Otto Günther-Naumburg

Günther-Naumburg, Otto

Maler (1856–1941). 1 eigenh. Brief und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 Visitenkarte mit mehreren eh. Zeilen verso. Berlin. Zusammen 3 SS. (Gr.-)8vo bzw. Carte d’Visite-Format. Die Karte mit eh. Adresse.
$ 156 / 150 € (11288)

Otto Günther-Naumburg (1856–1941), Maler. 1 eigenh. Brief und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen verso. Berlin, [1888] bis 1893. Zusammen 3 Seiten (Gr.-)8° bzw. Carte d’Visite-Format. Die Karte mit eh. Adresse. – An Ida Thimm in Berlin, u. a. betr. der Zusendung von „Prospecte[n] unserer neu eingerichteten Mal[-] und Zeichenschule“ (Br. v. September 1893; auf Briefpapier mit Absenderstempel; mit kl. Einr. am unteren Blattrand) und der Verlegung seines Ateliers: „Recht Leid thut es uns, daß Sie uns wiederum verfehlt haben.

Der Hauptgrund liegt aber darin, daß ich mein Atelier vor ca. [?] 3 Wochen nach Charlottenburg, Fasanenstr. 11 in das Künstlerheim verlegt habe, wohin die Wohnung gegen den 1. Juli nachfolgt. Anwesend im Atelier bin ich fast stets von früh 9 Uhr bis ½7 Uhr Abend, mit Ausnahme der Zeit von 12–2 Uhr, in der ich mich nach der Invalidenstr. zum Essen begebe [...] Mit Mama und Papa geht es eigentlich noch gar viel besser; mit Mama ist es mal besser, dann wieder viel schlechter [...]“. – Otto Günther-Naumburg besuchte von 1873 bis 77 als Schüler Albert Hertels und Christian Wilbergs die Kgl. Kunstakademie in Berlin, wo er zum Landschafts- und Architekturmaler ausgebildet wurde. Seit 1892 Privatdozent für Aquarellmalerei und Federzeichnung an der TH Berlin, wurde er dort 1897 zum Professor ernannt. „Auf zahlreichen Studienreisen durch Süddeutschland, Tirol, die Schweiz und Italien sammelte Günther-Naumburg die Motive für seine Werke. Neben Wandgemälden, darunter ein Panorama der Stadt im Potsdamer Rathaus, schuf er zahlreiche illustrative Beiträge für Zeitschriften, u. a. für die ‚Gartenlaube’ und die ‚Leipziger Illustrierte Zeitung’ (DBE). – Die Visitkarte mit alten Montagespuren am linken Rand..

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Günther-Naumburg, Otto

Maler (1856-1941). Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 363 / 350 € (85522/BN56068)

"Es kann der Beste nicht in Frieden leben, / Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Otto Günther-Naumburg lehrte Aquarellmalerei an der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg.

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