Johann Peter Hebel

Hebel, Johann Peter

Schriftsteller (1760-1826). Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. u. D. 2 halbe Seiten eines Quartblatts.
$ 14,183 / 12.500 € (937058/BN937058)

"Jemand sagte, es sey schade daß der Zuckerbecker Schmidt, der immer zu Pferd ist, kein Stallmeister worden sey. 'Der Kerl, sagte er, reitet wo er geht u. steht.' G. wollte behaupten, es sey in N. ein junger Kerl, der so geschwind laufen könne, als das beste Pferd reite. Derselbe zeigte mir auf dem Caffehaus einen Mannheimer, der die neuen Canonen des Regiments Curprinz gebohren (gebohrt) habe [...] Die Aehnlichkeit zwischen Cartoffeln u. Adel soll nach dem beißenden Einfall eines Engländers darin bestehen, daß das Beste an beiden unter der Erde sey [...]" - Die untere Hälfte eines mittig durchgeschnittenen Quartblatts.

Von anderer Hand im Rand bezeichnet "Hebel"; dies in Bleistift mit Fragezeichen versetzt und das Kartoffelrätsel angestrichen. Etwas braunfleckig. Provenienz: 1931 versteigert bei Meyer und Ernst, Berlin (Kat. 17, Nr. 217)..

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