Andreas Hallén

Hallén, Andreas

Komponist und Dirigent (1846-1925). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 164 / 160 € (6392)

Andreas Hallén (1846-1925), schwedischer Komponist; Dirigent; Musikpädagoge. E. Brief m. U., Berlin, 13. November 1882, 2 Seiten gr.-8°. An einen Verleger: „[…] erlaube ich mir […] den Vorschlag zu machen ob Sie nicht wenigstens No 1 (Die Osterglocken) und 2 (Die Wasserrose) als Gegensätze zu No 4 (Das Aehrenfeld) mitdrucken wollten und gebe ich Ihnen dann das ganze Hefft [!] für 100 Mark […]“ – Hallén erhielt den größten Teil seiner musikalischen Ausbildung in Deutschland. Neben seinem künstlerischen Schaffen, ist Hallén in Schweden hauptsächlich durch sein organisatorisches Wirken bekannt geworden.

So sorgte er dafür, dass die Musikvereinigung Göteborgs wiederbelebt und die Philharmonische Gesellschaft Stockholms neu gegründet wurde. Dort war er zwischen 1885 und 1895 als Dirigent tätig und führte die Matthäuspassion von Bach erstmalig in Schweden auf. – Stilistisch lehnte er sich an Franz Liszt und Richard Wagner an. Diese Einflüsse kombinierte Hallén mit nordischen Volksweisen und schuf so eine Musikrichtung, die immer mehr Nachahmer in Schweden fand. Sein kompositorisches Schaffen wird meist als technisch gekonnt betrachtet, mit dem Vermögen wirkungsvolle Chorgesänge und Orchesterwerke zu schreiben, jedoch ohne persönliche Eigenart..

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Hallén, Andreas

Komponist und Dirigent (1846-1925). Eigenh. Brief mit U. ("Andr. Hallén"). Pesth. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 358 / 350 € (935424/BN935424)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß er am Tag darauf, einem Freitag, in Wien ankommen werde und sich freuen würde, ihn zu sehen. - Andreas Hallén war Gründer der Philharmonischen Gesellschaft Südschwedens in Malmö und war als Musikkritiker sowie als Kapellmeister an der Königlichen Oper in Stockholm tätig. Er schrieb mehrere Opern, Kammermusik, Chorgesänge und sinfonische Werke.

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