Ludwig Gruner

Gruner, Ludwig

Kupferstecher und Direktor des Dresdner Königlichen Kupferstich-Kabinetts (1801–1882). Eigenh. Brief mit U. („LGruner“). „Pragerstrasse“ [d. i. Dresden]. 2 SS. Gr.-8vo.
$ 509 / 500 € (14261)

Ludwig Gruner (1801–1882), Kupferstecher und Direktor des Dresdner Königlichen Kupferstich-Kabinetts. E. Brief mit U. („LGruner“). „Pragerstrasse“ [d. i. Dresden], 9. Januar 1866. 2 SS. Gr.-8°. – An den Theologen Charles Henry Hamilton Wright (1836–1909): „Herewith follow the prints from Raphael’s Bible which you have taken with so much kindness under your protection. I beg you will even now accept my warmest thanks; I am certain you further a good work but your time is precious and engaged already for so many works of Christian love [...]“.

– Ludwig Gruner hatte längere Zeit in England gelebt, „um Zeichnungen nach den Raffaelschen Kartons im Hampton Court Palace in der Größe des Originals auszuführen. Später gab er unter dem Namen Lewis Gruner das Prachtwerk ‚Fresco decorations and stuccoes of churches & palaces in Italy during the fifteenth & sixteenth centuries with descriptions’ (London 1844, 2. Aufl. 1854) und auf Befehl der Königin ‚The decorations of the garden pavilion in the grounds of Buckingham Palace’(1846) heraus“ (Wikipedia, Abfrage v. 14. IX. 2008). Weiters lieferte er für den englischen Hof 1860 die Dekorationen zu dem Mausoleum der Herzogin von Kent und 1861 die Entwürfe zu dem Mausoleum für den Prinzen Albert. – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; die Verso-Seite mit einem am rechten Rand alt montierten Papierstreifen (hierdurch geringf. Buchstabenverlust)..

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Gruner, Ludwig

Maler (1801-1882). Eigenh. Brief mit U. Wien. 11.12.1850. 2 SS. Folio.
$ 183 / 180 € (939533/BN939533)

An Professor Wiesenfeld: "Ew Wohlgeboren beehre ich mich nach vorhergegangenen Besichtigung meines Werks über die höhere Ornamentik den Prospectus desselben für die beabsichtigte zölige Verwendung einzusenden. Die allgemein anerkannte Nützlichkeit des Werks über welches noch von Wien das aller schmeichelhafteste Gutachten von Seiten des accademischen Rathes ergangen und welche die damit bekannt gewordenen Regierungen und Verwaltungen der Kunst Institute und technischen Anstalten veranlaßt hat sich das Werk anzuschaffen, die ungewöhnlich reiche Ausstattung durch den nun so sehr vervollkommneten Farbendruck, die Neuheit der benutzten Quellen und der gewiß auch verhältnismäßig billige Preis von 80 Thaler Court für 80 Tafeln in Folio nebst einem ausführlichen Text mit weiteren 8 Tafeln, lassen mich hoffen daß Ew Wohlgeboren dies Werk der Bibliothek des Ihrer Leitung anvertrauten großen Instituts einverleiben wollen […]".

- Beiliegend ein Prospekt zur Versteigerung Ludwig Gruners am 28. November 1882. Gefaltet..

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