Georg Herwegh

Herwegh, Georg

Dichter und Revolutionär (1817-1875). Autograph letter signed ("G. Herwegh"). [Paris], 4, Rue Barbet-de-Jouy. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "GH".
$ 2,837 / 2.500 € (937140/BN937140)

An unpublished letter to the Paris branch of Brockhaus & Avenarius, asking to complete his Goethe edition. - Traces of folding; slightly wrinkled.

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Herwegh, Georg

E. Erklärung mit wiederholter Unterschrift
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Georg Herwegh (1817–1875), Schriftsteller. E. Erklärung mit wiederholter Unterschrift. „St. Malo in der Bretagne“, 18. September 1845. Knapp 1½ SS. Erklärung und ½ S. Brieftext auf Doppelblatt. Gr.-8°. – Bedeutsames Dokument aus der Zeit des Vormärz, als die Verlags- und Sortimentsbuchhandlung zu Belle-Vue bei Konstanz verschiedene Schriften exilierter deutscher Republikaner druckte. Bei Herwegh, der seit 1843 in Paris lebte, war wegen einer Wiederverwertung seiner in der „Volkshalle“ erschienenen Texte offensichtlich nicht angefragt worden. Die „Augsburger Allgemeine Zeitung“, der Herwegh die vorliegende „Erklärung“ sandte, druckte den Text in ihrer Ausgabe vom 27. September 1845: „Die Verlagshandlung zu Bellevue bei Constanz soll so eben ein Buch publicirt haben unter dem Titel: Gedichte u. Kritische Aufsätze aus 1839 u. 1840 von G. Herwegh. So ich aber seit dem 2. Bd. meiner Poesien bis zu dieser Stunde der Oeffentlichkeit durchaus Nichts übergeben habe, so muss ich gegen die mir angemuthete Autorschaft jenes Buchs aufs Bestimmteste protestiren. Dem Vernehmen nach will es eine Sammlung von Aufsätzen + Gedichten von mir vorstellen, die vor 6 Jahren in der Zeitschrift ‚Die Deutsche Volkshalle’ erschienen sind. Ich selbst habe das Buch, das ich verfasst haben soll, noch nicht zu Gesicht bekommen + und weiss also nicht einmal, ob das, was es enthält, wirklich auch nur im Entferntesten mein Buch ist oder nicht, habe indessen zu Zweifeln Grund genug, indem ich in der erwähnten Zeitschrift bald mit, bald ohne Unterzeichnung meines Namens geschrieben habe [...]“. – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.


Herwegh, Georg

E. Brief mit U.
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Georg Herwegh (1817–1875), Schriftsteller. E. Brief mit U. („Herwegh“). [Paris], [Oktober 1845]. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An die Buchhandlung Frankh & Comp. mit der Bitte, „mir von nun an wieder Bücher zur Ansicht zukommen zu lassen & mir außer der bereits öfter angegebenen Literatur namentlich alles auf den Zollverein, die deutschen katholischen & protest[antischen] Lichtfreunde bezügliche gefälligst mitzutheilen. So bitte ich (auf beste [?] Rechnung) mir zu senden: ‚Ob Schrift? ob Geist?’ von Gust. Ad. Wislicenus (Leipz[ig] Wigand) | ‚Christus in der Kirche’ von dem Bruder von Wislicenus (Leipzig Kirchner) [...]“. – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; geringe Faltspuren und mit einigen Vermerken von anderer Hand.