Willy Hellpach

Hellpach, Willy

Mediziner, Psychologe und Politiker (1877–1955). Eigenh. Albumblatt mit U. Heidelberg. 1 S. Qu.-4to.
$ 187 / 160 € (22205)

Willy Hellpach (1877–1955), Mediziner, Psychologe und Politiker. E. Albumblatt mit U. Heidelberg, Mai 1937. 1 S. Qu.-4°. – „Wer durch ein Vierteljahrhundert immer neuen Teilen der in unseren Riesenstädten mechanisch zusammengewehten Bevölkerung das Brot des Wissens und den Wein des Durchdenkens in der Verwandlung durch das lebendige Wort reichen läßt, der hat wahrhaft Dienst an der immerwährend gestellten Aufgabe verrichtet, aus Masse wieder Volk zu gestalten [...]“. – Nach einem Studium der Medizin in Greifswald und einem der Psychologie in Leipzig bei Wilhelm Wundt praktizierte Willy Hellpach als Nervenarzt in Karlsruhe, wo er nach seiner Habilitation Professor für Sozialpsychologie wurde.

„Erlebnisse in Nervenlazaretten führten ihn zur Politik. Er trat 1918 der Deutschen Demokratischen Partei bei, in der er großen intellektuellen Einfluß besaß, wurde 1922 badischer Unterrichtsminister, war 1924/25 Staatspräsident von Baden und 1928–30 Mitglied des Reichstags. Bei der Reichspräsidentenwahl 1925 war er einer der Kandidaten. Seit 1926 lehrte er als Professor der Psychologie in Heidelberg, seit 1945 wieder in Karlsruhe. [Hellpach] schrieb grundlegende Beiträge zur Medizin-, Völker-, Sozial-, Kultur- und Religionspsychologie, nach dem Zweiten Weltkrieg auch zur politischen Pädagogik. Insbesondere befaßte er sich mit den Auswirkungen der landschaftlichen und klimatischen Umwelt auf die psychische Verfassung der Menschen“ (DBE)..

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Hellpach, Willy

Mediziner, Psychologe und Politiker (1877-1955). Eigenh. Briefkarte mit U. ("Dr. Hellpach"). O. O. u. D. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 117 / 100 € (31904/BN21386)

An einen Herrn Grisebach: "Mit ebensoviel Genuß wie Nutzen habe ich Ihren Moskauer [?] Vortrag gelesen, der nun, gedruckt, ein sehr vollkommener Essay ist: und so darf ich Ihnen vielleicht als kleine Revanche für die gütige Dedikation eine eigene Betrachtung senden, die sich mit jener Schrifttumsgattung (Essay) ein wenig (u. A.) befaßt [...]".

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