Emil Herrmann

Herrmann, Emil

evangelischer Theologe (1812–1885). Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 140 / 120 € (20328)

Emil Herrmann (1812–1885), evangelischer Theologe. Briefausschnitt mit e. U. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat. – „ergebenster | Herrmann“, der darunter stehende Zusatz „Präsident des Ob. Kirch. Rathes“ stammt wohl nicht von eigener Hand. – Emil Herrmann lehrte in Kiel, Göttingen und Heidelberg und wurde 1872 zum Präsidenten des evangelischen Oberkirchenrats in Berlin ernannt. Wegen seiner „von der strengen Orthodoxie als zu liberal empfundenen Kirchenverfassung von 1873 bekämpft“, trat er deswegen 1878 zurück.

„Die Kirchengemeinde- und Synodalordnung für die älteren preußischen Provinzen (1873) gilt als sein Werk. Er veröffentlichte zahlreiche kirchenrechtliche Arbeiten, u. a. ‚Die Stellung der Religionsgemeinschaften im Staate’ (1849)“ (DBE). – Mit einer alt montierten zeitgen. Notiz zur Provenienz..


Herrmann, Emil

evang. Theologe (1812-1885). Gedr. Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. Heidelberg. 2 SS. Visitkartenformat.
$ 105 / 90 € (7759)

Emil Herrmann (1812-1885), evang. Theologe. Gedruckte Visitenkarte m. e. Zusatz, Heidelberg, o. D., 2 Seiten quer-Visitformat. „Ersucht Herrn Bibliothekar Dr. Barrak, den Herrn Professor Dr. Güterbock aus Königsberg in seine wissenschaftliche […] nach Kräften zu fördern […]“ – Herrmann studierte Rechtswissenschaften an der Univ. Leipzig, wurde 1834 zum Dr. jur. promoviert und lehrte danach als Privatdozent, bis er 1836 zum a.o.Prof. ernannt wurde. Seit 1842 a.o.Prof. an der Univ. Kiel, ging er 1847 in gleicher Stellung nach Göttingen und wirkte 1868-72 an der Univ.

Heidelberg. Seit 1872 Präsident des Evangelischen Oberkirchenrats in Berlin, wurde er wegen seiner von der strengen Orthodoxie als zu liberal empfundenen Kirchenverfassung von 1873 bekämpft und trat deswegen 1878 zurück. Die Kirchengemeinde- und Synodalordnung für die älteren preuß. Provinzen (1873) gilt als sein Werk. Er veröffentlichte zahlreiche kirchenrechtliche Arbeiten, u.a. „Die Stellung der Religionsgemeinschaften im Staate“ (1849)..

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