Franz Gürtner

Gürtner, Franz

Politiker und Reichsjustizminister (1881–1941). Ms. Brief mit eigenh. U. München. 1½ SS. Qu.-gr.-8vo.
$ 295 / 280 € (16321)

Franz Gürtner (1881–1941), Politiker und Reichsjustizminister. Ms. Brief mit e. U. München. 20. September 1922. 1½ SS. Qu.-gr.-8°. An die Allgäuer Butter- und Käsebörse e. V. betreffs der „Handhabung der Preistreibereiverordnung“. – Franz Gürtner betrieb kraft seines Amtes als Staatsminister der Justiz die vorzeitige Entlassung Hitlers aus der Festungshaft in Landsberg, die Wiederzulassung der NSDAP und die Aufhebung des Redeverbots für Hitler. Von 1932 bis 41 war er Reichsjustizminister, 1934/35 zugleich preußischer Justizminister.

Gürtner „führte die Reichsvereinheitlichung durch und geriet immer stärker in die Rolle des Ausführungsorgans des nationalsozialistischen Systems. [Er] war für das sogenannte ‚Staatsnotwehrgesetz’ von 1934 verantwortlich, mit dem nachträglich die Rechtsgrundlage für die Morde im Zusammenhang der Röhm-Affäre geschaffen wurde. Da die Gestapo, der Sicherheitsdienst und die SS der Justiz völlig entzogen waren, wurde der Einfluß Gürtners auf diesen Bereich zunehmend geringer“ (DBE). „Belegt ist zudem, daß Gürtner im Sommer 1940 zum Mitwisser an den Euthanasiemorden wurde, die im Rahmen der Aktion T4 stattgefunden haben“ (Wikipedia, Abfrage v. 14. III. 2009). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (geringfügige Buchstabenberührung)..

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Gürtner, Franz

Politiker und Reichsjustizminister (1881–1941). Ms. Brief mit eigenh. U. München. 1½ SS. Qu.-gr.-8vo.
$ 295 / 280 € (16322)

Franz Gürtner (1881–1941), Politiker und Reichsjustizminister. Ms. Brief mit e. U. München. 12. Mai 1923. 1½ SS. Qu.-gr.-8°. An die Allgäuer Butter- und Käsebörse e. V. betr. eines Schreibens an die Bayerische Landespreisstelle. – Franz Gürtner betrieb kraft seines Amtes als Staatsminister der Justiz die vorzeitige Entlassung Hitlers aus der Festungshaft in Landsberg, die Wiederzulassung der NSDAP und die Aufhebung des Redeverbots für Hitler. Von 1932 bis 41 war er Reichsjustizminister, 1934/35 zugleich preußischer Justizminister.

Gürtner „führte die Reichsvereinheitlichung durch und geriet immer stärker in die Rolle des Ausführungsorgans des nationalsozialistischen Systems. [Er] war für das sogenannte ‚Staatsnotwehrgesetz’ von 1934 verantwortlich, mit dem nachträglich die Rechtsgrundlage für die Morde im Zusammenhang der Röhm-Affäre geschaffen wurde. Da die Gestapo, der Sicherheitsdienst und die SS der Justiz völlig entzogen waren, wurde der Einfluß Gürtners auf diesen Bereich zunehmend geringer“ (DBE). „Belegt ist zudem, daß Gürtner im Sommer 1940 zum Mitwisser an den Euthanasiemorden wurde, die im Rahmen der Aktion T4 stattgefunden haben“ (Wikipedia, Abfrage v. 14. III. 2009). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (geringfügige Buchstabenberührung)..

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