Herbert Günther

Günther, Herbert

Schriftsteller (1906–1978). Ms. Brief mit eigenh. U. München. 1 S. Qu.-gr.-8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.).
$ 132 / 120 € (17058)

Herbert Günther (1906–1978), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. München, 31. Oktober 1975. 1 S. Qu.-gr.-8°. Mit zwei Beilagen (s. u.). – An Heinz Birker: „[...] Mein Erzählungsband ‚Magisches Schicksal’, nach dem Sie fragen, ist 1942 erschienen und leider vergriffen. Da Sie sich, wie Sie mir schreiben, für meine Bücher interessieren, lege ich Ihnen ein paar Unterlagen über neuere Erscheinungen bei [...]“. – Herbert Günther war Schauspieler, Lektor, freier Schriftsteller und Theaterkritiker der „Frankfurter Zeitung“ und hatte 1929 eine vielbeachtete Anthologie der Literatur der zwanziger Jahre, „Hier schreibt Berlin“, herausgegeben, für die er so namhafte Autoren wie Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Paul Gurk, Heinrich Eduard Jacob, Erich Kästner, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Heinrich Mann, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Carl Zuckmayer oder Arnold Zweig gewinnen konnte; 1933 wurde das Werk verboten und verbrannt.

Günthers schriftstellerisches Werk umfaßt Lyrik, Essays, Reisebücher und Biographien (über Joachim Ringelnatz, mit dem er auch persönlich bekannt gewesen war); seine Gattin, die Pianistin Elena (geb. Glasunow), war die Tochter des Komponisten Alexander Glasunow. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. – Beiliegend ein ms. Lebenslauf mit einer kleinen e. Korrektur sowie eine gedr. Einladung zum einem Festabend zu Günthers 70. Geburtstag..

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Günther, Herbert

Schriftsteller (1906–1978). Ms. Brief mit eigenh. U. München. ¾ S. Gr.-4to.
$ 132 / 120 € (21595)

Herbert Günther (1906–1978), Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. München, 8. Februar 1972. ¾ S. Gr.-4°. – An den Publizisten und Literaturwissenschaftler Ernst Günther Riemschneider (1921–2002), der ihn wegen seiner Erinnerungen an den Dichter Jochen Klepper angeschrieben hatte: „[...] Ich komme im Augenblick beim besten Willen nicht dazu, Ihnen aus meinem wirklich sehr umfangreichen Brief-Archiv den Brief von Josef Winkler herauszusuchen, doch sende ich Ihnen hier die Seite aus meiner ‚Drehbühne der Zeit’[,] auf der er zitiert ist [...] In welcher Form wollen Sie über Jochen Klepper schreiben? [...] Meine eigenen Erinnerungen an Klepper sind in meiner ‚Drehbühne der Zeit’ vollständig wiedergegeben [...]“.

– Herbert Günther war Schauspieler, Lektor, freier Schriftsteller und Theaterkritiker der „Frankfurter Zeitung“ und hatte 1929 eine vielbeachtete Anthologie der Literatur der zwanziger Jahre, „Hier schreibt Berlin“, herausgegeben, für die er so namhafte Autoren wie Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Paul Gurk, Heinrich Eduard Jacob, Erich Kästner, Alfred Kerr, Ernst Lissauer, Heinrich Mann, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Carl Zuckmayer oder Arnold Zweig gewinnen konnte; 1933 wurde das Werk verboten und verbrannt. Günthers schriftstellerisches Werk umfaßt Lyrik, Essays, Reisebücher und Biographien (über Joachim Ringelnatz, mit dem er auch persönlich bekannt gewesen war); seine Gattin, die Pianistin Elena (geb. Glasunow), war die Tochter des Komponisten Alexander Glasunow. – Riemschneiders Buch über Jochen Klepper, „Der Fall Klepper. Eine Dokumentation“, sollte 1975 bei der DVA in Stuttgart erscheinen. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (keine Textberührung); ohne die erwähnte Beilage..

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Günther, Herbert

Schriftsteller (1906-1978). Brief mit eigenh. U. München. 1 S. 4to.
$ 66 / 60 € (4224)

Herbert Günther (1906-1978), Schriftsteller. Brief m. e. U., München, 9. Juli 1975, eine Seite 4°. An den Autographensammler Otmar Meisel, dem er gerne zwei Exemplare seiner „Glücklichen Reise“ signiert. – Seit 1931 freier Schriftsteller und bis zu seinem Schreibverbot 1936 Theaterkritiker der ‚Frankfurter Zeitung’ in Berlin. 1929 gab Günther eine vielbeachtete Anthologie der Literatur der zwanziger Jahre, ‚Hier schreibt Berlin’, heraus. Er schrieb Lyrik, Erzählungen, Biographien, Essays und Reisebücher.

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Günther, Herbert

Schriftsteller (1906-1978). Brief mit eigenh. U. München. 1 S. 4to. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der „Gesellschaft der Bibliophilen“.
$ 66 / 60 € (6903)

Herbert Günther (1906-1978), Schriftsteller. Brief m. e. U., München, 29. Juni 1970, 1 Seite 4°. Gedruckter Briefkopf „Gesellschaft der Bibliophilen“. An Herrn Liedtke in Köln: „[…] nehmen Sie herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen und die liebenswürdige Zusendung des Fotos vom Festessen […]“ – 1928 absolvierte Günther eine schauspielerische Ausbildung und war anschließend bis 1929 als Schauspieler in Leipzig tätig und arbeitete daneben beim Rundfunk. 1929 kehrte er zur Fortsetzung seiner Studien nach Berlin zurück, war bis 1930 Verlagslektor, seit 1931 freier Schriftsteller und bis zu seinem Schreibverbot 1936 Theaterkritiker der „Frankfurter Zeitung“ in Berlin.

Nach seiner Rückkehr aus französischer und englischer Kriegsgefangenschaft lebte er seit 1946 in München, heiratete im folgenden Jahr die Pianistin Elena Glasunow und übersiedelte 1948 nach Paris, wo er sich publizistisch um die deutsch-französische Verständigung bemühte. 1929 gab er eine vielbeachtete Anthologie der Literatur der zwanziger Jahre, Hier schreibt Berlin, heraus. Günther schrieb Lyrik, Erzählungen, Biographien, Essays und Reisebücher. Zu seinen Werken zählen „Franken und die Bayerische Ostmark“, „Magisches Schicksal“, „Der Funke“, „Drehbühne der Zeit, Joachim Ringelnatz“ (1964) und „Das unzerstörbare Erbe. Dichter der Weltliteratur“ (1973)..

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Günther, Herbert

Schriftsteller (1906-1978). Eigenh. Manuskript mit U. O. O. 1 S. Gr.-8vo.
$ 165 / 150 € (6904)

Herbert Günther (1906-1978), Schriftsteller. E. Manuskript m. U., o. O. o. D. [Januar 1971], 1 Seite gr.-8°. „Die Neigung zum wertvollen Buch ist kein Vorrecht eines Alters, Berufes oder einer Vermögensschicht. Sie ist keiner Zeit und keiner Mode unterworfen. Sammeln lässt sich mit bescheidenen Mitteln, nicht aber ohne Geist und Hingabe. Kampf der Generationen auch bei den Bibliophilen? Ja: im Wettstreit ihrer Liebe zu den Büchern; einer Kunst des Lesens, Verstehens, Pflegens; ihrer Kultur im Verhältnis zum Buch und zum anderen Büchertrend; nicht zuletzt Bücherfreund; nicht zuletzt im Wettstreit einer toleranten und fruchtbaren Mitarbeit […]“ – 1928 absolvierte Günther eine schauspielerische Ausbildung und war anschließend bis 1929 als Schauspieler in Leipzig tätig und arbeitete daneben beim Rundfunk.

1929 kehrte er zur Fortsetzung seiner Studien nach Berlin zurück, war bis 1930 Verlagslektor, seit 1931 freier Schriftsteller und bis zu seinem Schreibverbot 1936 Theaterkritiker der „Frankfurter Zeitung“ in Berlin. Nach seiner Rückkehr aus französischer und englischer Kriegsgefangenschaft lebte er seit 1946 in München, heiratete im folgenden Jahr die Pianistin Elena Glasunow und übersiedelte 1948 nach Paris, wo er sich publizistisch um die deutsch-französische Verständigung bemühte. 1929 gab er eine vielbeachtete Anthologie der Literatur der zwanziger Jahre, Hier schreibt Berlin, heraus. Günther schrieb Lyrik, Erzählungen, Biographien, Essays und Reisebücher. Zu seinen Werken zählen „Franken und die Bayerische Ostmark“, „Magisches Schicksal“, „Der Funke“, „Drehbühne der Zeit, Joachim Ringelnatz“ (1964) und „Das unzerstörbare Erbe. Dichter der Weltliteratur“ (1973)..

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