Willy Hess

Hess, Willy

Musikwissenschaftler und Komponist. Ms. Brief mit eigenh. U. Winterthur. 1 S. 4to.
$ 82 / 80 € (12565)

Willy Hess (1906–1997), Musikwissenschaftler und Komponist. Ms. Brief mit e. U. Winterthur, 10. X. 1975. 1 S. 4°. – An Heinz Birker mit einer Auskunft über den Verlag einiger seiner Werke: „[...] Kennen Sie meine Bücher? Die 1956 erschienene Beethoven-Biographie ist vollkommen vergriffen und wird nächstes Jahr neu herausgegeben, gründlich überarbeitet. Bereits bekomme ich die ersten Probefahnen [...]“. – Hess studierte an der Hochschule und dem Konservatorium von Zürich und in Berlin; seit 1931 lebte er als freischaffender Musikschriftsteller und Komponist in seiner Heimatstadt Winterthur und wirkte von 1942 bis 71 als Fagottist im Winterthurer Stadtorchester.

Ab 1951 gab er 14 Supplementbände zur Beethoven-Gesamtausgabe heraus. Sein Werk besteht vorwiegend aus Sonaten und Liedern. „Hess’ musikwissenschaftliche Arbeiten gelten vor allem dem Katalogisieren und Herausgeben von in der Gesamtausgabe fehlenden Werken Beethovens. Neben der Beethovenforschung beschäftigt sich Hess in seinen Schriften auch mit Fragen der musikalischen Form. – Als unproblematisches Musiziertalent benutzt er in seinen Kompositionen im wesentlichen die nur wenig modifizierten Gestaltungsmittel der klassischen und frühromantischen Musikepoche“ (MGG VI, 316). – Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf..

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Heß, Willy

Violinist (1859-1939). Eigenh. Briefkarte mit U. ("W. Hess"). Köln. 22.05.1902. 2 SS. Kl.qu.-8vo.
$ 123 / 120 € (935256/BN935256)

An einen Hrn. Landrichter: "Haben Sie vielleicht mit Herrn Sanitätsrath Hoederath einmal wegen der Bruchschen neuen Serenade gesprochen? Das Werk hat Ihnen doch auch s. Z. sehr gefallen, und würde ich mich riesig freuen, wenn es auch in Saarbrücken für den Winter angenommen würde [...]". - Von seinem Vater zum Violinisten ausgebildet, trat Heß bereits als Zehnjähriger öffentlich auf und unternahm Konzertreisen durch Europa, bevor er an der Berliner Kgl. Hochschule für Musik studierte. Später als Konzertmeister in Frankfurt a.

M., Rotterdam, Manchester und Köln tätig, wo er auch als erster Violinprofessor am dortigen Konservatorium wirkte, folgte er 1903 einem Ruf an die Royal Academy of Music nach London. "Seit 1904 war Heß Konzertmeister und Solist des Symphonieorchesters in Boston sowie Leiter des Boston Symphony-Quartetts und lehrte von 1910 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1928 an der Kgl. Hochschule für Musik in Berlin. Dort war er auch Primgeiger des Halir-Quartetts" (DBE)..

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