Nov. 1944“. Gr.-8vo. 1 S.
$ 1,026 / 850 € (59886)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] ich lebe seit geraumer Zeit in einem Tiefstand, den ich seit 1917/18 nicht mehr gekannt hatte. Offenbar sind für einen zarten Dichter zwei Weltkriege doch zuviel. Statt andrer Mitteilungen schicke ich das Gedicht […]“ - Das ms. Gedicht „Aufhorchen“ liegt anbei. - Der Brief mit aquarellierten Schrägstrich in Blau.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Gedicht mit eigenh. Grüßen und U. „H. Hesse“. O.O. 8vo. 1 Seite. Mit Kuvert.
$ 1,146 / 950 € (59888)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Oktober 1944 Leidenschaftlich strömt der Regen, Schluchzend wirft er sich ins Land, Bäche gurgeln in den Wegen Überfülltem See entgegen, Der noch jüngst so gläsern stand. Dass wir einmal fröhlich waren Und die Welt uns selig schien, War ein Traum. In grauen Haaren Stehn wir herbstlich und erfahren, Leiden Krieg und hassen ihn. Kahlgefegt und ohne Flitter Liegt die Welt, die einst gelacht; Durch entlaubter Äste Gitter Blickt der Winter todesbitter, Und es greift nach uns die Nacht.“ Das Blatt mit einem aquarellierten Strich in Blau. - Leichte Läsuren am oberen Rand.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „H.H.“ O. O. 8vo. 1 1/4 SS. Mit Kuvert. Brief und Kuvert gelocht. Bleistift.
$ 664 / 550 € (59889)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „[…] Auf das ,gestrichne Wort’ hin kamen nicht nur einige Theologenbriefe ohne viel Interesse, sondern auch einige Nazi- und Antisemitenbriefe aus Deutschland von wahrhaft säuisch-teuflischer Gemeinheit. Nun streifen Sie durch Paris, das ich ebenso wenig kenne wie die andern Weltstädte, ich habe keine je aufgesucht, aber grade von Paris weiß ich natürlich viel, teils aus der Literatur teils durch Freunde, fast alle meine Freunde haben dort Monate oder Jahre verbracht, auch einer meiner Söhne, auch meine Frau. […]“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Gedichttyposkript „Gedenkblatt fuer Franz Schall 1877-1943“ mit eigenh. U. „Gruss von H Hesse“. O. O. Kl.-4to. 4 SS.
$ 784 / 650 € (59893)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Beginnend „Franz Schall war einer meiner ältesten und liebsten Freunde […]“. Es folgen „Zwei von Schall’s letzten Gedichten“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Briefkopie mit eigenh. U. „H“. Montagnola. Folio. 2 SS. Faltspuren; leichte Läsuren.
$ 483 / 400 € (59895)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. Der bekannte Brief an Albrecht Goes; hier nochmals an seinen Freund George Goetz in Kopenhagen verschickt. Mit den eigenh. Zusätzen „Streng vertraulich! Darf nicht ausgeliehen oder abgeschrieben werden“ und „Spasses halber sende ich Ihnen diese Copie, sie soll einen Brief ersetzen. Wir sind durch Gäste erfreut u. auch belastet: Die Schwester m. Frau u. ihr Mann sind da, Glüchtlinge aus Rumänien, ohne einen Pfennig, knapp dem Tod entkommen, ohne alles, ohne Papiere als eine kurzfristige Gast-Erlaubnis zur Einreise in die Schweiz. So knien wir wieder einmal tief in Sorgen.“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief m. eigenh. U. „H.H“. o. O. u. D. 8vo. 1 S. Bleistift. Mit eigenh. Briefkuvert.
$ 483 / 400 € (59901)

An seinen Freund, den Dozenten Georg Goetz in Kopenhagen. „Statt zu klagen, schicke ich Ihnen zwei neue Gedichte. Das letzte, gedruckte, gilt natürlich nicht irgen einem Autor, das ist eine Finte. Es gilt, als Dank und Lobgesang, der Sprache, meinem alten Spiel- und Werkzeug […] Uebrigens glaube ich schon seit manchen Jahren: wenn man einmal aus weiter Distanz die Leistungen Europas in den letzten paar Jahrhunderten überschauen wird, wird es die Musik sein, die weit über allen andern stehen wird […]“ - Die beiden Gedichte liegen nicht bei.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. aquarellierte Federzeichnung auf einem Brief seiner 3. Frau Ninon Hesse (1895-1966). o. O. [Montagnola]. 8vo. 4 SS. Doppelblatt.
$ 4,826 / 4.000 € (59920)

An Hedwig Fischer, die Frau des Verlegers Samuel Fischer über Besuche und Skiurlaub: „[…] Das ,Titelbild’ dieses Briefes hat Hesse gemalt, er sendet es Ihnen als Gruß […]“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Typed letter with watercolored ink drawing on letterhead signed „HHesse“ (pen). o. O. u. D. [Montagnola, 1934]. 8vo. 2 1/2 SS.
$ 6,335 / 5.250 € (59921)

To Hedwig Fischer, wife of his publisher Samuel Fischer concerning a meeting on the ‘Schoeckwoche’ in Bern. With the description of a in lightning strike to a chestnut tree near the house and with a cycle of songs by Hesse, set to music by Othmar Schoeck.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift). o. O. u. D. [Montagnola, 1930]. 8vo. 3 SS.
$ 7,843 / 6.500 € (59922)

An seinen Verleger Samuel Fischer über dessen Zuspruch zum Manuskript von ,Narziß und Goldmund’ (1930) sowie über die Korrekturen dazu. Über eine Zahnbehandlung in Lugano sowie mit Übersendung eines Aufsatzes über seine ,Betrachtungen’ (1928).

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift). Montagnola. 8vo. 3 1/2 SS.
$ 9,050 / 7.500 € (59923)

An Hedwig Fischer, die Frau seines Verlegers Samuel Fischer über einen Artikel im ,Merkur’ und seine Abkehr vom literarischen Leben, das Tagebuch von Hermann Bahr, seine Bücher ,Demian’ und ,Zarathustras Wiederkehr’ (beide 1919), das Reisetagebuch von Keyserling. Sehr interessante autobiographische Schlusspassage.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Autograph letter signed („HHesse“), and with nice pen drawing. Montagnola. 8vo. 2 SS.
$ 7,843 / 6.500 € (59925)

To his editor Samuel Fischer, sending birthday greetings, and about a lecture on Gerhart Hauptmann.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller u. Nobelpreisträger (1877-1962). 4 eigenhändige Karten mit Unterschrift. Montagnola u.a. Je 1 S. Mit 2 Kuverts, 1 eigenh., 1 maschinenschriftl. adressiert, beide mit Hesses Absenderstempel.
$ 2,172 / 1.800 € (61480)

An den deutschen Politiker Thomas Ruf (1911-1996), Gründer und bis 1959 Leiter der Volkshochschule Esslingen. 2 Karten mit längerem Text, die beiden anderen nur mit kurzem Gruß. 3 Karten sind Bildpostkarten (1 mit Illustration von A. Kubin, 2 mit Porträtfotografie), 1 nur mit Namensaufdruck "Hermann Hesse". - Dazu: Ders. Besinnung. O. O. 1952. Mit mont. Portr. u. gedruckter Widmung für die Volkshochschule Esslingen. 2 Bll. - Nicht bei Mileck. - Offenbar in kleinster Auflage erschienener Gelegenheitsdruck.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift (Bleistift). o. O. u. D. 140 : 95 mm.
$ 603 / 500 € (62591)

Hesse im Halbprofil nach rechts. - Photographie: Gret Widmann. - Ränder leicht beschnitten.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Maschinenschr. Gedicht „REGEN IM HERBST“ mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. o. O. u. D. 8vo. 2 pp.
$ 1,448 / 1.200 € (74643)

Über den Herbstregen im Tessin: „REGEN IM HERBST“ mit den folgenden 28 Zeilen. „Mit Grüssen für Herrn u. Frau Dr. R. Schwabe!“ aus Basel. Mit 2 eigenh. Korrekturen von Hesse. - Mit gedr. Holzschnitt nach einem Aquarell von Hesse (Landschaft in Montagnola) am Briefkopf. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). „DSU YUNG“. Typed poem with autograph addition and signature. o. O. 8vo. 2 pp.
$ 5,430 / 4.500 € (74644)

From his poetry collection „China - Weisheit des Ostens“: „Der Mittagsberge nördlich Haupt hoch oben | Trägt Schnee noch über leichter Wolken Rand | Des Waldes Wand steht klar in Äthers Reine | Und kälter fällt die Nacht auf Stadt und Land“. - Provenance: Schwabe Collection, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Karte mit gedr. Gedicht „Alter Maler in der Werkstatt“ und eigenh. Grüßen und Unterschrift. o. O. 8vo. 3 pp.
$ 965 / 800 € (74645)

Auf dem Titelblatt eine Photographie einer Zeichnung von Hans Purrmann (Blumenstrauß), dazu das gedr. Gedicht „Alter Maler in der Werkstatt“. Eigenh. Zusatz Hesses „Herrn u. Frau Dr. R. Schwabe zur Erinnerung an Sils Maria.“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Brief mit Farbaquarell am Briefkopf und Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
$ 5,430 / 4.500 € (74647)

„Lieber Herr Dr. Schwabe! Sie haben das Schifflein flott gemacht! Haben Sie für Ihren lieben Brief u. die gütige Beihilfe herzlichen Dank! Wir haben hier einen Regenherbst gehabt, etwa von Mitte Sept. bis Ende Oktober hat es geregnet. In jener Zeit ist noch ein Gedicht entstanden, das lege ich Ihnen hier bei. Jetzt haben wir ein gütigen mildes Martinssömmerchen […]“. - Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. - Ohne das erwähnte Gedicht. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Ms. Brief mit Farbaquarell am Briefkopf und Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
$ 4,223 / 3.500 € (74648)

„Lieber Herr Dr. Schwabe! Meinem Dank für Ihren Brief und Ihre Gabe füge ich gute Wünsche für Ihre asketische Kur am Bodensee bei. Als ich einst, im Jahr 1904 oder 05, das schöne alte Ueberlingen zum erstenmal kennen lernte, geschah es unter der Führung von Emil Strauss, der damals dort wohnte und dessen Gast ich war. Er war gegen den jungen Anfänger sehr freundlich, und wir blieben gute Freunde bis nach dem Krieg von 1914-18. Da konnte er, ein guter Deutsch-Nationaler, die Niederlage nicht ertragen, wurde ungemütlich und ging bald darauf zu Hitler über.

Er ist kürzlich gestorben, 94 Jahre alt, und gilt mir heute noch viel mit seinen wunderbaren Erzählungen […]“. - Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Gedr. Gedicht „Föhnige Nacht“ mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift „HH“. O. O. 2 pp. 8vo.
$ 3,017 / 2.500 € (74650)

„Mit einem Gedicht aus dem Jahr 1938 danke ich für die Glückwünsche zu meinem 85. Geburtstag“. - Das Aquarell zeigt eine Berglandschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Gedr. Karte mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. O. O. Quer-8vo.
$ 543 / 450 € (74651)

Die Faltkarte mit einem Zitat aus Hesses Erzählung „Der Tod des Bruders Antonio“ und einer gedr. Photographie von Störchen im Schnee. „Herzlich grüsst und dankt Ihr HHesse“. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. O. O. 2 pp. 8vo.
$ 1,508 / 1.250 € (74652)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „Herzlichen Dank für Ihren Beitrag und Ihr liebes Brieflein! Von der ,Zeit im Basler Antiquariat wäre noch viel zu sagen, aber die Kräfte dazu fehlen mir, jede Zeile kostet einen lächerlichen Aufwand an Anstrengung. Man muss sich bescheiden.“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
$ 1,207 / 1.000 € (74655)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Ich sende Ihnen hier das Manuscript, es ist das in jenem Aufsatz von mir erwähnte, geschrieben auf dem Papier der ,Wanderung’, das zwar nicht kostbar ist, aber den Bildchen besser zusagt als die meisten Büttenpapiere. […] Wenn Sie gelegentlich Freunde treffen, die ähnliche Interessen haben, so machen Sie sie auf meine Manuskripte aufmerksam, auch die paar noch vorhandenen meiner Privatdrucke gebe ich zu Gunsten der Hunger-Hilfe gelegentlich ab […]“ - Den Briefkopf ziert ein gedr. Holzschnitt Hesses ein Feuer entfachend. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Faltkarte mit Wünschen und Unterschrift. o. O. 1 p. 8vo.
$ 965 / 800 € (74656)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Herzlich dankt und grüsst mit guten Wünschen Ihr HHesse […]“ Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Ms. Brief mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift. o. O. 1 p. 8vo.
$ 4,223 / 3.500 € (74657)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Einiges von dem, was uns hier in letzter Zeit in Atem hielt, erfahren Sie aus der beiliegenden Zeitung. Das Wichtigste und Schlimmste war Suhrkamps Tod. Um mich wieder etwas zu ermuntern, habe ich dieser Tage die Anekdote erfunden und geschrieben, die ich Ihnen hier schicke. […]“ - Die erwähnte Anekdote liegt nicht bei. Das Aquarell zeigt eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877–1962). Eigenh. Faltkarte mit Wünschen und Unterschrift. o. O. 2 pp. 8vo.
$ 1,810 / 1.500 € (74659)

An Herrn Dr. Schwabe in Basel: „[…] Das beiliegende Büchlein war Ihnen zur Weihnacht gedacht, doch hat der Verlag oder die Post mich im Stich gelassen; meine Exemplare sind erst post festum angekommen. Das Ding ist ohne mein Zutun aus der Idee des Verlegers entstanden […]“ - Mit Abbildung einer Fenstermalerei in La Sainte-Chapelle de Paris. Provenienz: Sammlung Schwabe, Basel.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Elisabeth“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier). o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
$ 5,430 / 4.500 € (74661)

„Elisabeth“ | „Wie eine weiße Wolke Am hohen Himmel steht, So weiß und schön und ferne Bist du, Elisabeth. Die Wolke geht und wandert, Kaum hast du ihrer acht, Und doch durch deine Träume Geht sie in dunkler Nacht. Geht und erglänzt so silbern, Daß fortan ohne Rast Du nach der weißen Wolke Ein süßes Heimweh hast.[…]“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Verlorenheit“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier). o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
$ 5,430 / 4.500 € (74664)

„Verlorenheit“ | „Nachtwandler, tast' ich mich durch Wald and Schlucht,
Phantastisch um mich glüht ein Zauberkreis, 
Unachtend ob umworben ob verflucht, 
Folg' ich getreu dem inneren Geheiß. 

Wie oft hat mich die Wirklichkeit geweckt, 
In der Ihr lebt, und mich zu sich befohlen! 
Ich stand in ihr ernüchtert and erschreckt 
Und habe bald mich wieder fortgestohlen. 

O warme Heimat, der ihr mich entzieht, 
O Liebestraum, aus dem ihr mich gestört, 
Zu dir zurück auf tausend Schlichen flieht 
Mein Wesen, wie zum Meer das Wasser kehrt. Mich leiten heimlich Quellen mit Gesang, 
Traumvögel rühren glänzendes Gefieder; 
Aufklingt aufs neue meiner Kindheit Klang,
Im Goldgeflecht, im süßen Bienensang
Find' ich mich schluchzend bei der Mutter wieder.“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Einsamer Abend“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier). o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
$ 5,430 / 4.500 € (74665)

„Einsamer Abend“ | „In der leeren Flasche und im Glas Wankt der Kerze Schimmer; Es ist kalt im Zimmer. Draußen fällt der Regen weich ins Gras. Wieder legst du nun zu kurzer Ruh Frierend dich und traurig nieder. Morgen kommt und Abend wieder, Kommen immer wieder, Aber niemals du.“ - Am Kopf des Titelblattes eine Landschaft im Tessin im Regen. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.

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Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Skizzenblatt“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier). o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
$ 5,792 / 4.800 € (74666)

„Skizzenblatt“ | „Kalt knistert Herbstwind im dürren Rohr Das im Abend ergraut ist; Krähen flattern vom Weidenbaume landeinwärts. Einsam steht und rastet am Strande ein alter Mann, Spürt den Wind im Haar, die Nacht und nahenden Schnee, Blickt vom Schattenufer ins Lichte hinüber, Wo zwischen Wolken und See ein Streifen Fernsten Strandes noch warm im Lichte leuchtet: Goldenes Jenseits, selig wie Traum und Dichtung. Fest im Auge hält er das leuchtende Bild, Denkt der Heimat, denkt seiner guten Jahre, Sieht das Gold erbleichen, sieht es erlöschen, Wendet sich ab und wandert Langsam vom Weidenbaume landeinwärts.“ - Am Kopf des Titelblattes einen kahlen Baum vor einem See. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Blauer Schmetterling“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier). o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
$ 6,636 / 5.500 € (74667)

„Blauer Schmetterling“ | „Flügelt ein kleiner blauer Falter vom Wind geweht, Ein perlmutterner Schauer, Glitzert, flimmert, vergeht. So mit Augenblicksblinken, So im Vorüberwehn Sah ich das Glück mir winken, Glitzern, flimmern, vergehn.“ - Am Kopf des Titelblattes eine Tessiner Landschaft im Sommer. Provenienz: Sammlung Hochstetter, Bad Homburg.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Titelblatt für Hesses zwölf Gedichte „Zwölf Gedichte von Hermann Hesse“ mit aquarelliertem Blumenbukett. o. O. Gr.-8vo. 2 pp.
$ 3,017 / 2.500 € (74671)

„Zwölf Gedichte von Hermann Hesse“ „Die zwölf Blätter mit Bildern wurden geschrieben und gemalt im Herbst 1958. Drei Blätter wurden im März 1959 für Herrn Ernst Hofstetter hinzugefügt. HHesse“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Postkarte mit eigenh. Unterschrift und gedr. Aquarell am Kopf der Postkarte. o. O. 8vo. 1 p.
$ 965 / 800 € (74672)

An Herrn Hochstetter in Bad Homburg, der ihn um die Erstellung von Gedichtmanuskripte gebeten hatte: „[…] Leider aber muss ich Sie wegen Ihres Auftrags […] sehr enttäuschen. Ich habe noch drei Exemplare jener Gedichthandschrift liegen, jedes von andern verschieden, sie stammen vom Ende des vergangenen Jahres. Aber ein neues für Sie mit den von Ihnen gewählten Gedichten zu schreiben wäre nicht mehr möglich. Ich kann nur noch ganz kurze Zeit die Feder halten, die Hände versagen. […] Wenn Sie eines der schon fertigen Exemplare haben wollen, so würde ich ihm eines Ihrer Wunschgedichte beifügen, mehr wäre nicht möglich […]“

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Hesse, Hermann

Schriftsteller (1877-1962). Eigenh. Brief mit Unterschrift unter zwei Gedicht-Typoskripten. o. O. u. D. Gr.-8vo. 2 1/4 pp. Durchschlagpapier. Mit eigenh. Adresse.
$ 1,448 / 1.200 € (77870)

An Margarete Philips in Konstanz (“bei Dr. Kimmig“), der er „Zwei Gedichte, im Sommer 1944 im Schloß Bremgarten entstanden“ sendet. „[…] Traurig ist, was Sie mir melden, u. ich denke Ihrer in herzlicher Teilnahme. Man ist jetzt vom Schrecklichen so umschlossen, daß man kaum zu leben wagt, u. lieber nicht mehr da wäre. Aber dies letzte Zuflucht entgeht uns ja nicht, das zu wissen ist gut. Frau Rinser schrieb im August u. der Brief klang munter u. gut […]“

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Hesse, Hermann

deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler (1877-1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift. Baden. 8vo. 1 p.
$ 784 / 650 € (78036)

An Hilde Schoeck, die Frau des Komponisten Othmar Schoeck in Zürich: „Liebe Frau Hilde, ich bin für 3 Wochen in Baden […]. Ninon macht seine Hochzeitsreise nach Rom […]“ - Die Bildseite zeigt eine gedrucktes Aquarell „Dorf im Tessin“.

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Hesse, Hermann

deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler (1877-1962). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift „H H“. Montagnola. 8vo. 1 p.
$ 3,017 / 2.500 € (78039)

Herrlich amüsante Postkarte an seinen Freund, den Komponisten Othmar Schoeck: „[…] Ich bin Euch nach jemand am Leben? Bei uns ist, Gott sei Dank, alles gestorben. Meine Beerdigung war […] bei herrlichem Wetter; feierlich Klang […] es flossen manche Träne. Die letzten Reste werden vom 15. ab in Baden beigesetzt. Letzte Grüße […]“ - Die Karte zeigt eine gedr. Zeichnung von Hesse „Dorf im Tessin“.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). 4 Gedichttyposkripte „Vier Gedichte von HHesse“ mit aquarellierten Federzeichnungen. o. O. 8vo. 12pp.
$ 16,289 / 13.500 € (80473)

Hermann Hesse (1877–1962), writer and Nobel laureate of 1946. Autogr. poem (12 lines, entitled “Alone”) with pen and watercolor drawing (Snowy Cabin) on the first page, n. p. [Marin near Neuchâtel] o. d. [early December 1946], 2 pp. small 4to. Handmade paper. “Allein || Es führen über die Erde | Strassen und Wege viel, | Aber alle haben | Das selbe Ziel. | Du kannst reiten und fahren | Zu zweien und zu drei’n; | Den letzten Schritt musst Du | Gehen allein. | Drum ist kein Wissen | Noch Können so gut, | Als dass man alles Schwere | Alleine tut.”

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Typoskript mit eigenh. Unterschrift „Gruss von HH“ (Bleistift). o. O. Gr.-4to. 1 p. Verso mit Adresse. Kleiner Einriss.
$ 483 / 400 € (80564)

An Martha Philips in Marienau, er er den Auszug aus einem seiner Briefe vom Juni 1948 sendet: „[…] Wenn auch die Mehrzahl der an mich gelangenden Stimmen aus Deutschland eher deprimierend ist: so kommen doch immer wieder auch ganz andre Stimmen und Zeichen. Es kommen Briefe von einer Tapferkeit, Würde und Gefasstheit, die für den ausserhalb jenes Elendes Lebenden so tröstlich wie beschämend sind, und die an Zahl freilich ihnen weite überlegenen blossen Bettel-, Klage- oder auch Schmähbriefe vielfach aufwiegen […]“ - Beiliegend: 2 eigenh.

adressierte Briefkuverts an dieselbe Adressatin (Zürich 1940 und 1948), 3 Drucke, davon einer signiert (“Begegnungen mit Vergangenem“, „Kauf einer Schreibmaschine“, und „Das verlorene Taschenmesser“) sowie der Durchschlag seines Dankes für Glückwünsche zu seinem Geburtstag 1948..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ms. Brief mit eigenh. aquarellierter Federzeichnung und Unterschrift „Einen Kuss von Deinem Hermann“. Mont[agnola]. 8vo. 2 pp. auf Doppelblatt.
$ 5,430 / 4.500 € (80742)

Unveröffentlichter und ausführlicher Brief an seine Schwester Adele Gundert (1875-1949) in dem er ihr unter anderem berichtet, dass er „wieder viel am Malen“ ist und ihr ein Buch empfiehlt: "Las [!] dir in einer Buchhandlung einmal das neue kleine Buch von Wilhelm Schäfer über die moderne Malerei der deutschen Schweiz zeigen, da ist unter den Werken von Amiet auch sein Bildnis von Bruno abgebildet". Hesses Sohn Bruno (1905-99) wurde nach der Trennung der Eltern als 15-Jähriger bei der Familie des Malers Cuno Amiet in Pflege gegeben.

Die Zuneigung Hesses wird auch im handschriftlichen Zusatz deutlich „Einen Kuss von Deinem Herman“ mit überstrichenem-n statt einem doppeltem n. Mit hs. Vermerk über beigelegten Brief aus Sammlerhand. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten. Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm stets Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. Die Pfarrersfrau reiste 15 Mal zu ihrem Bruder in die Schweiz, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine beachtliche Leistung. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Schwester Adele. Ohne Ort. 8vo. 4 pp. auf Doppelblatt.
$ 7,843 / 6.500 € (80743)

Wohl an Adeles Adoptivtochter Gertrud Hanßum-Gundert, über ihr Vorhaben, sie zu besuchen: „Liebes Herzele! [...] Aber in der Kirche wurde mir's so mies, schwindlig u. elend, dass ich den Mut verlor. Da war's dann ein grosser Trost, als dein lieber Brief kam u. ich sah, dass es dir doch ordentlich ging [...] Ich geh jetzt gleich wieder in den Garten u. lieg in meinen Stuhl, der ist arg schön. [...] Set bald vorbei!“. Hermann Hesse wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Schwestern Adele und Marulla 1880 - 1953) standen ihm im Alter am nächsten.

Seine zwei Jahre ältere Schwester Adele, von ihm stets Adis genannt, blieb für Hermann Hesse nach eigenem Bekunden seine "dauerhafteste Liebe", mit der er den Urboden aller Erinnerungen, die Kinderzeit und Heimat, teilte. 1935 widmete Hermann Hesse seiner Schwester anlässlich ihres 60. Geburtstags das Gedicht „Stunden im Garten“. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. Nachdem die erste Ehe geschieden wurde, heiratete Hesse 1923 Ruth Wenger. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1927 erschien Der Steppenwolf. Eine dritte Ehe schloss Hesse 1931 mit Ninon Dolbin geb. Ausländer..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Autograph picture postcard signed ("H. Hesse"). [Bern. 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.
$ 1,207 / 1.000 € (62217/BN45375)

A letter of condolence to Carlotta Richter in Florence, whose mother, the German writer Alice Berend, had died.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Signed portrait ("H. Hesse"). O. O. 284:221 mm auf etwas größerem Trägerkarton.
$ 1,810 / 1.500 € (62243/BN45425)

Schönes großformatiges Altersportrait.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). An einen jungen Kollegen in Japan. Privatdruck. (2), 10, (4) SS. 8vo. Originalbroschur.
$ 1,810 / 1.500 € (62285/BN45470)

Exemplar in größerem Format auf Bütten in handgeschöpften Umschlag. Mit 8-zeiliger handschriftlicher Widmung von Hermann Hesse in Tinte: "mit herzlichen Grüßen für Frau Dr. Stämpfli (es existieren nur 4 Dutzend Ex von diesem Druck) von Ihrem H. Hesse Sommer 47".

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Autograph letter signed ("H. Hesse"). Basel. 2 SS. auf Doppelblatt 8vo.
$ 6,636 / 5.500 € (62371/BN45616)

Comprehensive letter to E. A. Schröder in Frankfurt, speaking frankly about Schröder's literary ambitions and the inner voice a poet has to follow.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). 14 watercolour drawings, mostly with autogr. inscriptions. O. O. 56 bis 125 mm (Höhe) und 82 bis 135 mm (Breite). Auf Bütten-Blättern.
$ 57,917 / 48.000 € (62620/BN45772)

Complete set of templates for the illustrations of his book "Wanderung. Aufzeichnungen von Hermann Hesse. Mit farbigen Bildern vom Verfasser", published by S. Fischer in 1920. Most of the watercolors have inscribed titles such as "Farmhouse", "The Bridge", "Rectory", "Trees", "Rainy Weather", etc. - Includes the 1949 edition of "Wanderung" with autogr. inscription. - Slight foxing (more extensive in some specimens); marked for reproduction.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Collection of 57 letters, postcards and other documents by Hermann Hesse to his sisters Adele (Adis) Gundert and Marie, his brother-in-law Hermann Gundert and to Gertrud Hanßum-Gundert, adopted daughter of Adele and Hermann. Montagnola, Zürich, Sils-Maria. Zusammen 57½ SS. auf 54 Bll. 4to und (qu.-)(gr.-)8vo. Beiliegend 5 weitere Briefe von Adele Hesse, Bruno Hesse und Ninon Hesse an die Familie Gundert.
$ 66,363 / 55.000 € (72838/BN46906)

Extensive, substantial collection of letters (mostly autobiographical) to his closest relations, hitherto entirely unpublished. Hesse gives lengthy accounts of his life and work, also remarking on his personal feelings and states of mind. Less than two weeks after the death of Thomas Mann, he writes: "It is a great loss. There are newer and younger friends, but no more old comrades and companions like him" (to Gertrud, letter dated 25 Aug. 1955). Furthermore, he recounts an amusing episode with a reader (no.

7, to Adele, February 1940), discussses other writers ("the poet Poe is one of the few great American poets of ther 19th century" (no. 27, to Gertrude, 1952) and even his own creative work (cf. his letters to Marulla, 1932, or no. 41, to Gertrud, postmarked 24 Feb. 1957). - A detailed list ist available upon request..

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). "Sommerhöhe". Typed poem with autograph dedication, title and watercolour. O. O. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Aquarell ca. 75 x 90 mm.
$ 5,430 / 4.500 € (72872/BN46944)

Autograph title "Sommerhöhe" and dedication "für Adis zum 15. VIII. 33" for his sister Adele Gundert on occasion of her birthday on the first page of the double leaf under the watercolor. the typescript on the first page of the second leaf.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Wrapper with autograph title "Ein paar Gedichte von Hermann Hesse" in coloured framing. O. O. u. D. 1 S. auf gefalteten Büttenbogen. Aquarell ca. 125 x 105 mm.
$ 4,826 / 4.000 € (72873/BN46945)

Wrapper for a collection of poems, such as Hesse repeatedly prepared for close friends.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Ein paar Gedichte von Hermann Hesse. O. O. Typoskript von sechs Gedichten ergänzt durch je ein eigenh. farbiges Aquarell auf gefalteten Büttenbögen. Umschlag mit eh. Titel in aquarellierter Umrahmung und eh. Widmung an der Innenseite und 6 gefaltete Bögen. 4to.
$ 26,545 / 22.000 € (72874/BN46946)

Presentation copy of the kind Hesse repeatedly prepared for close friends, comprising the poems: "Immer wieder", "Blumen nach einem Unwetter", "Karfreitag", "Der Klang", "Häuser am Abend" and "Tessiner Winter". Dedication to his sister Adele Gundert (1875-1949) on the occasion of her birthday on 15 August 1935 on the inside of the wrapper.


Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). "Ein paar Gedichte von Hermann Hesse". Draft with autograph title, dedication and watercolour. O. O. 1 S. 4to.
$ 4,223 / 3.500 € (72875/BN46948)

Dedicated to his sister Marie "Marulla" Hesse (1880-1953). Draft for the cover of collections of poems of the kind Hesse repeatedly prepared for close friends.

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Hesse, Hermann

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Signed watercolour by Hermann Hesse on top of an autograph letter signed by his wife Ninon. O. O. 45:60 mm (Aquarell). Brief: 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,378 / 2.800 € (74509/BN48553)

Ninon's letter is written to Helene Ritzerfeld of the Suhrkamp publishing house, mentioning an interview with Jella Lepman for the new television series of the Southwest Broadcasting, "Female Companions of Famous Men".

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Hesse, Hermann

Konvolut
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877–1962), Schriftsteller. 1 ms. Brief, 1 ms. Briefkarte und 3 e. Bildpostkarten. Alle mit U. „H. Hesse“ bzw. „H. H.“. Montagnola u. a., ca. 1953–1961. Zusammen 5½ SS. auf 5 Bll. Meist 8°. Mit 5 e. adr. Kuverts und einigen Beilagen (s. u.). – An den Pianisten Rudolf Serkin: „Mit grosser Freude empfing ich Ihre beiden wundervollen Platten und sage Ihnen von Herzen Dank dafür [...] Sollten Sie einen Tag in Lugano bleiben und Lust haben zu uns heraufzukommen, so wäre das sehr schön. Aber ich kenne die Hetze wohl, in der man auf Konzertreisen lebt, und möchte nicht Anlass zu einer Mehr-Anstrengung für Sie sein [...]“ (a. d. ms. Briefkarte; mit gedr. Vignette eines Tessiner Hauses). – „[...] Caro maestro – Heut haben wir den halben Tag Serkin-Platten gespielt und ich habe Ihrer und alter Zeiten intensiv gedacht [...]“ (a. d. ms. Brief, „an einem Sonntag im November“). – Die Bildpostkarten mit kurzen Gruß- oder Gratulationsworten (darunter 2 Kunstpostkarten mit Abbildungen von Portraitbüsten des Dichters von Hermann Hubacher und Otto Charles Bänninger). – Beiliegend ein gedr. Gedicht „Das Lied von Abels Tod“ mit e. Grußzeile und U. (in Bleistift, undat.) sowie eine unbeschr. Kunstpostkarte und eine gedr. Abbildung einer Unterredung von Theodor Heuss und Hermann Hesse a. d. J. 1957.


Hesse, Hermann

Portraitdruck mit e. Sinnspruch und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877–1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. Portraitdruck mit e. Sinnspruch und U. O. O. u. D. 185:140 mm. – „Wir glauben an keines von den Idealen dieser Zeit. Aber wir glauben, dass der Mensch unsterblich ist und dass sein Bild aus jeder Entstellung wieder genesen kann. HHesse“. – In einem Passepartout mit kleineren Gebrauchsspuren.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug am Titel und im „Druckvermerk
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877–1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. „Pictor’s Verwandlungen“. Eigenhändiges Manuskript mit Namenszug am Titel und im „Druckvermerk“. O. O., „geschrieben Herbst 1928 | Hermann Hesse“. 17 einseitig beschriebene SS. auf 20 Bll. Mit 16 in warmen, kräftigen Farben aquarellierten Vignetten. Beigefarbener Umschlag mit e. Titel und aquarellierter Vignette. Geglätteter weißer Kalbsblederband mit goldgepr. Deckelvignette. 4°. Mit einer Beilage (s. u.). – Recht frühe Abschrift des 1922 entstandenen Märchens, von dem bis in die späten 50er Jahre über 40 Exemplare (tls. auch als Typoskripte) hergestellt werden sollten. Bei dem Adressaten des vorliegenden, sehr festlich-dekorativ gestalteten Exemplars, das diesem am ersten Blatt mit einem Zitat von Novalis gewidmet ist, wird es sich um den deutschen Unternehmer Kurt Lindner sr. (1877–1966) gehandelt haben, dem Leiter der Fa. Lindner & Co (heute ELSO) in Sondershausen, einer Porzellanfabrik für elektrisches Zubehör. Mit Ausnahme der ersten Vignette am Widmungsblatt sind die anderen in den Text eingestreut; die vergoldete Deckelvignette zitiert die zwei Sterne der Vignette am Ende des Textes. – Vgl. Mileck II, 111 (der diesen Adressaten nicht kennt): „Jetzt, wo ich den Piktor nicht mit eigener Hand mehr schreiben und illustrieren kann, habe ich nichts mehr dagegen, ihn vervielfältigt zu sehen. Als Vorlage für diese Ausgabe wählte ich das Exemplar, das ich einst für meine Frau hergestellt habe. Montagnola, im Juli 1954. H. H.“. – In blauer, stellenweise leicht verblaßter Tinte auf lachsfarbenem Papier. – Beiliegend: Derselbe: Piktor’s Verwandlungen. Ein Märchen. (Berlin und Frankfurt a. M., Suhrkamp, 1954). Faksimile der Handschrift von 1922. Kl.-4°. 20 nn. Bll., 1 loses Beiblatt. Mit 17 farbigen Vignetten, davon 8 auf zwei Farbtafeln zu je 4 Bildchen, zusammengefaßt in dekorativer Umrahmung. Originalumschlag in Originalhalbleinenkassette. Wohlerhalten und frisch, lediglich das Kassetten-Titelschild leicht braunfleckig.


Hesse, Hermann

E. aquarellierte Feder- u. Farbstiftzeichnung mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877-1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. Voralpenlandschaft. E. aquarellierte Feder- und Farbstiftzeichnung m. e. U. „H. Hesse“, o. O. u. D. [ca. 1920], eine Seite quer-Folio. Das hübsche Aquarell ist e. betitelt „Bäume in der Nacht“. – Auf der Rückseite eine Bleistiftzeichnung von unbekannter Hand. Auf stärkerem, grauem Papier eines Malblocks, am linken Rand perforiert. – Leichte Knickspuren; am unteren Rand mit 2 kleinen Einrissen.


Hesse, Hermann

E. aquarellierte Feder- und Farbstiftzeichnung
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877-1962), Schriftsteller und Nobelpreisträger. E. aquarellierte Feder- und Farbstiftzeichnung, o. O., [ca. 1918], eine Seite quer-8°. Die schön aquarellierte Zeichnung zeigt den Langensee, im Hintergrund links den Camoghè u. rechts den Monte Ceneri. – Rücks. mit Vermerken u. Widmung von Heiner Hesse, von diesem beiliegend außerdem ein maschinenschriftl. Begleitschreiben.


Hesse, Hermann

Portraitphotographie mit Thomas Mann in Graubünden mit eigenh. Namenszug rückseitig.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift „H. Hesse“.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief m. U. „H. Hesse“ mit ms. Gedichtmanuskript „Stufen“.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief m. eigenh. U. „H. Hesse“.
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Hesse, Hermann

Ms. Gedichtmanuskript „Bericht des Schülers“ mit eigenh. Grußformel und U. „H Hesse“.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief m. eigenh. U. „HHesse.“.
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Hesse, Hermann

„Rundbrief an einige Freunde in Schwaben“ mit eigenh. U. „Aus tiefer Erschöpfung grüsst Sie Ihr HH“.
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Hesse, Hermann

Eigenh. Postkarte m. U. „H. Hesse“.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief mit aquarellierter Federzeichnung am Kopf sowie eigenh. U. „HHesse“ (Bleistift).
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To Hedwig Fischer, his publisher’s wife, about the resolution of the question for the author of his novel „Demian“ which Hesse had published under the pseudonym Emil Sinclair, the return of the Fontane Prize money, and about divorcing from his wife Maria.


Hesse, Hermann

Eigenh. Manuskript seines Märchens „Piktors Verwandlungen“. Frontispiz mit Widmung und Motiv, im Text 16 Vignetten und Abbildungen, alles aquarellierte Federzeichnungen über leichter Bleistiftvorzeichnung.
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Exceptionally pretty copy of this fairy tale, in wonderfully crisp colour. Inscribed in German: "Written and drawn for Mr. W. Matheson in Olten. H. Hesse / 1939". - Hesse wrote this beautiful fairy tale of Piktor's transformations in 1922 as a gift of love for Ruth Wenger (1897-1994), his second wife from 1924 to 1927. It was not published until 1954 (as a facsimile based on a manuscript). - On deckle-edge paper, stored in a custom-made green leather portfolio made by the workshop of Hugo Peller in Solothurn.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript mit Aquarell (Tusche auf Papier) u. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Das Gedicht „Einsamer Abend“ (10 Zeilen): In der leeren Flasche und im Glas | Wankt der Kerze Schimmer; | Es ist kalt im Zimmer. | Draußen fällt der Regen weich | ins Gras. | Wieder legst du nun zu kurzer Ruh | Frierend dich und traurig nieder. | Morgen kommt und Abend wieder, | Kommen immer wieder, Aber niemals du.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript „Frühling“ m. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Zwölf Gedichte von Herman(n) Hesse.
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A dedication manuscript of the kind Hesse repeatedly prepared for close friends, comprising the poems "Aus der Kindheit her", "Flötenspiel", "Zu einem Gedichtbuch", "Keine Rast", "Älterwerden", "Weg in die Einsamkeit", and "Bruder Tod".


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. U. ("H. Hesse").
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Hesse, Hermann

14 Aquarelle, teilweise über Feder, meist eigenh. bezeichnet.
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Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript m. U.
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Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript „Wanderer im Spätherbst“ m. U.
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Hesse, Hermann

"Papierlaternen im nächtlichen Garten". Ms. Gedicht mit eigenh. Aquarell über Feder.
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Typescipt of his poem "Paper lanterns in the garden at night". The watercoloured ink drawing above the title shows a hilly landscape with colourful paper lanterns.


Hesse, Hermann

"Alle Tode". Ms. Gedicht mit eigenh. Titel und eigenh. Aquarell über Feder.
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Autograph title "All deaths" on first page of the double leaf. The drawing shows a winter landscape.


Hesse, Hermann

"Kleiner Knabe". Ms. Gedicht mit eigenh. Titel und eigenh. Aquarell über Feder.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Autograph title "little boy" on first page of the double leaf under the watercolour, showing a tree and a mountain landscape. The typescript is on the second leaf.


Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Das Glasperlenspiel“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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Hesse, Hermann

Eigenh. Bildpostkarte mit Unterschrift.
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Hermann Hesse (1877-1962), Dichter u. Literaturnobelpreisträger. Porträtpostkarte mit e. Unterschrift „HHesse“ verso, o. O. u. D. [1956], 1 Seite 8° (10 x 15 cm). Bleistiftsignatur. Brustbild im Profil nach links mit Hut „mit seinem jüngsten Enkel“. Fotografie: Martin Hesse.


Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript „Karfreitag“ mit Aquarell (Tusche auf Papier).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877-1962), Dichter u. Literaturnobelpreisträger. Porträtpostkarte mit e. Unterschrift „HHesse“ verso, o. O. u. D. [1956], 1 Seite 8° (10 x 15 cm). Bleistiftsignatur. Brustbild im Profil nach links mit Hut „mit seinem jüngsten Enkel“. Fotografie: Martin Hesse.


Hesse, Hermann

Gedichttyposkript mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Ms. Gedicht „Ein Traum“ mit eigenh. Aquarell (Tusche auf Papier) und Unterschrift.
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Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Friede“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Wie der stöhnende Wind“ mit Farbaquarell (Tusche auf Papier).
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Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Im Nebel“.
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Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Stufen“.
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Hesse, Hermann

Eigenhändiges Gedichtmanuskript „Welkes Blatt“.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief mit Unterschrift und eigenh. Postkarte mit Unterschrift.
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Hesse, Hermann

Eigenh. Postkarte mit Unterschrift „Hermann Hesse“.
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Hesse, Hermann

Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit mit aquarellierter Federzeichnung (Schopfweide vor Gebirge) auf der ersten Seite.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell und U.
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Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Schwester Adele.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder, Notiz und U.
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Hesse, Hermann

Ms. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Brief mit eigenh. Aquarell über Feder und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Gattin Ninon Hesse an Gertrud Hanßum-Gundert.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief seiner Gattin Ninon Hesse an Gertrud Hanßum-Gundert.
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief von einem seiner Söhne [Bruno?].
Autograph ist nicht mehr verfügbar


Hesse, Hermann

Konvolut m. aquar. Federzeichnung
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Hermann Hesse (1877–1962), Schriftsteller. 1 ms. Brief und 1 ms. Bildpostkarte mit e. U. sowie ein e. beschr. Umschlag. Marin bei Neuchatel und [Zug], 1946 bzw. o. D. Zusammen 2 Seiten 8°. Die Karte mit e. Adr. – An Dr. Börje Cronholm in Stockholm. I: „Haben Sie Dank für Ihren Brief und Ihren Auftrag. Aufträge dieser Art waren mir immer sehr willkommen, weil der Ertrag für Hungernde und Opfer Hitlers bestimmt ist. Aber leider muß ich Sie bitten zu warten, bis ich entweder ein Exemplar der 12 Gedichte aus Montagnola bekommen kann, falls dort noch eines vorhanden ist, oder aber ich die Möglichkeit habe, ein neues für Sie zu machen. Es bedarf dazu einer gewissen Ruhe und Arbeitsfähigkeit, die ich vorerst nicht habe. Denn ich bin seit Oktober wegen grosser Erschöpfung bei einem befreundeten Arzt, und mußte mein Haus in Montagnola für lange Zeit schließen [...]“ (Br. v. Ende November 1946). – II: Es ist mir sehr lieb zu wissen, dass Sie an dem Manuscript Freude haben und nicht davon enttäuscht sind [...]“ (undat., wohl später verfaßte Bildpostkarte mit einem Holzschnitt nach einem Aquarell Hesses). – Der e. Umschlag mit der Aufschrift „Zwölf Gedichte von Hermann Hesse“ in aquarelliertem Zierrahmen. – Beiliegend eine Zahlungsbestätigung Cronholms über 212 Kronen und 25 Öre. – Ohne die erwähnten Gedichte.