Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Typed letter signed „Rudolf Hess“. München-Harthausen. Oblong-8vo. 1 p. Printed letterhead.
$ 560 / 500 €
(106634)
To Mrs. Fath [this is his secretary Hildegard Fath]: „Sie haben mir wieder zum Geburtstag so nette Zeilen gesandt, daß ich Ihnen über die allgemeine Zeitungsnotiz hinaus persönlich danken möchte. Zwar bin ich über den Pfarrer-Vergleich erst erschrocken, meine Sekretärin behauptet aber, daß dieser Vergleich in Ihrer Familie nicht so aufzufassen sei wie ein salbaderner Pfarrer, sondern gerade ein Lob bedeutet. […]“ - Convicted at Nuremberg and sentenced to a life sentence, he was incarcerated at Spandau Prison in Berlin, where, following the releases of fellow convicts Baldur von Schirach and Albert Speer in 1966, he remained the sole inmate for some two decades, until his death by apparent suicide..
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph letter signed „Rudolf Hess“. München-Harthausen. Oblong-8vo. 2 pp. Printed card with address. With autograph envelope.
$ 784 / 700 €
(106635)
To Director Dr. Fath [father of his secretary Hildegard Fath]: „[…] nachträglich danke ich Ihnen vielmals für die freundliche Übersendung des Briefes Fenelons, dessen Übersetzung sicher eine mühevolle Arbeit war. Ich freue mich sehr, daß Sie Ihr Fräulein Tochter gesünder wiedersehen werden als zu Weihnachten. Mit besten Grüßen an Ihre verehrte Frau Gemahlin und Sie selbst - auch von meiner Gattin […]“ - Convicted at Nuremberg and sentenced to a life sentence, he was incarcerated at Spandau Prison in Berlin, where, following the releases of fellow convicts Baldur von Schirach and Albert Speer in 1966, he remained the sole inmate for some two decades, until his death by apparent suicide.
- François Fénelon (1651–1715) was a French Catholic archbishop, theologian, poet, and writer. He is most famous for writing The Adventures of Telemachus (1699) and serving as tutor to the Duke of Burgundy..
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph letter signed „Rudolf Hess“. Berlin. Oblong-8vo. 1 p. Printed card with address. With autograph envelope.
$ 672 / 600 €
(106636)
To Director Dr. Fath [father of his secretary Hildegard Fath]: „[…] zu Ihrem Geburtstag wünsche ich Ihnen, als dem Vater der braven Helferin u. frohgemuten Freundin unseres Hauses, alles Gute für’s neue Lebensjahr. […]“ - Convicted at Nuremberg and sentenced to a life sentence, he was incarcerated at Spandau Prison in Berlin, where, following the releases of fellow convicts Baldur von Schirach and Albert Speer in 1966, he remained the sole inmate for some two decades, until his death by apparent suicide.
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph letter signed „Rudolf Hess“. München-Harthausen. 4to. 1 1/2 pp. Printed letterhead with address. With autograph envelope.
$ 896 / 800 €
(106637)
To Director Dr. Fath [father of his secretary Hildegard Fath]: „[…] lassen Sie mich herzlich danken für Ihr Gedenken an meinem Geburtstage und für die Glückwünsche. Ihre Briefe haben mir in ihrer rührender Besorgtheit und in ihrer ganzen Art außergewöhnliche Freude bereitet. […] Die Brezeln sind eine besonders schöne Erfindung der Freiburger!“ - Convicted at Nuremberg and sentenced to a life sentence, he was incarcerated at Spandau Prison in Berlin, where, following the releases of fellow convicts Baldur von Schirach and Albert Speer in 1966, he remained the sole inmate for some two decades, until his death by apparent suicide.
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph letter signed „Rudolf Hess“. München-Harthausen. 4to. 2 pp. Printed letterhead with address.
$ 1,121 / 1.000 €
(106638)
To Director Dr. Fath [father of his secretary Hildegard Fath]: „[…] lassen Sie mich Ihrer Frau Gemahlin und Ihnen vielmals danke für die Geburtstagswünsche und die so ehrenvolle Worte - nur zu ehrenvolle Worte! Wenn Sie von Freundlichkeiten sprechen, die meine Frau und ich Ihrem Fräulein Tochter erweisen so dürfen Sie versichert sein, daß diese zumindest auf Gegenseitigkeit beruhen. Nicht nur, daß ,Freiburg’ in unermüdlicher Arbeit und immerwährender Arbeitsbereitschaft für mich eine große Entlastung bedeutet - sie hat uns so viel Frohsinn ins Haus gebracht, daß wir sie vermissen, wenn sie vorübergehend abwesend ist.
Im übrigen ist sie für mich im besonderen die lebendige Erinnerung an den toten Freund. - Vielleicht führt Sie und Ihre verehrte Gemahlin - die ich vielmals zu grüßen bitte - doch einmal Ihr Weg nach München; dann müssen Sie sich die Stätte des Wirkens Ihres Fräulein Tochters ansehen. Sie sind zum wiederholten Male eingeladen. […]“ - Convicted at Nuremberg and sentenced to a life sentence, he was incarcerated at Spandau Prison in Berlin, where, following the releases of fellow convicts Baldur von Schirach and Albert Speer in 1966, he remained the sole inmate for some two decades, until his death by apparent suicide..
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph letter signed „Rudolf Hess“. 4to. 4 pp. Printed letterhead with address.
$ 1,121 / 1.000 €
(106639)
To Director Dr. Fath [father of his secretary Hildegard Fath]: „[…] der verhältnismässig gute Eindruck, den ich einst bei Ihnen hinterließ - jedenfalls behauptete Ihr Fräulein Tochter dies - ist nun sicher ganz dahin! Es ist auch unverzeihlich: so schöne Rosen und einen so reizenden Brief zu erhalten und dann um über besagtes Fräulein Tochter danken zu lassen - im übrigen aber wochenlang nicht weiter zu reagieren! Wenn Sie aber Gnade für Recht ergehen lassen wollen, so nehmen Sie als kleine Entscheidungsgrund mein Bedürfnis, einmal völlige ,Ferien vom Ich’ zu machen.
Mein normales Ich ist aber vorwiegend Schreiben u. wieder Schreiben - in seiner Schauderhaftigkeit lediglich dadurch gemildert, daß ich zeitweise einem Ihnen nicht unbekannten Wesen diktierten kann, das mit seinem HUMOR SELBST ,Briefvorlage’ und ,Diktat’ zu einer nicht ganz verabscheuenswürdigen Tätigkeit werden läßt. Dieses unersetzliche Wesen ist eben nicht hier - das zwingt mich obendrein nohc mich im Schreiben mit der Hand zu versuchen; was für eine ,Klaue’ dabei herauskommt sehen Sie - auch nicht geeignet die Schreibfreudigkeit zu erhöhen. All den zufolge habe ich seit ich hier bin einen Schreib-Streik durchgeführt - abgesehen von ein paar Briefen in meinem engsten Kreise. Wochenlang habe ich ,alle Viere von mir gestreckt’ - vor allem geistig. Besucher habe ich einfach nicht vorgelassen, Briefe nicht beantwortet. Sie können sich vorstellen, wie viel Feinde ich mir ein dieser Zeit neu geschaffen habe - ich hoffe nur, daß Sie nun nicht auch zu ihnen gehören! Denn Sie gehören zu denen, bei denen es mir wirklich leid täte - was ich nicht bei allen behaupten kann! Ich denke, Sie werden mir verzeihen, im Hinblick darauf, daß ich mich bei diesem System gut erholt habe. Was für eine Freude Sie mir mit den Rosen machten und was für einen Spaß ich an dem Brief mit der Geschichte vom Jockele und den Herrn Lehrer hatte, wir Ihnen das Fräulein Tochter hoffentlich entsprechend berichtet haben. […]“ - Convicted at Nuremberg and sentenced to a life sentence, he was incarcerated at Spandau Prison in Berlin, where, following the releases of fellow convicts Baldur von Schirach and Albert Speer in 1966, he remained the sole inmate for some two decades, until his death by apparent suicide..
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph envelope with his signature on the verso „R. Hess“. Hof. Oblong-small-8vo.
$ 560 / 500 €
(106640)
Addressed envelope to his parents „Herrn u. Frau Fr. Hess“ in Alexandria, Egypt“ at the time.
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Fully handwritten school exercise book for geometry, with several sketches signed on the cover. Alexandria. 8vo. 33 pp.
$ 7,284 / 6.500 €
(106641)
Fully handwritten school exercise book for geometry, with several sketches. - Hess attended a German-language Protestant school in Alexandria from 1900 to 1908, when he was sent back to Germany to study at a boarding school in Bad Godesberg. He demonstrated aptitudes for science and mathematics, but his father wished him to join the family business, Hess & Co., so he sent Hess in 1911 to study at the École supérieure de commerce in Neuchâtel, Switzerland. After a year there, he took an apprenticeship at a trading company in Hamburg.
Personal deputy to Adolf Hitler (1894–1987). Autograph postcard signed. Stockholm. Small-oblong-8vo. Ink. Punch hole.
$ 2,017 / 1.800 €
(106670)
Written by Hess’s wife Ilse: „Von unsrer wunderschönen Schwedenreise grüßen wir Euch viele Male. Eure Ilse“. Hess adds: „1 Vortrag und 1 Dutzend ‘Essen’ – alles erfolgreich überstanden.“ Also signed by Alfred Leitgen, Hess’s adjutant. Hess refers to his official visit to Sweden in May 1935, his first foreign journey as Reich Minister. On 14 May he delivered a major address before the German-Swedish Society in the Winter Garden of Stockholm’s Grand Hotel, speaking before an audience of more than 1,000 and presenting the National Socialist regime to a Swedish audience.
Contemporary reports noted that the hall was filled to capacity. He was also received in private audience by King Gustaf V of Sweden, accompanied by the German envoy and his adjutant Leitgen. Hess’s humorous remark that he had successfully survived “one lecture and a dozen dinners” gives a light personal glimpse of the intensive official and social programme surrounding the visit. The postcard shows the Stadshuset..








