Theodor Herzl

political activist and writer, 1860-1904

"Herzl was one of the fathers of modern political Zionism. Herzl formed the World Zionist Organization and promoted Jewish migration to Palestine in an effort to form a Jewish state (Israel). Beginning in late 1895, Herzl wrote Der Judenstaat (The Jewish State), which was published February 1896 to immediate acclaim and controversy. The book argued that the Jewish people should leave Europe if they wished to, either for Argentina or, preferably, for Palestine, their historic homeland. The Jews possessed a nationality; all they were missing was a nation and a state of their own. Herzl’s ideas spread rapidly throughout the Jewish world and attracted international attention."

Source: Wikipedia

Herzl, Theodor

Schriftsteller und Begründer des Zionismus (1860-1904). Eigenh. Brief mit U. ("Th. Herzl"). [Wien]. 1 S. 8vo. Auf Briefpapier der "Neuen Freien Presse".
$ 3,177 / 2.800 € (937138/BN937138)

To an unnamed critic, thanking for a friendly review of his play "Gretel", in which he described the main character equivalent to his view of Zionism: "All the gifts and possibilities of the adult woman are already evident in [Gretel]. And it is her peculiar charm that she never knows nor suspects the existence of what is already awake in her. In her glance you read all the measure of intelligence that one needs for life, but, fortunately for her, she does not know what life is [...] She lacks only knowledge, experience, destiny; otherwise she is a complete human being" (zit. n. A. Chouraqui, A Man Alone: The Life of Theodor Herzl, S. 168). - Unpublished.

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Herzl, Theodor

E. Brief mit U.
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Theodor Herzl (1860–1904), Schriftsteller und Zionist. E. Brief mit U. „Th H.”, o. O., 18. Februar 1890. 1 Seite 8°. – An den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Journalisten Hugo Wittmann (1839–1923): „Quid novi ex Africa? Ich war soeben bei Ihnen, um wegen einer Sache, die ich gestern zu erwähnen vergaß, zu sprechen. Sind Sie geneigt oder haben Sie etwas dagegen, den Vertrieb unseres neuen Stückes dem Berliner Theateragenten Entsch zu geben? Mit Ritter mache ich nichts mehr, von Steiners Vertrieb war ich auch nicht entzückt. Entsch habe ich meine Sachen von jetzt ab übergeben, und es wäre mir daran gelegen, ihm auch Die Dame in Schwarz – natürlich unter denselben Bedingungen wie Ritter – zu geben. Für Wien ist gar keine Provision, für Berlin 5%, für die übrigen Bühnen 10% zu bewilligen. Ich bitte Sie, nur pneumatisch zu antworten, weil ich Entsch morgen schreiben will, u. zw. vorläufig blos, dass wir zu ihm kommen. Das Manuscript zur Drucklegung u. alle weiteren Verfügungen erhält er später. Also passt’s Ihnen? [...] – Herzls und Wittmanns „Die Dame in Schwarz“ sollte am 6. Februar ihre Uraufführung erleben; Hugo Thimig bezeichnete es als „ödes Stück“, das aber seltsamerweise von der Kritik den Stücken von Ibsen und Hauptmann vorgezogen wurde (vgl. Hugo Thimig erzählt von seinem Leben und dem Theater seiner Zeit. Briefe und Tagebuchnotizen. Ausgew. und eingel. von Franz Hadamowsky. Graz u. a., Böhlau, 1962, S. 206). – Hugo Wittmann war „als Musik- und Theaterkritiker [...] [einer] der bedeutendsten Vertreter des Wiener Feuilletons“ (DBE) und verfaßte auch Dramen, Erzählungen sowie Operettenlibretti (u. a. für Johann Strauß und Carl Millöcker); im Oktober 1891 sollte er seinem damaligen Redaktionskollegen Herzl zu einer Stelle als Korrespondent ihrer Zeitung, der „Neuen Freien Presse“, in Paris verhelfen. – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; mit einigen kl. Läsuren und unbed. Einrissen sowie alten Montagespuren verso.