Marie Gutheil-Schoder

Gutheil-Schoder, Marie

deutsche Opernsängerin (1874-1935). Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und Unterschrift. o. O. u. D. 125 : 80 mm.
$ 277 / 250 € (62745)

Kniestück von vorn. - Marie Schoder war die Tochter eines Gastwirts. Sie erhielt ab 1880 privaten Musikunterricht und besuchte die Großherzogliche Musikschule in Weimar. 1891 debütierte sie als Gabriel in Goethes Faust und war bis 1900 Mitglied der Weimarer Hofoper. Dort nahm sich Richard Strauss ihrer an; er studierte die Rollen der Carmen und Mignon mit ihr ein, mit denen sie später berühmt wurde. Ebenso nahm er sie nach Bayreuth mit, wo sie noch im Chor mitsang. 1899 heiratete sie Gustav Gutheil, Kapellmeister des Weimarer Hoftheaters, mit dem sie bis zu dessen Tod 1914 lebte. Gustav Mahler holte die Sängerin 1900 nach Wien an die Hofoper, an der sie bis 1927 blieb und zum Inbegriff der "denkenden Sängerin" wurde, gefeiert nicht nur für ihre sängerischen Leistungen, sondern speziell auch für ihre temperamentvolle, fesselnde Darstellungskunst.

Erstmals sang sie noch als Gast am 19. Februar 1900 die Nedda im Bajazzo in Wien, ihr Debüt als Mitglied der Oper fand am 26. Mai 1900 in der Rolle der Carmen statt. Daneben waren wichtige Hauptrollen die Eva, Mignon, Mimi, Martha, Pamina, Cherubin und Donna Elvira. Als Mozartsängerin wurde sie gefeiert, bedeutsam war aber auch ihr Interesse für die zeitgenössische Musik: sie sang z. B. die Titelrollen in "Salome", "Elektra", "Der Rosenkavalier" und "Die Frau ohne Schatten" von Richard Strauss, 1914 die Esmeralda in der Uraufführung der "Notre Dame" von Franz Schmidt, sowie die Vokalparts im 2. Streichquartett und dem Monodram "Erwartung" von Arnold Schönberg. 1920 heiratete sie ihren zweiten Gatten, den Fotografen Franz Xaver Setzer. 1925 wurde sie Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Von 1927 bis 1933 war Marie Gutheil-Schoder Regisseurin und hielt im Salzburger Mozarteum Kurse ab..

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Gutheil-Schoder, Marie

deutsche Opernsängerin (1874-1935). Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschrift. Wien. 130 : 85 mm.
$ 199 / 180 € (62773)

Rollenportrait in Meistersinger von Nürnberg. Postgelaufen.

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Gutheil-Schoder, Marie

Sopran (1874-1935). Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien. 4 Zeilen unterhalb des Portraits (158 x 188 mm), dieses in Bleistift signiert von Dora Kallmus ("d'Ora") und datiert 1915. Folio.
$ 498 / 450 € (934820/BN934820)

An den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922): "Herrn Dr. Ludwig Winter / dem liebenswertesten Kunstfreunde und Mitgenossen unvergeßlicher herrlicher Tage großer Kunst mit einem herzlichen Gruß und der Bitte um freundliches Gedenken". Der Trägerkarton mit Randläsuren, Eckdefekten und Spuren von Metallklammern. - Gustav Mahler holte die in Weimar und Bayreuth bekannt gewordene Opernsängerin Gutheil-Schoder 1900 nach Wien an die Hofoper, an der sie bis 1927 blieb und zum Inbegriff der "denkenden Sängerin" wurde, gefeiert nicht nur für ihre sängerischen Leistungen, sondern speziell auch für ihre temperamentvolle, fesselnde Darstellungskunst..

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Gutheil-Schoder, Marie

Sängerin (1874-1935). Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Umschlag. Weimar, Falkenburg. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag.
$ 155 / 140 € (938780/BN938780)

An den Theaterdiener der Hofoper in Wien, Herrn Frank: "Ich bitte Sie schicken Sie meine Juli-Gage an die Adresse meines Vaters […] und zwar so bald es Ihnen möglich ist, da ich am 1. Aug. wahrscheinlich meinen Aufenthalt wechsele. Haben Sie die Güte mir auch gleichzeitig mitzuteilen ob Sie wissen was und wann ich zum ersten Male zu singen habe. Ich habe an die Direction geschrieben und um Auskunft gebeten wann ich eintreffen muß. Denn wenn ich womöglich erst 20. zu singen habe bemühe ich doch nicht am 13.

schon da zu sein! […]" - Von 1900 bis 1926 im Ensemble der Wiener Hofoper tätig, war die beliebte Sängerin in einer Reihe bedeutender Premieren zu hören, darunter u. a. 1908 als Martha in Eugen d'Alberts "Tiefland", 1909 als Titelheldin in Richard Strauss' "Elektra" und 1911 als Octavian im "Rosenkavalier". Seit 1908 sang sie Werke von Arnold Schönberg in dessen "Verein für musikalische Privataufführungen" und gestaltete 1924 die Uraufführung seines Monodramas "Erwartung" am Deutschen Theater von Prag..

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Gutheil-Schoder, Marie

Sängerin (1874-1935). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 155 / 140 € (938781/BN938781)

"Ich habe mir erlaubt an die Direktion der Ravag den beifolgenden Brief zu richten und bitte Sie sehr um die Güte Ihrer Vermittlung, da ich die Herren des Musik-Direktion nicht kenne und doch möchte daß der Brief an die richtige Adresse kommt […]". - Briefkarte mit gedr. Briefkopf. - Von 1900 bis 1926 im Ensemble der Wiener Hofoper tätig, war die beliebte Sängerin in einer Reihe bedeutender Premieren zu hören, darunter u. a. 1908 als Martha in Eugen d'Alberts "Tiefland", 1909 als Titelheldin in Richard Strauss' "Elektra" und 1911 als Octavian im "Rosenkavalier".

Seit 1908 sang sie Werke von Arnold Schönberg in dessen "Verein für musikalische Privataufführungen" und gestaltete 1924 die Uraufführung seines Monodramas "Erwartung" am Deutschen Theater von Prag..

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Gutheil-Schoder, Marie

Sängerin (1874-1935). Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 100 / 90 € (76317/BN49086)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Ihnen herzlich für Ihre lieben Zeilen die[,] schon so lange in meinem Besitz, noch immer der Antwort geharrt haben [...]".

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