Otto Erich Hartleben

Hartleben, Otto Erich

deutscher Schriftsteller (1864-1905). Eigenhändiger Postkarte mit Unterschrift „Otto Hartleben“. Berlin. Quer-kl.-8vo. 1 p. Gelocht. Bleistift.
$ 349 / 300 € (83641)

An den Schriftsteller John Henry Mackay (1864-1933): „Bitte kommen Sie doch morgen Abend mal wieder zu uns, den Verbrechern. Wir nächtigen jetzt im Burgbräu, Kochstr. 63 Ecke der Friedrichstr.“ Mit einem Zusatz „Ich schliesse mich dieser Bitte an. Jacobs“.

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Hartleben, Otto Erich

deutscher Schriftsteller (1864-1905). Eigenhändiger Nachricht mit Unterschrift „Otto Erich“. ohne Ort und Datum. Quer-kl.-8vo. 1 p. Gebräunt.
$ 256 / 220 € (83642)

An den Schriftsteller John Henry Mackay (1864-1933): „Hurrah! | Eben fertig.“

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Hartleben, Otto Erich

deutscher Schriftsteller (1864-1905). Eigenhändiger Nachricht mit Unterschrift „Otto Erich“. ohne Ort und Datum [21.11.1896]. Quer-schmal-8vo. 1 p.
$ 349 / 300 € (83643)

„Lieber Cäsar, Soeben sind mir die nachstehenden, wie ich glaube, guten Worte eingefallen. Wenn Du noch eine Seite frei machen könntest, würdest Du mir eine große Freude machen. […]“

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Hartleben, Otto Erich

deutscher Schriftsteller (1864-1905). Eigenhändiges Gedicht. ohne Ort und Datum [11.11.1896]. Quer-8vo. Gebräunt. Randläsuren.
$ 465 / 400 € (83644)

„Langweilig wie die Nacht. | Aber sonst - wenn Du meinst. | Kannst Du nicht nach mehr | Streichen?“

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Hartleben, Otto Erich

deutscher Schriftsteller (1864-1905). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Leipzig. 8vo. 7 1/2 pp. Doppelblatt.
$ 2,906 / 2.500 € (83645)

Umfangreicher und inhaltsreicher Brief an den Schriftsteller Arno Holz, den er für ein gemeinsames Projekt mit Hermann Conradi (1862-1890) gewinnten wollte: „Lieber Holz! Ich komme mit einer kühnen Bitte! Sie sollen - ich bitte Sie! - zu einem ,Jahrbuch für realistischen Dichtung’ beisteuern, welches ich jetzt in raschen Zügen fertig stelle. Prosa u. Verse: möglichst demonstrativ! Kühn ist meine Bitte aus dem Grunde, weil - Conradi nominell mit herausgiebt, d.h. er hatte derartiges schon im Herbst vor.

Lieber Holz! Sie haben Conradi bitter unrecht gethan: glauben Sie mir! Durch die Animosität der Grosses sind Sie in Ihrem bestimmbaren Gemüte gegen ihn unmäßig verbittert. Und wenn nun Conradi, den Sie gewiß mehr verletzt haben, als er Sie, wenn er jetzt das richtige sachliche Interesse, was mit diesem Jahrbuche verknüpft ist, über die persönlichen Zwistigkeiten setzt, so glaube ich von Ihrer ehrlichen und geraden Natur hoffen zu können, daß Sie erst sein werden und nicht durch Klatschverhetzung unsern geschlossenen und kräftig Cretion hindern werden! Nicht wahr? Ich bin so offen gegen Sie, wie ich immer zu sein pflege: legen Sie meine Worte ans Herz, aber nicht auf die Goldwage! Unsern Zwecke und Tendenzen sind die besten und über jeden Zweifel an ihren rein idealen Charakter erhaben! Dafür bürge ich Ihnen mit ganzer Person! Und Sie dürfen nicht fehlen! Wir werden uns nicht blamiren wie mit den Dichtercharacteren. An der Spitze steht kein verrückter wie Armut sondern ich widme mich der Aufgabe mit allem Ernst und wirklicher Hingebung: wir werden Epoche machen. Die Prosa wird , wir wollen zeigen daß wir reifer und ernster geworden sind. Unter den Versen - das verspreche ich ihnen - soll kein Gewüsch und keine Phrase stehen! Lieber Holz: geben Sie mir nicht das Mistrauensvotum und nicht den unschönen Anschein, als hätten Sie einen Zank nicht um der Sache willen vergessen können: schlagen Sie mir meine Bitte nicht ab! Sie kommen mit Conradi nicht in Berührung, Sie verhandeln nur mit mir, der so wie so alles selbständig macht. Sie treten in keine Clique ein, wir geben uns keinen gemeinschaftlichen Normen und die Elemente der 40-50 Mitarbeiter sind so heterogen, daß ein derartiger Gedanke ganz fern liegt. Wir treten einfach für Kunstprinzipien ein, die jedenfalls ja auch die Ihrigen sind. Nicht wahr: ich habe Recht: Sie werden Ihre Vorurteile überwinden?! Schreiben Sie mir ungehend, aber nicht ohne sich die Sache reiflich überlegt zu haben. […] Was denken Sie über mein Studententagebuch? Verzeihen Sie die grobe Karte von meiner Gattin: wir waren bezecht und ich hatte das Gefühl, daß Sie mir eigentlich längst einmal hätten schreiben können! […|“.

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Hartleben, Otto Erich

deutscher Schriftsteller (1864-1905). Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Lingen. Quer-8vo. 1 p.
$ 291 / 250 € (83872)

Eng beschriebene Karte an seinen Freund, den späteren Jurist und zuletzt Präsident des Obergerichts der Freien Stadt Danzig, Georg Crusen (1867-1949) in Hannover, den er darum bittet, ihm „sofort das französische Wörterbuch […] einen historischen Atlas, mein Vokabelnbuch zu Xenophon u. mein Zeugnisbuch“ zu senden. „Wenn du wissen willst, wie es mir hier geht, so kannst Du das von Hartmann erfahren, ich kann Dir nur sagen: Traurig! […]“

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Hartleben, Otto Erich

Schriftsteller (1864-1905). Eigenh. Visitenkarte mit Namenszug. Salò am Gardasee. 2 SS. Visitkartenformat.
$ 139 / 120 € (937024/BN937024)

"Ein Lämmchen, weiß wie Schnee sprang durch den grünen Klee […] O Lamm - o Lamm; ich bitt dich, sieh dich vor - sonst kommt der böse Wolf u. packt dich am Ohr" (verso). - Mit einer weiteren Unterschrift von Josef Heller.

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Hartleben, Otto Erich

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar