Friedrich Hebbel

Hebbel, Friedrich

Schriftsteller (1813-1863). Eigenh. Brief mit U. Gmunden am Traunsee. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eigenh. adr. Umschlag und Frankatur.
$ 2,181 / 2.000 € (31372/BN14302)

An den Schriftsteller und Bankkaufmann Viktor Stern (1837-1913), "Banquier-Haus Schlüter & Lustig, Wollzeil" in Wien: "[...] Aus dem heutigen Fremdenblatt [...] ersehe ich, daß Nordbahn um 195 circa zu kaufen, Credit-Actien und Loose aber wenigstens ohne Schaden zu 132,60 und 219,24 circa los zu werden sind. Ich bitte Sie, den günstigen Zeitpunct ja wahr zu nehmen und Sich in Uebereinstimmung mit unserer Verabredung mit Hrn. Wilhelm Löwenthal in's Einvernehmen zu setzen: es sey denn, daß mit Sicherheit eine noch günstigere Wendung zu erwarten seyn sollte.

Auf ein kleines plus oder minus kommt es natürlich nicht an; auch kann ich nöthigenfalls auf der Stelle 400 fl. zu schießen und gleich von hieraus schicken. Ueber Anderes ein ander Mal! [...]" - Von seiner Reise nach Paris und London kehrte Hebbel Anfang Juli 1962 an den Traunsee zurück, wo er bis Mitte August blieb. Viktor Stern, Bankkaufmann und aufstrebender Dichter hatte Hebbel am 18. März 1862 erstmals besucht, um ihm ein Trauerspiel vorzulegen, woraus sich eine Art Freundschaft entwickelte. In der Folge nahm er für den Dichter auch Aktiengeschäfte vor, die indes in Hebbels Briefen nur wenige Spuren hinterlassen haben. Jedenfalls wies Hebbel ihn an, auf "Nummer Sicher" (Werner 799/22) zu gehen. - Provenienz: Gilhofer und Ranschburg, Auktion 21 (1906), Nr. 512. - Gedruckt bei Werner unter Nr. 803a..

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Hebbel, Friedrich

Eigenh. Brief mit U. ("Fr. Hebbel").
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Comprehensive letter to an unnamed recipient, who was concerned about the welfare of his loved ones, on the German author Ludwig Tieck and his hostile state of mind, and the situation of Berlin theaters.


Hebbel, Friedrich

Eigenh. Brief mit U. ("Friedrich Hebbel").
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