Johann Gottfried von Herder

Herder, Johann Gottfried von

Theologe, Philosoph und Schriftsteller (1744–1803). Brief mit eigenh. U. („Herder“). Weimar, „zur Wilhelmsburg“. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief).
$ 908 / 800 € (16186)

Johann Gottfried von Herder (1744–1803), Theologe, Philosoph und Schriftsteller. Brief mit e. U. („Herder“). Weimar, „zur Wilhelmsburg“, 20. Mai 1800. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). – An den Theologen Christian Wilhelm Oemler (1728–1802) betreffs der Aufnahme zweier Waisen in das „Jenaische Waisen Institut“. – Papierbedingt etwas gebräunt und angestaubt; mit kleineren Randläsuren, das Respektblatt mit Siegelspuren.

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Herder, Johann Gottfried von

Theologe, Philosoph und Schriftsteller (1744–1803). Autograph letter signed. Weimar. 2½ SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 2,837 / 2.500 € (21688)

Asking one „Geheimen Finanz-Rath“, whose son he has met a few years ago at Karlovy Vary (Carlsbad), to intercede for his own son Sigismund August Wolfgang (1776–1838), a geologist and mineralogist who later became chief minig captain of Saxonia. – Strongly spotty and wrickled and with some defects to edges; the lower half of fol. 2 cut off with loss to signature.

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Herder, Johann Gottfried von

Brief m. e. U.
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Johann Gottfried von Herder (1744–1803), Dichter und Theologe. Brief mit e. U. („Herder“). Bückeburg, 7. September 1771. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). – Ende April des Jahres Hofprediger in Bückeburg geworden, schreibt Herder als solcher und im Namen des Konsistoriums an den Superintendenten Meier in Stadthagen, daß der Landesherr Graf Wilhelm befohlen habe, „daß Unser Konsistorialrath Herder allhier nicht ferner die Frühpredigt, sondern allezeit die Vormittagespredigt halten solle“. – Die Zeit von Herders Aufenthalt in Bückeburg war seine „eigentliche Sturm- und Drang-Periode. Die von der Berliner Akademie preisgekrönte Abhandlung ‚Über den Ursprung der Sprache’ (1772), die er noch in Straßburg begonnen hatte, eröffnete eine Reihe von Schriften, mit denen er bahnbrechend für die junge deutsche Literatur werden sollte [...]“ (Wikipedia, Abfrage v. 12. V. 2008). – Mit gedruckter Titulatur des Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe im Briefkopf; Bl. 2 mit papiergedecktem Siegel und Ausschnitt des oberen und unteren Viertels (kein Textverlust); mit kleineren Randläsuren und an den Rändern leicht gebräunt.


Herder, Johann Gottfried von

Eigenh. Albumblatt mit U. („Herder“).
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Johann Gottfried von Herder (1744–1803), Theologe, Philosoph und Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. („Herder“). O. O. u. D. 1 S. Kl.-4°. Alt einmontiert in: Ders.: Briefe zur Beförderung der Humanität. Erste bis zehnte Sammlung in 2 Bdn. Frankfurt a. M. und Leipzig, o. Dr., 1793 bis 1798. Blaue Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. 8°. Mit einer Beilage (s. u.). – „Vollkommenheit zu denken, ist das Glück des Geistes, und der Ursprung des beßern Lebens. Wahrheit, Schönheit, Güte, – diese Ideen sind so gebohren. Das Wirkliche, sagt Platon[,] will ihnen gleichen, aber es kann nicht. – Das aber ist es, was ein edler Enthusiast nicht ruhig duldet, was ihn treibt, und treiben soll, durch angestrengtes Thun, dem Wirklichen zu helfen, damit es der Idee entgegen gehe“. Die Verso-Seite des Blattes in französischer Sprache und möglicherweise auch von Herder stammend. – Goedeke IV 294, 75. Wilpert-G. 62. Zweiter Druck im Jahr der Erstausgabe. Stellenweise gering stockfleckig, die Einbände etwas berieben. – Beiliegend: Ders.: Gedichte. Hrsg. v. Johann Georg Müller. 2 Tle. in 1 Bd. Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1817. XVI, 360, XII (es fehlt ein unbedr. Zwischenblatt), 284 SS. Marmorierter brauner Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. 8°. Goedeke IV 296, 103. Erste Buchausgabe. Tls. stärker stockfleckig, der Einband etwas berieben. – Alle drei Bände mit dem Exlibris des Schweizer Schriftstellers Emanuel Stickelberger (1884–1962) am vorderen Innendeckel.