Hermann - Hesse Hesse

Hesse, Hermann - Hesse, Bruno

Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962). Eigenh. Aquarell über Feder auf einem eigenh. Brief von einem seiner Söhne [Bruno?]. Spych. 8vo. 4 pp. auf Doppelblatt.
$ 4,243 / 3.500 € (80753)

An Trudel, Manfred und Lutz: „[...] Wir haben nun das Haus in Montagnola räumen müssen, Bodmers wollen es für sich! Der Plan, dort eine Gedenkstätte für Vater machen zu können, ist damit ins Wasser gefallen. Im November haben wir dort ausgeräumt und gepackt, Mitte Dezember waren wir dann nochmals dort, um noch Vaters Bibliothek zu verpacken. Da waren wir nun wohl zum letzte mal in diesem Haus [...]“. Einer der drei Söhne Hermann Hesses berichtet vom Ausräumen des Wohnhauses Hesses nach dem Tod von Ninon Hesse. Gertrud Hanßum, geborene Gundert, war eine Lieblingsnichte von Hermann Hesse.

Sie besaß als einzige einen Schlüssel zur „Casa Rossa“, dem Wohnhaus des Schriftstellers in Montagnola/Tessin oberhalb des Luganer Sees. Sie war es auch, die vier Wochen vor seinem Tod das letzte Foto von Hesse an der Steilküste des Luganer Sees gemacht hat - in schwarz-weiß, weil Hesse nie in Farbe abgelichtet werden wollte. Seit 1919 lebte Hesse in der Schweiz. 1924 wurde er Schweizer Staatsbürger. Im Jahre 1931 zog Hermann Hesse in ein größeres Haus, die Casa Hesse, wegen des rötlichen Außenanstrichs auch Casa Rossa genannt. Das Gebäude war nach Hesses Wünschen erbaut worden, finanziert von seinem Freund Hans Conrad Bodmer. Das Grundstück lag oberhalb und am Südende von Montagnola, in Sichtweite der Casa Camuzzi und nur zehn Fußminuten von dieser entfernt. Das Grundstück und das Gebäude wurden Hesse dauerhaft von Bodmer zur Verfügung gestellt, nach seinem Tod auch seiner dritten Frau Ninon (1895-1966) auf Lebenszeit..

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