Martin Heidegger

German philosopher, 1889-1976

"Heidegger was one of the most influential philosophers of the 20th century. From his beginnings as a Catholic academic, he developed a groundbreaking and widely influential philosophy. His best known book, Being and Time (1927), is considered one of the most important philosophical works of the 20th century. Heidegger is a controversial figure, largely for his affiliation with Nazism prior to 1934, for which he publicly neither apologized nor expressed regret, although in private he called it ""the biggest stupidity of his life"" (die größte Dummheit seines Lebens)."

Source: Wikipedia

Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 442 / 400 € (19993)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8°. – Notizen zu „Alternative u. Modelle“: „Gegenvorschläge – wechselweise von einander abhängig – in der selben Dimension verbleibend [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 442 / 400 € (19995)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8°. – „Der Formalismus des Vorstellens | u. die Darstellbarkeit | die Herrschaft der ‚Modell’-Vorstellung | der Leerlauf der Reflexion. | die ‚Reflexion’ als Sprache“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¾ S. 8vo.
$ 531 / 480 € (20002)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ¾ S. 8°. – „Gerecht | gerade | entsprechend | bereit-willig [...] sich er-eignen [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Kl.-8vo.
$ 398 / 360 € (20004)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Kl.-8°. – „Sprachlichkeit | u. | Wirklichkeit [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8vo.
$ 608 / 550 € (20008)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8°. – „Hegel – Das Selbstbewußtsein | ‚Das einheimische Reich der Wahrheit’ 132 (56) | (das in dem die Wahrheit qua Gewißheit zuhause ist[)] | ‚Die neue Gestalt des Wissen[s]’ | ‚Das Wissen von sich selbst’ (von sich u. seinem Gewußten) | ‚Die Rückkehr aus dem Anderssein [...]“. – Mit einer kleinen Numerierung am rechten oberen Rand der Recto-Seite.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 442 / 400 € (20009)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8°. – „,konkret’ / ‚abstrakt’ | so Hegel: | das ‚bei sich versammelte’ | des Bewußtseins als absol. Wissen [...]“. – Die rechte obere Ecke der Recto-Seite mit rosafarbenem Filzstift bezeichnet mit „Hegel“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Qu.-8vo.
$ 442 / 400 € (20013)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Qu.-8°. – Ein am rechten Blattrand mit „Gad[amer]“ bezeichneter Zettel: „[...] was, womit – als das Selbe ausweisen [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¾ S. 8vo.
$ 442 / 400 € (20014)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ¾ S. 8°. – „[...] als das Be-stellbare | die Eignis – die brauchende [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Ms. Brief mit kleinen eigenh. Ergänzungen und eh. annotiertes Typoskript des Adressaten. Freiburg i. B. 5¼ SS. auf 6 Bll. und 3¼ SS. auf 4 Bll. 4to.
$ 3,096 / 2.800 € (23219)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Ms. Brief mit kleinen e. Ergänzungen und e. annotiertes Typoskript des Adressaten. Freiburg i. B., 24. August 1964. 5¼ SS. auf 6 Bll. und 3¼ SS. auf 4 Bll. 4°. – Der Brief an einen Dr. Sinn, der Heidegger einen (hier nicht beiliegenden) Brief geschrieben und um Beantwortung von vier Fragen ersucht hatte, die Heidegger auf Sinns Typoskript in rot und schwarz annotiert und in seinem Schreiben sehr ausführlich beantwortet. Sinns Fragen betreffen Heideggers Spätphilosophie, die er in seinem Heidelberger Vortrag dargelegt hatte: „Ich frage also: läßt sich Lichtung und Geviert zusammendenken [...] Ist also, so möchte ich fragen, mit dem Denken aus der Lichtung die Überwindung der Metaphysik vollzogen und damit das ‚irgendwie’ des Geheimnisses eingelöst? [...] Ist das Geheimnis des Wahrheitsvortrages selbst noch griechisch von der Aletheia her gedacht gewesen [...] Sie sprachen in Ihrem Vortrag von der Notwendigkeit des immer wieder Prüfens dessen, was in der Lichtung von Anwesenheit spricht.

Lässt sich Ihre Argumentation erweitern mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit des immer wieder zu leistenden Schrittes zurück, auf die Mehrdimensionalität des Seins, die Mehrdeutigkeit des Wortes und schließlich die Gegliedertheit des Gevierts? [...]“. – Heidegger nun notiert einige Stichworte zu Sinns Fragen und erläutert diese anschließend in seinem Schreiben: „[...] Zur dritten Frage: Sie sehen richtig, daß das ‚Geheimnis’ noch von der griechisch gedachten άλήθεια her erörtert wird. Allein auch von der Lichtung her ist die Rede vom Geheimnis möglich. Ich vermeide sie, weil sie zu geheimnisvoll klingt und weil ohnedies schon genug ‚Mystisches’ meinem Denken unterstellt wird, während es sich überall um einfache Sachverhalte handelt. Die ‚Ambivalenz’ im Denken der Vorsokratiker ist dahin zu verstehen, daß sie noch nicht eigens in der ontologischen Differenz das Sein dachten. Dieses ‚noch nicht’ erweckt den Aschein, als dächten sie schon gleichsam über die Metaphysik hinweg – das Sein als solches. Dieses ‚noch nicht’ legt es nahe, im Gespräch mit den Vorsokratikern durch ihr Denken die Frage nach dem Sein als solchen zu erläutern, d. h. im Auslegen ihnen Nicht-mehr-Griechisches unterzulegen. Gadamer hat in seinem Beitrag zur Festschrift ‚Anteile’ (1950) treffend von der ‚Vorgeschichte der Metaphysik’ gehandelt. Das ‚noch nicht’ als Vorgeschichte ist etwas anderes als das ‚nicht mehr’ nach der ‚Überwindung der Metaphysik’“ [...]“..

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Briefentwurf ohne U. O. O. 1 S. Gr.-8vo.
$ 553 / 500 € (24808)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Briefentwurf ohne U. O. O. u. D. [1955]. 1 S. Gr.-8°. – An Professor Conde: „Beiliegend sende ich Ihnen Ihrem Wunsche folgend einige Zeilen zum Andenken an Ortega y Gasset [...] P. S. Dürfte ich Sie bitten, mir zu gegebener Zeit ein Exemplar des Gedenkheftes Ihrer Zeitschrift zu senden“. – Im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und dort mit kleinen Ausrissen und Läsuren; auf der Verso-Seite eines Typoskriptfragments; ohne die erwähnte Beilage.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 1,327 / 1.200 € (24813)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. 1 S. 8°. – „Goethe. Schweizerreise [...] Blick auf die Eisgebirge | (Endlichkeit – Unendlichkeit) | ‚Und immer wieder zog die Reihe der glänzenden Eisgebirge das Aug' und die Seele an sich. Die Sonne wendete sich mehr gegen Abend und erleuchtete ihre größeren Flächen gegen uns zu. Schon was vom Schnee [!, recte: See] auf für schwarze Felsrücken, Zähne, Thürme und Mauern in vielfachen Reihen vor ihnen aufsteigen! wilde, ungeheure, undurchdringliche Vorhöfe bilden, wenn dann erst selbst in der Reinheit und Klarheit in der freien Luft mannigfaltig da liegen; man gibt da gern jede Prätension an’s Unendliche auf, da man nicht einmal mit dem Endlichen im Anschauen und Gedanken fertig werden kann[’].“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Sonderdruck von Hans-Georg Gadamers „Antrittsrede“ mit einer dreizeiligen Randnotiz Heideggers sowie einer Unterstreichung mit rotem Farbstift und einer Zeichenkorrektur. Sonderdruck aus den Jahresheften der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 1943/55. 2¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 442 / 400 € (25566)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Sonderdruck aus den Jahresheften der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 1943/55. 2¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – Sonderdruck von Hans-Georg Gadamers „Antrittsrede“ mit einer dreizeiligen Randnotiz Heideggers sowie einer Unterstreichung mit rotem Farbstift und einer Zeichenkorrektur. Zu einem Satz Gadamers merkt Heidegger an: „Neben den Anfängen der abendländischen Philosophie mußte das für uns noch wie gegenwärtig vernehmbare Ende derselben, wie es in der Philosophie Hegels vorliegt, eine Aufgabe besonderer Art stellen“: „inwiefern Ende? woher darüber zu entscheiden?“ – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren..

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 442 / 400 € (25572)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. ½ S. 8°. – Ein Zitat aus Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“: „Man wird nicht ärmer, wenn man sein Hauswesen zusammenzieht“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 442 / 400 € (25573)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. ½ S. 8°. – Ein Zitat aus Wilhelm von Humboldts „Über das Entstehen der grammatischen Formen, und ihren Einfluß auf die Ideenentwicklung“: „Denn ich kann die Überzeugung nicht verlassen, daß doch alle Sprachen hauptsächlich von Anfügung ausgegangen sind“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. 1/3 S. Gr.-8vo.
$ 442 / 400 € (25575)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. 1/3 S. Gr.-8°. – Zwei Zitate aus Paul Valéry: „La vraie pensée n’est pas adaptable au vers [...]“. – Mit zwei winzigen Randeinrissen.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Zeugnisentwurf. Freiburg i. B. 1¾ SS. Kl.-8vo.
$ 719 / 650 € (25577)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Zeugnisentwurf. Freiburg i. B., 5. [?] April 1947. 1¾ SS. Kl.-8°. – „Zeugnis | Herr Dr. [...] hat eine Reihe von Semestern an der Universität Freiburg i. B. unter meiner Leitung Philosophie studiert. Er hat mit großem Fleiß und Interesse an meinen Übungen mitgearbeitet [darüber: teilgenommen] u. sich vor einiger Zeit selbst eine Arbeit über Platon für eine Dissertation gewählt [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Kl.-8vo.
$ 88 / 80 € (25579)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Kl.-8°. – „Goethe 31. Bd | Tages- u. Jahreshefte S. 179 | Wissenschaft u. Denken“. – Eine Ecke mit einem kleinen Tintenklecks. - Vermutlich von Heideggers Frau Elfride geschrieben.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eh. Lektüreexzerpt O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 1,659 / 1.500 € (26145)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo. – Ein Zitat aus Hofmannsthal und eines aus Valéry: „,Die Freunde sind nicht viele noch wenige, sondern die hinreichende Zahl’ H. v. Hofmannsthal | Choses tues P Valery | L’esprit clair fait comprendre ce qu'il ne comprend pas“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¾ S. 8vo.
$ 498 / 450 € (26146)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ¾ S. 8vo. – „Hegel | Denken ‡ Negation des Vorhandenen | wenn schon, dann Bejahung der Anwesenheit [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1½ SS. Gr.-8vo.
$ 1,327 / 1.200 € (26148)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1½ SS. Gr.-8vo. – Eine Liste von 135 Personen, denen Heidegger das „Meßkirch-B[än]dchen“ zukommen lassen wollte, darunter etwa Emil Staiger, René Char und Karl Löwith. – Heideggers Heimatstadt Meßkirch hatte zu dessen 80. Geburtstag eine Feierstunde ausgerichtet, bei der Koichi Tsujimura die Festrede gehalten hatte. Heideggers „Dankansprache“ war von der Stadt Meßkirch herausgegeben worden. – Beiliegend eine Liste mit den Namen von sieben Personen, die das Buch schon hätten.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. 1 S. Gr.-8vo.
$ 608 / 550 € (26149)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. [Um bzw. nach 1969]. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste von 46 Personen, denen Heidegger seinen Aufsatz „Die Kunst und der Raum“ zukommen lassen wollte, darunter etwa Vittorio Klostermann, Ernst Jünger, Hannah Arendt, H. G. Gadamer, Carl Jacob Burckhardt, Carl Friedrich von Weizsäcker und Karl Löwith.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 387 / 350 € (26150)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste von 24 Personen, denen Heidegger „M. H. im Gespräch“ zukommen lassen wollte, darunter Walter Biemel und Dino Larese.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 498 / 450 € (26151)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste von 18 Personen, denen Heidegger „Theologie u. Philosophie“ zukommen lassen wollte, darunter Rudolf Bultmann, H. G. Gadamer, Hannah Arendt, Wolfgang Schadewaldt, Heinrich Ochsner sowie Graf und Gräfin Podewils.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8vo.
$ 442 / 400 € (26152)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8vo. – Eine Liste von fünf Personen, denen Heidegger „persönlich“ „Phä[nomeno]l[o]g[ie] u. Theol[gie]“ zukommen lassen wollte, darunter Graf und Gräfin Podewils und Imma von Bodmershof. – Beiliegend eine ms. Liste mit 14 Namen von Personen, die ein Verlagsexemplar des Werks bekommen hatten.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 276 / 250 € (26154)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. 8vo. – Eine Liste von sechs Personen, denen Heidegger „Gedachtes“ (1970) zukommen lassen wollte, darunter Graf und Gräfin Podewils, Werner Heisenberg und Imma von Bodmershof.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Gr.-8vo.
$ 332 / 300 € (26155)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Gr.-8vo. – Eine Liste von sieben Personen, denen Heidegger „Gedachtes“ (1970) zukommen lassen wollte, darunter Hannah Arendt.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 498 / 450 € (26156)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste mit 16 Namen von Personen, denen ein Exemplar von Heideggers „Phänomenologie u. Theologie [...] durch Klostermann geschickt“ wurde, darunter René Char, Ernst Jünger und Emil Staiger.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 719 / 650 € (26157)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste von 56 Personen, denen Heidegger „Zur Sache des Denkens“ (1969) zukommen lassen wollte, darunter Wolfgang Schadewaldt, Werner Heisenberg, Carl Friedrich von Weizsäcker, Ute Guzzoni, Friedrich Georg Jünger, Graf und Gräfin Podewils, François Vezin, Imma von Bodmershof und Karl Löwith.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8vo.
$ 498 / 450 € (26158)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8vo. – Eine Liste von neun Personen, denen Heidegger seine Meßkirchner „Dankesrede“ zukommen lassen wollte, darunter Imma von Bodmershof und Dino Larese. – Heideggers Heimatstadt Meßkirch hatte zu dessen 80. Geburtstag eine Feierstunde ausgerichtet, bei der Koichi Tsujimura die Festrede gehalten hatte. Heideggers „Dankansprache“ war von der Stadt Meßkirch herausgegeben worden.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Gr.-8vo.
$ 276 / 250 € (26159)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Gr.-8vo. – Eine wohl unvollständige Liste von neun Personen, denen Heidegger seine „Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung“ (4. Aufl.) zukommen lassen wollte, darunter Hannah Arendt.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Gr.-8vo.
$ 387 / 350 € (26162)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ¼ S. Gr.-8vo. – „Das unverstellte Gegenüber des Ungedachten als Anruf [...]“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Kl.-8vo.
$ 310 / 280 € (26163)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Kl.-8vo. – Eine Liste mit sieben tls. abgekürzten Namen von Personen, denen Heidegger seine Hölderlin-Schrift zukommen lassen wollte.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1¼ SS. 8vo.
$ 608 / 550 € (26168)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1¼ SS. 8vo. – Eine Liste mit den Namen von 36 Personen, darunter „Heisenberg“, „Schuchardt“, „Podewils“, „Bodmershof“ und „Stambaugh“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 498 / 450 € (26170)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste mit teils durchstrichenen Namen von 40 Personen, darunter „Vollrath“, „Franz Wurm (Kalender)“, „Ernst Jünger“ und „R. Char“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 608 / 550 € (26171)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo. – Eine Liste mit meist durchstrichenen Namen von rund 50 Personen, darunter „Char“, „E. Jünger“, „Podew[ils]“, „Stambaugh“, „Lina Kromer“, „Nigg, Walter“, und „Gadamer“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). 2 eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1½ SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo.
$ 719 / 650 € (26172)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. 2 eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1½ SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. – Eine Liste mit meist durchstrichenen Namen von rund 80 Personen, darunter „Gerhart Baumann“, „Marg[a]ret Rees“, „Ernst Jünger“, „Nolte“, „Löwith“, Vögtle“ und „Bodmershof“. – Beide Blatt jeweils rechts oben bezeichnet mit „1“ bzw. „2“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 498 / 450 € (26173)

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. 8vo. – Eine Liste mit tls. durchstrichenen Namen von 21 Personen, darunter „Diemer“ und „G. Blin“.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D. 2½ SS. auf 2 Bll. Kl.-4to.
$ 387 / 350 € (44563)

Eine Liste von über 81 (meist durchstrichenen) Namen von Personen, denen Heidegger wohl ein Buch zukommen lassen wollte, darunter Imma von Bodmershof, Takehiko Kojima, Erna Moser-Piffl, Tsujimaru Koichi, Margaret Rees, Ernst Nolte sowie der österreichische Schuldirektor Josef Wesely.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Autograph letter draft. O. O. u. D. 3½ SS. auf 2 Bll. Kl.-4to.
$ 663 / 600 € (44564)

To an unnamed addressee: „Unfortunately, I will not be able to come to Freiburg this month due to some visitations and the ongoing print, but I consider to visit you after my pensions requests are finally settled [...]“. – Small damage to edges.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Namenszug („Martin Heidegger“). In: Ders.: „Hölderlins Hymne ‚Wie wenn am Feiertage’“. Halle a. d. S. 32 SS. Bedruckte Originalbroschur. 8vo.
$ 1,659 / 1.500 € (44573)

Mit Eigentumsvermerk der Inhaberin und einer eh. Notiz derselben. – Etwas angestaubt und lädiert; Buchblock lose; Rücken etwas berieben und eingerissen.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). Eigenh. Widmung mit U. In: Ders.: De L’Essence de la Vérité. Paris und Louvai. 106, (2) SS. Bedruckte Originalbroschur. 8vo.
$ 1,659 / 1.500 € (44574)

(= Les Philosophes Contemporains). – „Mit herzlichem Weihnachtsgruß | Martin Heidegger | 20. Dez. 44“. – Der Einband etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren, innen in gutem Zustand.

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Heidegger, Martin

Philosoph (1889-1976). "Hegel - Marx". Autograph note signed. O. O. u. D. ¾ S. 8vo.
$ 1,659 / 1.500 € (34161/BN29937)

"'Der sich selbst konstruierende Weg des Begriffes' Log[ik] 1812 | u. | 'Die Selbstproduktion des Menschen' | Herrschaft der Methode | Zwei Extreme der Subjektivität".

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Heidegger, Martin

Portraitpostkarte m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Portraitpostkarte mit e. U. auf der Bildseite und e. Dankeszeile verso. O. O. u. D. 1½ SS. 8°. – Die Bildseite nach einem gezeichneten Portrait (Brustbild im ¾-Profil) von Erna Piffl-Moser 1958, die Textseite mit e. Zusatz „Für die Glückwünsche herzlich dankend“. – Selten. – Beiliegend zwei gedr. Prospekte von Heideggers Gesamtausgabe bei Klostermann in Frankfurt a. M.


Heidegger, Martin

Eigenh. Postkarte mit U. („M. Heidegger“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Postkarte mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 25. April 1929. 1 S. 8°. Mit e. Adresse. – Unveröffentlichte Postkarte an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Am 17. April kam Herr G. Husserl zu uns heraus u. hat an meinem Schreibtisch das Gutachten geschrieben. Am anderen Tag habe ich es mit meinem zusammen u. einem Brief [...] abgeschickt. Ich werde gleichzeitig [...] anfragen, ob das Schreiben eingelaufen ist u. Ihnen dann Bescheid geben [...] P. S. Meine Vorlesung beginnt am. 2. Mai“. – Gerhart Husserl (1893–1973), der Sohn von Heideggers Lehrer und Vorgänger am Lehrstuhl für Philosophie in Freiburg, Edmund Husserl, war Professor der Rechte in Kiel, Göttingen und Frankfurt a. M.; 1933 aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ seines Amtes enthoben und vertrieben, emigrierte er in die USA, wo er an der National University Washington lehrte und 1940 „Philosophy and Phenomenological Research“ (PPR) mitgründete; in den 1950er Jahren schließlich sollte er nach Deutschland zurückkehren, wo er von der Freiburger Rechtsfakultät zum Honorarprofessor für Rechtsvergleichung und angloamerikanisches Recht ernannt wurde. Er gilt als „bedeutender Repräsentant einer phänomenologischen Rechtsphilosophie“ (aus einem Nachruf, abgedr. in: Alexander Hollerbach: Jurisprudenz in Freiburg. Beiträge zur Geschichte der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität. Tübingen, Mohr Siebeck, 2007 [= Freiburger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen, Bd. I], SS. 399–400, S. 399; Erstveröffentlichung in: Juristenzeitung 1974, SS. 36–37). – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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In German. Unpublished letter to his student Magda Stomps, a long-time friend of Heidegger and his wife Elfriede: “[...] The older students are slowly disappearing, and younger ones do not seem to be forthcoming. Perhaps philosophy will now have to leave center stage for a while, and that won’t matter if it continues to grow in silence. Of course, the classes used to be easier and more productive, in the days when one didn’t have to drill every trifle again and again and could take much previous knowledge for granted. The youngest students make an excellent impression, but they don’t stay long enough if the other subjects are not properly represented. The Classics are still in disorder here. I must confess that the immediate occasion for this letter is not philosophy but – the matter of butter. Our eldest son has now joined us for three weeks during his holiday – he was ill and strongly requires invigoration in general. I therefore ask you to send us, if possible, two pounds of butter to our Todtnauberg cottage around Christmas [...]”. – The Dutch philosopher Magda A. H. Stomps, who specialized in the phenomenology of religion, earned her doctorate in 1935 under Heidegger with a thesis on “The Anthropology of Martin Luther“, describing the reformer’s anthropology within the categories of existential philosophy. In 1938 she published two Dutch articles about Heidegger and the philosophy of religion: “De philosophie van Martin Heidegger” and “Heideggers verhandeling over de dood en de theologie”. She later taught at Zutphen in Gelderland. After the Second World War, she lived in Stolberg (Harz) and in Cologne before moving to Argentina in 1952 (probably due to the intermediation of Hans-Georg Gadamer), joining Heidegger’s student Carlos Astrada at the University of Buenos Aires.


Heidegger, Martin

Ms. Brief mit eigenh. U. und ms. Zeugnis mit eh. Datum und U. (jeweils voller Namenszug).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Ms. Brief mit e. U. und ms. Zeugnis mit e. Datum und U. (jeweils voller Namenszug). Freiburg i. B., 14. November 1936. Zusammen (¾+¾=) 1½ SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Ich freute mich, wieder einmal von Ihnen zu höhren [!]. Weniger schön ist allerdings, daß Sie noch immer keine Arbeit gefunden haben. Selbstverständlich bin ich gern bereit, durch mein Urteil Ihnen bei der Verlängerung eines Stipendiums behilflich zu sein. Ich weiß allerdings nicht, wie weit meine Stimme bei den Geldgebern heute noch zählt [...] Ich bitte auch, herzliche Grüße an Herrn Pos zu bestellen.“ – Der niederländische Sprachphilosoph Hendrik Josephus Pos (1898–1955) war ein Schüler von Edmund Husserl gewesen. – Das Zeugnis ebenfalls für Magda Stomps: „Fräulein Dr. phil. Magda Stomps hat eine Reihe von Jahren unter meiner Leitung Philosophie studiert und diese Arbeitszeit mit einer sehr guten Promotionsleistung abgeschlossen [...] Mit Rücksicht auf einen möglichst sicheren Erfolg [ihrer Untersuchungen „im Umkreis der bisher geübten Forschungsmethode“] möchte ich daher dringend wünschen, daß Frl. Stomps in der nächsten Zeit ihre Philosophiestudien wieder hier in Freiburg unter meiner Leitung aufnehmen könnte [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Das Zeugnis mit gestempeltem Briefkopf.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. Freiburg i. B., 4. Januar 1938. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Ihren Vortrag fand ich erst gestern Abend bei der Rückkehr von der Hütte vor. In aller Eile habe ich ihn durchgeprüft. Die Anlage ist gut u. die Ausführung in den Grenzen des Möglichen verständlich [...] Über Einzelheiten können wir dann eingehender sprechen, wenn Sie wieder einmal hier sind [...] Mit herzlichem Gruß u. Dank für Ihre Bemühungen um meine philos. Versuche | Martin Heidegger | Ich ‚male’ der Lesbarkeit wegen in lateinischer Schrift.“ – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Das Kuvert mit den üblichen Gebrauchsspuren und mit Stempel des Absenders.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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In German. Unpublished letter to his student Magda Stomps, a long-time friend of Heidegger and his wife Elfriede: "Today we received your letter announcing the dairy package. We are very grateful, but are sufficiently supplied with fat through the handouts. However, it would be lovely if you could get us some tea - not as a luxury, but to aid me in my increased work. As you may have heard, a trimester sequence has been introduced here; this means that the teachers' time for research and preparation of lectures is strongly reduced. But as we want to keep up the same standard as before, our powers now are taxed quite differently. And, as I do not smoke, some stimulating substance is welcome. The last time Mr. Pos [i. e. the Dutch linguistic philosopher Hendrik Josephus Pos, 1898–1955] was here I tried to explain to him our situation and that of all Europe; even then I told him that the Dutch with their stale 'democratic' ideas will only be too late in everything. But these people will come to open their eyes in wonder; just like the English, who - quite independent of the respective course and outcome of this war - will suddenly find themselves in a new world which they will find irresistible. – How ever may you and your relatives be doing? Our youngest son, Hermann, is an ensign in the infantry. Jörg, who is studying mechanical engineering, is currently immersed in his exams [...] University starts again here in January. The young people are of such intellectual astuteness that I am surprised at their frequent somnolence during the exercises. The students' letters from the front are very pleasing and give evidence of a different sense of historical responsibility than that shown by the wretched gushings of the Dutch humanists who do not dream of where reality lies [...]". – The Dutch philosopher Magda A. H. Stomps, who specialized in the phenomenology of religion, earned her doctorate in 1935 under Heidegger with a thesis on "The Anthropology of Martin Luther", describing the reformer's anthropology within the categories of existential philosophy. In 1938 she published two Dutch articles about Heidegger and the philosophy of religion: "De philosophie van Martin Heidegger" and "Heideggers verhandeling over de dood en de theologie". She later taught at Zutphen in Gelderland. After the Second World War, she lived in Stolberg (Harz) and in Cologne before moving to Argentina in 1952 (probably due to the intermediation of Hans-Georg Gadamer), joining Heidegger's student Carlos Astrada at the University of Buenos Aires. – Envelope with usual traces of handling and autograph address and sender.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 21. März 1940. 3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „[...] Im nächsten Trimester werde ich das erste Buch von Nietzsches W[ille] z[ur] M[acht] behandeln, nachdem ich in früheren Semestern das III. Buch ausführlich interpretierte. In den Übungen behandle ich eine rein systematische Frage: Zeit und Raum. Außerdem muß ich an Neuauflagen von ‚Was ist Metaphysik?’ u. vom Kantbuch denken, die seit einiger Zeit vergriffen sind; auch S[ein] u[nd] Z[eit] wird neu aufgelegt. Diese doch nicht gerade leichten Sachen werden demnach wie andere eifrig studiert. An den Aristoteles Übungen hatten die Leute viel Interesse, nur sind die Texte nicht ganz leicht, so daß mit der sorgfältigen Übersetzung schon viel Zeit in Anspruch genommen wird. Der Freiburger Frühling zögert immer noch; im Schwarzwald liegt nicht mehr viel Schnee; aber über Ostern wollen wir auf die Hütte. Unsere Söhne sind beide an der Front; da sie nicht rauchen, ist ihnen die Schokolade eine gute Dreingabe [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Das Kuvert mit den üblichen Gebrauchsspuren und mit Absenderstempel sowie mit Prüfsiegel der Wehrmacht.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 22. Juni 1940. 1¾ SS. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „[...] In meiner Arbeitsgemeinschaft behandle ich die ‚Physik’ des Aristoteles; zum letzten Mal habe ich sie in Marburg 1928 behandelt. Es ist eigentlich ein Grundbuch der Einführung in die Metaphysik; u. ich habe den Eindruck, daß die Leute, darunter auch einige aus früheren Übungen sind, ganz gut mitgehen. Unseren Söhnen geht es gut; sie haben Freude am Dienst, zumal jeder seinen Fähigkeiten entsprechend am rechten Platz ist [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Das Kuvert mit den üblichen Gebrauchsspuren und mit e. Absenderadresse.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 11. Februar 1949. 2 SS. Gr.-8°. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Meine Frau und ich haben oft von Ihnen gesprochen u. uns erst neulich wieder gewundert, daß wir gar nichts mehr von Ihnen hörten. Meine Frau hat Ihnen einen eingeschriebenen Brief an die Heidelberger Adresse u. einen nach Stolberg geschrieben, ebenso ich selbst. Nun sind Sie mit Ihrer Schwester in einer neuen schwierigen Lage. Sie wissen, daß wir helfen würden, wenn Möglichkeiten bestünden. Aber wir können nur raten. Zuzug, Aufenthaltsgenehmigung u. Lebensmittelkarten sind hier gänzlich ausgeschlossen. Dagegen bestünden wohl Möglichkeiten, über Koblenz oder Mainz nach Frankreich zu kommen, wo Arbeitskräfte gesucht werden. Das Nächstliegende für Sie wäre wohl, sich in Koblenz zu erkundigen. Wenn Sie dann erst in Frankreich sind, könnte man weiter sehen [...] Sie haben Recht, die Rachsucht ist groß. Die Herren des Internationalen Philosophen-Kongresses, zu dem ich mich freilich nicht dränge, haben es nicht einmal über sich gebracht, mir eine formelle, geschweige denn eine ernsthafte Einladung zu schicken [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Kleinere Gebrauchsspuren, sonst wohlerhalten.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 12. März 1949. 1 S. Gr.-8°. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Inzwischen werden Sie Herrn Brauch [?] schon getroffen haben, der etwas später hier abreiste, als ich angenommen hatte. Vielleicht läßt sich in der großen Stadt Köln und im rührigen Rheinland eher etwas für Sie finden. ‚Sein u. Zeit’ soll bis zum Herbst in 6. unveränderter Auflage wieder erscheinen. Wenn ich dann Autorenexemplare bekomme, sollen Sie gern eines davon haben [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. („M. Heidegger“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 21. Juni 1949. 2 SS. Gr.-8°. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Ich danke Ihnen für Ihren Brief, der mir sagt, daß sich Ihrer beider Lage noch nicht wesentlich gebessert hat. Aber Sie dürfen jetzt trotz der Schwierigkeiten nicht den Mut verlieren; zwar haben Sie schon genug erlitten und dennoch müssen Sie aus einer letzten inneren Gelassenheit auch dem bösen Andrang dieser Tage gewachsen bleiben. Es ist schade, daß Sie Herrn Biemel, einen Schüler von mir (1941–44) Deutsch-Rumäne aus Siebenbürgen, nicht kennen lernten. Er hat Beziehungen nach Frankreich; ich werde ihm heute noch schreiben, ob er nicht einen Weg für Sie weiß [...] Meine Frau u. ich werden erst in den nächsten Tagen auf die Hütte ziehen, weil die Witterung bisher zu rauh u. ein dauernder Aufenthalt dort oben nicht möglich war. Wir warten immer noch auf die Heimkehr unseres älteren Sohnes, der nun das fünfte Jahr in russischer Gefangenschaft ist. Der jüngere Sohn erholt sich langsam, aber seine Gedächtniskraft ist noch sehr gehemmt. Vorträge halte ich nicht. Unerfreuliches gibt es in meiner Lage immer wieder. Wir müssen durch diese Zeit hindurch. Das Sein ihrer Moralität zeigt seltsame Formen [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte.


Heidegger, Martin

Eigenh. Bildpostkarte mit U. („Martin Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Bildpostkarte mit U. („Martin Heidegger“). Freiburg i. B., 4. September 1951. 1 S. (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – Unveröffentlichte Postkarte an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Ich danke Ihnen für Ihre Zeilen. Während der nächsten zwei Monate muß ich einige unaufschiebbare Arbeiten vergeben. Von Biemel höre ich, daß die Kölner Sache Fortschritte macht [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Die Bildseite mit einer Ansicht der Heideggerschen Hütte in Todtnauberg. – Mit einigen kleinen Tintenwischern, sonst sehr wohlerhalten.


Heidegger, Martin

Eigenh. Postkarte mit U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Postkarte mit U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 7. August 1951. 1 S. 8°. Mit e. Adresse. – Unveröffentlichte Postkarte an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „[...] Leider bin ich von den nächsten Tagen ab für den August verreist, weil die vielen Besuche eine Arbeit unmöglich machen; am schwersten ist es, die willkommenen Besuche von den bloß Neugierigen auszusondern. So müssen Sie sich noch einmal trösten für ein ander Mal. Zu meiner Freude hörte ich [...] daß es mit dem Husserl-Archiv in Köln [etwas] werden soll [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte. – Die Adreßseite mit e. Absender.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brief mit U. (Martin Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. (Martin Heidegger“). Freiburg i. B., 24. Mai 1951. 2 SS. Gr.-8°. Beiliegend ein Kuvert mit der Adressatin Namen aus Heideggers Hand. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Der Besuch von Frau Martin gab uns die Gelegenheit, mehr u. Genaueres von Ihnen und Ihrer Schwester, von dem durchgemachten Schweren zu hören, aber auch davon, wie Sie es getragen und jetzt doch langsam und mit viel Geduld wieder ins Freie und dem Heiteren näher kommen. Als der junge Herr aus Köln mich neulich in Meßkirch aufsuchte, hatte ich gerade wenig Zeit, um ihm einige Zeilen für für [!] Sie mitzugeben [...] Ich halte z. Zt. eine kleine Übung ab; es ist mehr ein Experiment, um die Lage abzutasten, ob es sich, wo die Sachen von Andren in hinreichender Zahl betrieben werden, für mich noch lohnt, etwas zu versuchen [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte.


Heidegger, Martin

Ms. Brief mit U. (Martin Heidegger“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Ms. Brief mit e. U. (Martin Heidegger“). Freiburg i. B., 25. Januar 1952. 1 S. Qu.-8°. – Unveröffentlichter Brief an seine Schülerin Magda Stomps, mit der ihn und seine Frau Elfriede eine langjährige Freundschaft verband: „Leider kann ich Ihnen gar nichts in bezug auf das Kölner Archiv sagen. Ich weiss nur, dass Biemel, der bisher in Loewen arbeitete, jetzt in Köln ist, aber ob er dort Assistent ist, habe ich nicht erfahren. Auf jeden Fall können Sie sich mit ihm in Verbindung setzen [...]“. – Die niederländische Religionsphänomenologin Magda A. H. Stomps promovierte 1935 bei Heidegger mit einer Arbeit über „Die Anthropologie Martin Luthers“, in der sie versuchte, die Anthropologie des Reformators in den Kategorien der Existenzphilosophie zu beschreiben. 1938 veröffentlichte sie zwei religionsphilosophische Artikel über Heidegger in niederländischer Sprache – „De philosophie van Martin Heidegger“ und „Heideggers verhandeling over de dood en de theologie“ –, später nahm sie eine Lehrtätigkeit in Zutphen (Gelderland) auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte sie zunächst in Stolberg (Harz), dann in Köln und ging 1952 (vermutlich durch die Vermittlung von H. G. Gadamer) nach Argentinien, wo der Heidegger-Schüler Carlos Astrada an der Universität von Buenos Aires lehrte.


Heidegger, Martin

Eigenh. Manuskript.
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Martin Heidegger (1889–1976), philosopher. Autogr. ms. (fragment). No place, [probably 1954]. 34 pp. on 48 ff. (Large) 8vo. Addenda (see below). - Notes and excerpts regarding an article which Walter Schulz had published as "Über den philosophiegeschichtlichen Ort Martin Heideggers" in the "Philosophische Rundschau", a journal just founded by Hans-Georg Gadamer and Helmut Kuhn: "The author misses the point: by inquiring into the meaning of existence, all metaphysical imagination is already transcended. I always was clear about this, and yet I long remained unable to properly mark this distance from metaphysics [...]“. Also about Hegel and Nietzsche and the "assertion, now common, that Hegel & Nietzsche had supposedly already transcended metaphysics [...]“. The form in which these notes have survived permits a few conclusions about their origins: several of these loose pages, which are only occasionally numbered, bear the note "W. Schulz", "For Walter Schulz", etc.; several pages are written on the blank reverse of cut-up sheets of Heidegger's hand-corrected typescript of "Was heißt Denken?“, planned for publication by Niemeyer in Tuebingen in 1954. Thus, Heidegger penned occasional unconnected reflections on Schulz's article, from which he repeatedly quotes (citing page numbers), as he does from the fifth edition (1949) of his book "Was ist Metaphysik?". As evidenced by two letters by Schulz to Heidegger, which accompany the collection, Schulz had approached the philosopher with the request for a review. I: ALS. Tuebingen, 23 July 1954. Large 4to. 1 ½ pp. II: ALS. Mainz, 12 September 1954. Large 4to. 2 pp. on 2 ff. - Cf: Walter Schulz, Über den philosophiegeschichtlichen Ort Martin Heideggers. In: Philosophische Rundschau 1 (1953/54), vol. 2/3 and 4, pp. 65-93 and 211-232.


Heidegger, Martin

Eigenhändig bearbeitetes Arbeitsexemplar von Walter Schulz: „Über den philosophiegeschichtlichen Ort Martin Heideggers“. Tl. 1. Sonderdruck aus: Philosophische Rundschau, 1. Jg., Heft 2/3.
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Martin Heidegger (1889-1976), philosopher. His personal working copy of Walter Schulz’s „Über den philosophiegeschichtlichen Ort Martin Heideggers“ („On the philosophy of Martin Heidegger's historical place“). Pt. 1. Reprint from Philosophische Rundschau, vol. 1, 2/3. pp. [65]–93. Contemporary wrappers. Large 8°. – Annotated on every page (except one) with underlinings, annotations and notes. Each reading by Heidegger has left its traces by using different pens (lead pencil, colored pencil and ink). The content of Heidegger’s annotations extends from inserting hyphens in order to clarify the intended meaning („untruth“ and „un-truth“) and short phrases („good“, p. 86) towards rectification, extensions and somewtimes own thoughts. – Slightly browned due to paper, otherwise a flawless working copy from the possession of Martin Heidegger.


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizzettel.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8°. – Nicht näher bezeichnete Gedanken zur Frage der „Entpersonalisierung der Philosophie“: „Man fordert die Entpersonalisierung der Philosophie. Man setzt damit voraus, die Philosophie sei bisher personalisiert gewesen u. d. h. auf die Person des Philosophen in mannigfacher Weise bezogen, durch sie begrenzt u. geprägt. Diese Vorstellung vom Denken u. dessen Verhältnis zum Gedachten ist so gewöhnlich wie äußerlich. Für eine Besinnung darauf wird es als bald fragwürdig u. überdies erst deutlich, daß dieses Verhältnis überh[au]pt noch nicht eigens in seinem Eigentümlichen bedacht d. h. zum Fragwürdigen entfaltet worden ist. Enthält der Gedanke des ‚Seinsverständnisses’ einen Wink? Vielleicht, sobald er selbst kritisch durchdacht u. lange genug vor jeder Geläufigkeit = Verfestigung geschützt bleibt | Aber die Gedanken an ‚Schöpfertum’ u. Genie? | Jedoch den Griechen fremd | ‚Entpersonalisierung’ – eine ‚gesellschaftspolitische’ Vorstellung | Entpersonalisierung der Philosophie, d. h. die Verwahrlosung des Denkens [...]“.


Heidegger, Martin

E. Notizzettel
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. ½ S. Gr.-8°. – Eine möglicherweise in Zusammenhang mit seinem Ende 1964 in Paris gehaltenen Vortrag „Das Ende der Philosophie und die Aufgabe des Denkens“ stehende Notiz: „Das Ende der Philosophie als[o] könnte ein Anfang eines Denkens werden [...] Denken schwerer als Dichten“. – Der erste Satz mit rosafarbenem Filzstift, der Satz darunter mit schwarzem durchstrichen.


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizzettel.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. „Gespräch mit Hegel“. E. Notizzettel. O. O. u. D. 3 SS. auf 3 Bll. 8°. – „Bereich des Denkens: | nicht Bewußtsein (als Erscheinung des abs[oluten] Geistes) | nicht Schattenreich des Absoluten (‚Logik’) | nicht das Absolute, Un-endliche | nicht Dialektik (der sich selbst konstruierende Weg zum Begriff) | nicht Notwendigkeit der Geschichte der Freiheit | nicht Ab- u. Ausarbeiten des Abs. Wissens (sondern An-fang) [...] | woher indes der Anschein der Nähe zu Hegel? [...]“.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg, 6. Januar 1937. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den Bibliothekar Richard Oehler (1878–1948): „Ich danke Ihnen für Ihren Brief. Das üble u. hilflose Geschwätz der [wohl „Frankfurter“] Ztg. berührt mich persönlich gar nicht. Was die Sache angeht, so muß man sich ziemlich ernsthaft fragen, ob es noch einen Sinn hat, heute überhaupt noch etwas öffentlich zu sagen. Man ist ja durch das einfache ‚Nein’ irgend eines Unbekannten erledigt, jedenfalls für das Heutige. Daher ist es am tunlichsten, man arbeitet für den ‚Nachlaß’. In diesen Tagen habe ich Ihnen meinen kleinen Vortrag über Hölderlin geschickt. Mit diesem Brief möchte ich eine Bitte vortragen, falls bei der Zusammenkunft am 9. I. in Weimar der Zeitpunkt der nächsten Sitzung des wissensch. Ausschusses beraten wird. Mir wäre am gelegensten der 26. u. 27. Febr., da ich im März verhindert bin. Mir scheint es [...] wichtig zu sein, daß wir uns über die weitere Planung der Ausgabe aussprechen, damit wir nicht jeweils bei den folgenden Bänden von Fall zu Fall entscheiden [...]“. – Friedrich Nietzsches und Elisabeth Förster-Nietzsches Vetter Richard Oehler war Direktor der Städtischen und Universitätsbibliotheken in Frankfurt a. M. und einer der führenden Mitarbeiter des Nietzsche-Archivs, dessen Wissenschaftlichem Ausschuß Heidegger seit 1935 angehörte und aus dem er sich ab 1938 nach und nach zurückziehen sollte. „Das Amt für Schrifttumspflege bei der Reichsleitung der NSDAP hatte sich mit dem ersten erschienenen Band der Ausgabe [d. i. die Gesamtausgabe der Werke Nietzsches] zutiefst unzufrieden gezeigt, Heidegger entschloß sich daraufhin, nur noch Nietzsches Werk, nicht aber der Ausgabe seiner Werke zu dienen und erklärte Ende 1942 seinen Austritt aus dem Wissenschaftlichen Ausschuß“ (Siegfried Blasche: Das philosophische Programm [des Verlags Vittorio Klostermann. http://www.klostermann.de/index.html, pdf, S. 4). – Beide Bll. mit stärkeren Schäden am rechten Rand, wodurch es auf Bl. 2 stellenweise zu kleinen Buchstabenverlusten kommt; etwas gebräunt und fleckig.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („M. Heidegger“). Freiburg, 30. April 1937. 2 SS. Gr.-8°. – An den Bibliothekar Richard Oehler (1878–1948): „Das war eine sehr freudige Überraschung, als das Nietzschemanuskript ankam, das ich nicht sobald erwartete. Es ist mir gerade in diesen Wochen sehr wertvoll, wo ich mit einigen älteren Schülern einige Stücke des W. z. M. kritisch durcharbeite. So unentbehrlich diese Ausgabe des W. z. M. bleibt u. so erstaunlich – wie schon in der Sicherheit der Übertragung der Handschrift – so groß wird die Arbeit sein, nun einen Text zu liefern, der allein schon der Zeitfolge nach einen ganz andern Einblick in die innerste Bewegung des N.schen Philosophierens verschafft. Für die Übersendung der Besprechung meines Höld.vortrages danke ich Ihnen sehr [...] Außer diesem [!] kenne ich nur ‚Eine Entgegnung’, die in ‚Wille und Macht’, dem Führerorgan der H. J. erschienen ist, von einem Herrn, der 1933 noch in Marburg als Sozialdemokrat herumlief u. jetzt am V. B. ein großer Mann ist. Die Sache ist zu albern, um darauf einzugehen, aber als ‚Zeichen’ dafür, wohin alles treibt, doch sehr traurig. – Doch von all diesen Machenschaften muß unsere Arbeit am Werk N.s ganz frei bleiben [...]“. – Friedrich Nietzsches und Elisabeth Förster-Nietzsches Vetter Richard Oehler war Direktor der Städtischen und Universitätsbibliotheken in Frankfurt a. M. und einer der führenden Mitarbeiter des Nietzsche-Archivs, dessen Wissenschaftlichem Ausschuß Heidegger seit 1935 angehörte und aus dem er sich ab 1938 nach und nach zurückziehen sollte. „Das Amt für Schrifttumspflege bei der Reichsleitung der NSDAP hatte sich mit dem ersten erschienenen Band der Ausgabe [d. i. die Gesamtausgabe der Werke Nietzsches] zutiefst unzufrieden gezeigt, Heidegger entschloß sich daraufhin, nur noch Nietzsches Werk, nicht aber der Ausgabe seiner Werke zu dienen und erklärte Ende 1942 seinen Austritt aus dem Wissenschaftlichen Ausschuß“ (Siegfried Blasche: Das philosophische Programm [des Verlags Vittorio Klostermann. http://www.klostermann.de/index.html, pdf, S. 4). – Stellenweise leicht nachgedunkelt und mit einem kleinen Einriß im Mittelfalz.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Freiburg, 19. Dezember 1945. 1½ SS. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961): „Wie habe ich mich gefreut, zu erfahren, daß Ihr gerettet seid, wenngleich mit diesen Verlusten [...] Wegen der Mscr. brauchst Du dich nicht zu sorgen. Abschriften sind noch da. Auch glaube ich nicht, daß ich noch einmal dazu komme, etwas zu veröffentlichen. In 100 Jahren vielleicht ist es früh genug. Ich schreibe Dir heute nur kurz, da es mir nicht besonders geht, u. danke Dir Namenstag[s]glückwünsche. Unsere beiden Söhne sind in Russland verschollen. Ich habe bei der Universität meine Emeritierung beantragt [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes. Die erwähnten Manuskripte hatte Heidegger nach den schweren Bombenangriffen auf Freiburg am 27. November 1944 („Operation Tigerfish“) nach Meßkirch retten können. – Die Recto-Seite mit einer kleinen Rostspur am oberen Rand.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Todtnauberg, 29. September 1946. 1 S. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961) und dessen Frau Lene (1904–1986): „[...] Die Herbsttage sind beinahe unwirklich, zumal wenn das Wirkliche und was wir dafür halten, täglich ins Gedächtnis kommt [...] Alles, was jetzt geschieht, hat zu weitgreifende Dimensionen, als daß es auf Zufällen und menschlicher Willkür allein u. zuerst beruhen könnte. Darum verbirgt sich in dem erfolgten Schmerz um die Heimat, den die Heimatlosen draußen und drinnen zu tragen haben, eine geheimnisvolle Kraft, die eines Tages wieder zur bildenden Kraft wird [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). „Hütte“ (d. i. Todtnauberg), 28. September 1947. 2 SS. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961): „Zu Deinem Geburtstag wünsche ich Dir das, was der Freund dem Freunde zu wünschen vermag. Oft kehren meine Gedanken zu der seltsamen Fügung zurück, daß Du nach Jahrzehnten erneut und unter so ganz anderen Umständen lebst u. dennoch mit [?] der reichen Lebenserfahrung, die zwischen Deinem ersten und jetzigen Aufenthalt liegt. Daß Du mit Lene zusammen in unserem Haus wohnen kannst, ist zwar nur ein Geringes von Heimat, gegenüber dem, was Ihr zur Zeit entbehren müßt [...] In den Ferienmonaten der andern hatte ich viel Besuch. Jetzt hoffe ich noch auf einige gute und strenge Herbstwochen, damit der Schwung des Denkens dann noch einige Zeit in der ‚Stadt’ anhält [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). „Hütte“ (d. i. Todtnauberg), 27. September 1948. 2 SS. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961) und dessen Frau Lene (1904–1986) mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und mit der Erwiderung der „gleichen Wünsche aus der gleichen Gesinnung. Ich wünsche Dir vor allem, daß die jetzige Arbeit Dir mit der Zeit auch noch Raum gibt, um Deine alten Pläne über die Geschichtsschreibung im größeren Maßstab zu verwirklichen. Für Euch beide wünsche ich, daß Ihr Euch bei uns noch mehr zuhause fühlt u. das Gefühl, bisweilen zu stören, gänzlich verliert. Ich kann es von hier aus ungefähr ermessen, was Euch der Verlust der Heimat bedeutet u. wie unausweichlich ein ständiger Schmerz bleibt. In den letzten Wochen war bisweilen herrliche Alpensicht bis zum Montblanc. Vielleicht findet Ihr in der nächsten Woche einen Tag einmal heraufzukommen [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes. Heidegger hatte ihn und seine Frau, die beide aus Schlesien geflüchtet waren, 1945 bei sich aufgenommen. – Mitunterzeichnet von Heideggers Frau Elfride.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). „Hütte“ (d. i. Todtnauberg), 26. September 1952. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit einem e. Gruß mit U. von Heideggers Frau Elfride. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961): „Deine Glückwünsche mit den Gaben haben mich sehr gefreut u. gerührt; u. leider komme ich heute ohne Gabe, die als Nachtrag folgt, wenn ich Dich in Freiburg in Deiner Einsiedelei aufsuche [...] Ich denke nicht weniger oft als Du an meinen ersten Besuch bei Dir in der Hildastraße; ich habe die Stimmung des Zimmers noch ganz gegenwärtig. Es ist wirklich ein Geschenk, daß unsere Freundschaft so still gediehen und geblieben ist. Was war es eine große Freude, Euch beide [d. i. Laslowski und dessen Frau Lene (1904–1986)] vor Jahren bei uns aufnehmen zu können [...] Ich bin hier oben im guten Arbeitsschwung trotz Schnee u. vielem Regen u. Sturm [...] Am 4./5. spreche ich auf Bühlerhöhe gemäß dem Wunsch von Prof. Stroomann über Georg Trakl [...]“. – Bei der erwähnten Gedenkfeier zu Ehren Georg Trakls sollte Heidegger Ludwig von Ficker kennenlernen. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes. Heidegger hatte ihn und seine Frau, die beide aus Schlesien geflüchtet waren, 1945 bei sich aufgenommen.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Freiburg i. B., 18. Dezember 1952. 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-8°. Mitunterzeichnet von Heideggers Frau Elfride und „seinem“ Sohn Hermann. Mit e. adr. Kuvert. – An Lene Laslowski (1904–1986), die Frau des Historikers Ernst Laslowski (1889–1961) mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Namenstag: „[...] Am 11. [...] war ich von Meßkirch aus in Beuron und wohnte dem feierlichen Pontifikalamt bei. Der Gesang der Cantoren ist wieder so rein und groß wie früher. Inzwischen haben wir hier einen ungewohnt frühen Winter, wo freilich Föhn und Schneefälle jäh sich abwechseln. Früher duftete es mehr als sonst um diese Zeit nach süßem Gebäck. Dann hieß es: ‚Lene ist beim Backen’. Statt dessen bist Du jetzt in New York. – Es mag für Dich wie für uns in diesen kommenden Weihnachtstagen schwer vorstellbar sein. Darum senden wir alle Dir unsre herzlichen Grüße zu Weihnachten und wünschen, daß Du im neuen Jahr recht bald in die alte Welt zurückkehren mögest [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). O. O., „Ostersonntag 1955“. 1¾ SS. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961) und dessen Frau Lene (1904–1986): „Wir alle grüßen Euch beide herzlich zu Ostern. Gestern Mittag kam von Fritz ein kurzer Brief, worin er schreibt, Franz sei am Palmsonntag früh operiert worden, Blinddarm u. beginnende Bauchfellentzündung. Aber die ersten Tage seien gut verlaufen. Eine halbe Stunde später kam ein Telegramm mit der Nachricht, daß Franz am Karsamstag früh gestorben sei. Es ist eine arge Heimsuchung für die Eltern u. die Brüder [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Freiburg i. B., 29. Juli 1955. 1 S. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961): „Ich bin nur kurz hier unten, sonst sind wir auf der Hütte. Mitte August reisen wir bis 10. Spt. nach Frankreich – wo ich in einem Schloß in der Normandie (Fortsetzung der Tage in Pontigny) mit jüngeren Franzosen zusammen bin. Dies bedarf einer ziemlichen Vorbereitung, u. so muß ich bis zur Rückkehr um d. 15. Spt. alle Besuche absagen [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Freiburg i. B., 6. November 1957. 1½ SS. Gr.-8°. Mit einer knapp halbseitigen e. Nachschrift mit U. seiner Frau Elfride. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961): „In diesem Jahr kommt mein Geburtstagsgruß verspätet, aber darum nicht weniger herzlich. Ende September war ich mit Beaufret in Aix en Prov. und seit Anfang Oktober bis 3. Nov. mit Elfride auf der Hütte. Wir verbrachten dort die schönsten Herbstwochen seit all den Hüttenjahren. Die Arbeit ging entsprechend frisch ihren Weg. In den nächsten Tagen besuchen wir Hermann und seine Familie [...] Wir müssen uns bald wieder einmal sehen. Neue schöne Platten gibt es auch. Elfride hat mir zum Geburtstag einen fabelhaften Plattenspieler für die Hütte geschenkt. So war denn an den stillen Abenden oft Mozart gegenwärtig [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Freiburg i. B., 12. Januar 1961. 2 SS. Gr.-8°. Mit einer e. Grußzeile und U. seiner Frau Elfride. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961) und dessen Frau Lene (1904–1986): „Wir danken Euch herzlich für Euren Gruß vom Bodensee [...] Wir haben uns bis jetzt trotz des herrlichen Winterwetters auf den Bergen noch nicht hinaufgewagt, weil der Hüttenaufenthalt um diese Zeit doch anstrengender ist und die Tage noch kurz sind. Wir denken an den März, wo ich dann auch mit den Korrekturen fertig bin, eine Arbeit, deren Langwieriges ich doch unterschätzt habe. Die Stimmung am See um diese Zeit ist mir aus der frühen Gymnasiastenzeit wohlvertraut. Die Ortschaften sind dann besonders still, und auch der See ist frei von der Beunruhigung durch den Fremdenbetrieb. – Jörg ist mit der Pflege von Friederike auf der Hütte gut fertig geworden, zumal er täglich telephonisch die Anweisungen der erfahrenen Großmutter erfahren konnte. Die Zwillinge gedeihen großartig [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). Freiburg i. B., 2. Februar 1961. 2 SS. Gr.-8°. – An den Historiker Ernst Laslowski (1889–1961) und dessen Frau Lene (1904–1986): „Zur Erinnerung an den Abend bei Euch kommt jetzt der gedruckte Vortrag. Ich wünsche sehr, daß eine günstige Stunde kommt, wo Ihr zusammen darin lesen könnt. Die große Landschaft, jetzt in der winterlichen Stille, hat auch ihre Sprache. – Langsam lichtet sich bei mir die Korrekturarbeit am ‚Nietzsche’. Vielleicht schickt Ihr einmal eine kurze Nachricht, wie es Ernst geht. Ich habe auch Fritz nach Meßkirch geschrieben. Vielleicht besucht er Euch einmal [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). „Hütte“ (d. i. Todtnauberg), 26. September 1961. 2 SS. Gr.-8°. Mitunterzeichnet von seiner Frau Elfride. – An Lene Laslowski (1904–1986), die Witwe des Historikers Ernst Laslowski (1889–1961): „In diesen Tagen ist das Andenken an Ernst besonders lebendig, und unsere Gedanken sind bei Dir und lassen mit Dir alles gegenwärtig sein, was unsere Freundschaft bestimmte, trug und trägt. Die stille, einfache Zuneigung, die von Ernst immer ausstrahlte, ist geblieben. Oft ist mir, er sei uns gar nicht genommen. Er ist es auch nicht. Diese verwandelte Gegenwart möge uns, und insbesondere Dir, als der schmerzlich-schönste Besitz erhalten bleiben [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes.


Heidegger, Martin

E. Brief mit U. („Martin“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Brief mit U. („Martin“). „Hütte“ (d. i. Todtnauberg), 26. September 1963. 1½ SS. Gr.-8°. Mit einer vierzeiligen e. Nachschrift mit U. von Heideggers Frau Elfride. – An Lene Laslowski (1904–1986), die Witwe des Historikers Ernst Laslowski (1889–1961): „Für Deine Geburtstagsgrüße danke ich Dir sehr herzlich. Ich vernehme sie zugleich als einen Gruß von Ernst, dessen Geburtstag sich nach dem meinen wieder jährt. Er weckt das Andenken an den treuen Freund, der still den Weg ging, der ihm bestimmt war. Und immer war es ein Herüberwinken auf den meinen. Die gemeinsamen Jahre mit Euch beiden in unserem Haus haben den Schmerz über den Verlust der Heimat zwar nicht überwinden können, aber sie haben ihn gemildert. So bleibt der Gedanke an das Schicksal unseres Vaterlandes verbunden mit dem Andenken an unsere Freundschaft. Wir sind erst seit zwei Tagen hier oben. Es begann in der ersten Nacht sogleich mit einem Sturmtief. Die voraufgehenden schönen Wochen hier in den Bergen konnten wir nicht genießen, da wir durch angekündigte Besuche und den Garten unten festgehalten waren. Doch wir wollen hier oben aushalten, solange es das Wetter zuläßt [...]“. – Heideggers Studienfreund Ernst Laslowski war u. a. Archivar und Verwalter des Ballestremschen Firmen- und Familienarchivs und verwaltete von 1951 bis zu seinem Tod das Archiv des Deutschen Caritasverbandes. Heidegger hatte ihn und seine Frau, die beide aus Schlesien geflüchtet waren, 1945 bei sich aufgenommen. – Die Verso-Seite mit kleinen Tintenwischern.


Heidegger, Martin

Sammlung von eigenhändigen Notizen und Exzerpten.
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Martin Heidegger (1889-1976), German philosopher. Collection of autogr. notes and excerpts concerning Beda Allemann's Rilke study 'Zeit und Figur beim späten Rilke' (Pfullingen, Neske, 1961). No place, prob. c. 1961. Altogether 8 ¼ pp. on 10 ff. Small and large 8vo. In holograph envelope. "To suspend the 'subject/object barrier' does not entail the suspension of the subject/object relationship, nor that of subject and object in itself [p. 1] 'the antithesis of rest and motion, however, denotes the basic poetic tension of his late work, naturally with the qualification that rest and motion are not considered as physical categories but rather in a more significant sense, in which they give structure to the inner historicity of existence, and indeed to its very fate' (62/63) [p. 2] 'pure presence, the complete staying of time' 148 'in fulfilled time past and future are become one' [...] [p. 4] 'death not as a frontier, but as a condition [...]‚ while time's plenty in the direct relationships between the coming and the past emerges only in the invisible realm of the spirit’ 198 [...] 'another word for a poem's succeeding at the edge of transience’ [p. 5] [...]". - All large 8vo sheets are numbered from 1 to 5 at top right.


Heidegger, Martin

Sammlung von eigenhändigen Gedanken und Notizen.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Sammlung von eigenhändigen Gedanken und Notizen zur „Auseinandersetzung zwischen Chinesisch- u. Japanischem“. O. O. u. D. [Um bzw. nach 1954]. Zusammen 12¾ SS. auf 13 Bll. Gr.-8°. In eigenhändig beschriebenem Umschlag. – „Besinnung d. Jap. auf ihre eigene Sprache u. ihre Grammatik“, notiert Heidegger auf dem mit „1“ numerierten Blatt, und es folgen zahlreiche Beispiele für grammatikalische und morphologische Fragen, Übersetzungen einzelner Wörter und Notizen zum „Aufbau d. Japanischen“: „Gleichgültigkeit gegen das Qualitative | kein Rechner [...] Sinn, Gedanke, Stimmung, Gesinnung | Geist | Vorstellung – Betrachtung [...] Verbam = Verbalsuffixe | tobi-ta(ri) | der Vogel ist geflogen | tobi-te | tonde [...] 1 locativ: Ort, wo man etwas tut [...] 2 lokativ – Ort mittelst dessen etwas geschieht [...] man sucht mit den Augen [...] Zen [...]“. – Mit Ausnahme des letzten, wohl etwas später entstandenen Blattes in Bleistift.


Heidegger, Martin

[Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph]. – René Char (1907–1988), Dichter.
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[Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph]. – René Char (1907–1988), Dichter. E. Bildpostkarte mit Initialen. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. – In französischer Sprache an Martin Heidegger. – Die Bildseite mit einem Landschaftsmotiv. – Seit 1955 mit Heidegger bekannt, hatte René Char den Philosophen wiederholt zu Reisen in die Provence eingeladen. So kam es in den Seminaren in Le Thor 1966, 1968, 1969 und in Zähringen 1973 zu einem Austausch von Dichtern und Denkern. Später distanzierte sich Char von dem wegen seiner NS-Vergangenheit belasteten Philosophen.


Heidegger, Martin

[Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph]. – Jean Beaufret (1907–1982), Philosoph und Germanist.
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[Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph]. – Jean Beaufret (1907–1982), Philosoph und Germanist. E. Bildpostkarte mit U. L’isle sur la Sorgue, 23. September 1974. 1 S. Qu.-8°. – In französischer Sprache mit Geburtstagswünschen an Martin Heidegger. – Mitunterzeichnet von René Char, Henry und Henriette Mathieu sowie einer Anne. – Die Bildseite mit einer Reproduktion von van Goghs „Les Moissons“.


Heidegger, Martin

Portraitpostkarte mit e. U.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Portraitpostkarte mit e. U. [Freiburg i. B., Oktober 1962]. 1 S. 8°. Mit e. adr. Kuvert mit e. Namenszug im Absender. – Portrait im Profil in S/W.


Heidegger, Martin

Eigenh. Bildpostkarte mit U. („D[ein] M[artin]“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Bildpostkarte mit U. („D[ein] M[artin]“). Straubing, 31. Juli 1932. 1 S. (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – Von einer Fahrradtour durch Süddeutschland und Österreich an seine Gattin Elfride: „Gestern von Donauwörth bis Kehlheim – heute von da bis hierher (96 km) mit Gegenwind – Regensburger Brücke – die diesmal viel höheres Wasser hatte mit Schneid genommen. Ich bin schon schwarz wie ein Neger [...]“. – In Bleistift; die Bildseite mit einer Ansicht des Großen Saals im Regensburger Rathaus; mit e. Grußzeile und U. eines Reisegefährten.


Heidegger, Martin

Eigenh. Bildpostkarte mit U. („D[ein] M[artin]“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Bildpostkarte mit U. („D[ein] M[artin]“). Linz, 3. August 1932. 1 S. (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – Von einer Fahrradtour durch Süddeutschland und Österreich an seine Gattin Elfride: „Gestern hatten wir eine wunderbare Fahrt hierher, sehr lange u. gußreiche Gewitter. Der Strom hoch u. schnell u. Dampfer dazu. Wir hoffen bis Krems zu kommen [...]“. – In Bleistift; die Bildseite mit der Ansicht eines Torgitters im Stift St. Florian (Oberösterreich); mit e. Grußzeile und U. eines Reisegefährten.


Heidegger, Martin

Eigenh. Bildpostkarte mit U. („D[ein] M[artin]“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Bildpostkarte mit U. („D[ein] M[artin]“). Melk, 4. August 1932. 1 S. (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – Von einer Fahrradtour durch Süddeutschland und Österreich an seine Gattin Elfride: „Gestern sind wir von Linz hierher gefahren (99 km) – eine große u. wundervolle Landschaft – die oesterreichische Donau ist unvergleichlich schön. Heute nach Krems [...]“. – Die Bildseite mit der Ansicht des Prälatenhofs in Stift Melk; mit e. Grußzeile und U. eines Reisegefährten.


Heidegger, Martin

3 (1 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit eh. U. („M. Heidegger“).
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. 3 (1 e. und 2 ms.) Briefe mit e. U. („M. Heidegger“). Freiburg i. B., 1962 bis 1965. Zusammen (1+1+1=) 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)gr.-8°. Mit einem e. adr. Kuvert. – An den Philosoph Peter Rohs (geb. 1936): „Der ausführliche Bericht über Ihre Arbeit zeigt mir, daß Sie sich gründlich in das Denken des deutschen Idealismus eingelassen haben [...] Ich nehme an, daß Sie das Ganze als Dissertation einreichen. In solchen Fällen pflege ich mich nicht in Erörterungen einzumischen u. gar Ratschläge zu geben. Jetzt kann ich Ihnen nur sagen, daß ich Sie auf einem aussichtsreichen Weg sehe. Nach der Promotion gibt sich vielleicht die Möglichkeit zu einem Gespräch [...]“ (Freiburg, 27. Dezember 1962). – Die beiden ms. Briefe a. d. J. 1964 und 1965 mit Dank für die Zusendung einer Arbeit und bzgl. der Rückgabe derselben. – Jeweils im linken Rand gelocht (keine Textberührung); die zwei ms. Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizzettel.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. 8°. – „Holzwege | Vom Ursprung des Kunstwerks Freiburger Vortrag 1935 | Der Ursprung des Kunstwerks Drei Vorträge im Frankfurter Hochstift 1936 | Hegels Begriff der metaphysischen Erfahrung 1942 | Über Nietzsches Wort ‚Gott ist todt’ 1943 | ‚... und wozu Dichter in dürftiger Zeit’ (Eine Rilkeinterpretation) 1946“. – Mit zwei kleinen Papierdurchbrüchen.


Heidegger, Martin

Eigenhändiges Notizbuch.
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Martin Heidegger, philosopher (1889-1976). Autogr. notebook. 1950s-1970s. 46 ff., some written on both sides. Contemp. boards. 8vo. - This address book, meticulously kept by Heidegger over a period of many years, provides an interesting perspective on the philosopher's private and professional relationships. Among the entries, numbering between 500 and 600, are those of Willi Baumeister, Michael Benedikt, Gottfried Benn, Max Bense, Alexander Freiherr von Bernus, Ernst Bertram, Georges Blin, Otto Friedrich Bollnow, Rudolf Bultmann, Günther Bornkamm, Henri Bouillard, Frederik Buytendijk, Hans Carossa, René Char, Paul Celan, T. S. Eliot (through his London publisher), Günter Eich, Gertrud von le Fort, Leo Gabriel, Hans-Georg Gadamer, Albrecht Goes, Ernesto Grassi, HAP Grieshaber, Adolf Grimme, Romano Guardini, Carl Hanser, Hellmuth Hecker, Hermann Heimpel, Werner Heisenberg, Hans Ludwig Held, Kurt Hildebrandt, Walter Höllerer, Ernst Rudolf Huber, Jean Hyppolite, Karl Jaspers, Walter Jens, Ernst and Friedrich Georg Jünger, Walther Killy, Jacques Lacan, Herbert Marcuse, Werner Marx, Roger Munier, Carl Orff, Walter F. Otto, Ernst Penzoldt, Helmuth Plessner, Otto Pöggeler, Max Rychner, Wolfgang Schadewaldt, Kurt Schneider, Walter Schulz, Albert Schulze Vellinghausen, Emil Staiger, Ernst Tugendhat, Egon Vietta, Wilhelm Weischedel, Carl Friedrich von Weizsäcker, and Leopold Ziegler. Also contains numerous loose clippings of senders' addresses, visiting cards, notes etc. (including Imma von Bodmershof, O. F. Bollnow, Werner Heisenberg, Hans Jonas, and Mary Wigman). - One loose gathering; otherwise well preserved for a directory in constant use over a period of more than two decades.


Heidegger, Martin

Sonderdruck von Walter Bröckers Aufsatz „Heidegger und die Logik“ mit eigenh. Randnotizen Heideggers.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Sonderdruck von Walter Bröckers Aufsatz „Heidegger und die Logik“ mit e. Randnotizen Heideggers. Aus: Philosophische Rundschau, Jg. I., H. 1, SS. 48–56. Broschiert. 8°. – Der knapp neun Seiten umfassende Aufsatz wurde von Heidegger auf jeder Seite mit Notizen in Bleistift bzw. rotem Kugelschreiber versehen, Unterstreichungen und sonstige Hervorhebungen sind gleichfalls mit Farb- bzw. Bleistift und rotem Kugelschreiber. Bröcker schreibt in seinem Aufsatz über Heideggers „Einführung in die Metaphysik“ (Tübingen, 1953): „Von diesem Schluß [d. i. „Das Sein muß deshalb von Grund aus und in der ganzen Weite seines möglichen Wesens neu erfahren werden“] ist nicht schwer zu verstehen, daß er nicht schließt. Sein ist ständige Anwesenheit. Werden ist nicht Sein. Aber werden ist. Wenn hier Sein überall dieselbe Bedeutung hat so folgt: Werden ist nicht ständige Anwesenheit. Aber Werden ist ständig anwesend. Ist das unmöglich, weil sich widersprechend? Im Gegenteil, es ist nicht nur möglich, sondern wirklich so“. Heidegger merkt hierzu an: „in welchem Sinn | was heißt das? | ??! | wo behaupte ich solches?“ – Papierbedingt etwas gebräunt.


Heidegger, Martin

Eigenh. Lektüreexzerpt.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. E. Lektüreexzerpt. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8°. – „Jean Beaufret (Brief v. 6. Januar 1966): | Votre portrait répond à quelque chose de vous qui évoque pour moi les vers de Hölderlin [...]“. Es folgen je vier Zeilen aus der ersten bzw. zweiten Fassung von Hölderlins „Stimme des Volkes“ („Und wie des Adlers Jungen [...] Treiben uns lächelnd hinaus die Götter“ – „Und, nicht des Adlers Jungen allein, sie wirft [...] Richtigem Stachel hinaus der Herrscher“).


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizzettel.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo. – Ein Zitat aus Julius de Evolas „Erhebung wider die moderne Welt“, S. 65: „Wenn eine Rasse die Berührung mit dem, was allein Beständigkeit hat u. geben kann [...] verloren hat [...]“.


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizzettel.
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Martin Heidegger (1889–1976), Philosoph. Eh. Notizzettel. O. O. u. D. 2 SS. 8vo. – „Nach älteren um 1960 geschrieben Texten zur Ergänzung des 1951 [...] gehaltenen Vortrags ‚Dichterisch wohnet der Mensch’ zusammengestellt [...]“.


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizzettel.
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Heidegger, Martin

Ms. Brief mit eigenh. U.
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Heidegger, Martin

Ms. Brief mit eigenh. Adresse, einigen eh. Einfügungen und Paraphe.
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Heidegger, Martin

Eigenh. Briefentwurf mit Initialen.
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To German botanist Friedrich Oehlkers (1890–1971), thanking him „for your assistance [...] in the negotiations“, which have taken a lot of strength and trouble during the past years. - Small damage to edges.


Heidegger, Martin

Eigenh. Notizen.
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Heidegger, Martin

Brief m. e. U.
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Martin Heidegger (1889–1976), philosopher. T.L.S., Freiburg, 19 January 1948, 1 p oblong 8vo. To Isabelle (Esser-)Trimberger, candidate of medicine in Völkingen an der Saar: “[…] unfortunately I can answer your inquiry […] only thus, that I myself have only my personal copy of S[ein] u[nd] Z[eit] left. The question whether the publisher Niemeyer, Halle a/Salle, Russian zone, still has any copies for sale could be cleared up easiest by an inquiry directed to him […]”.


Heidegger, Martin

Eigenh. Brieffragment mit U.
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Martin Heidegger (1889-1976), Philosoph. E. Brieffragment [?] m. U., o. O. [Freiburg] u. D. [6. April 1955], ½ Seite 8°. Fragment eines Briefes an den Maler und Illustrator Emil Preetorius, über dessen Projekt einer Akademie bzw. eines Kongresses zum Thema „Die Sprache“. Mit Heideggers Überlegungen zu den Zusammenhängen von Sprache und Wissenschaft: „Ich habe deshalb auch Viettas Aufforderung, beim jetzigen Darmstädter Gespräch über die Sprache zu reden, abgelehnt. Sobald ich weiter bin, gebe ich wieder Nachricht […]“