Stefan Großmann

Großmann, Stefan

Publizist und Schriftsteller (1875-1935). Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin. 1 S. Folio. Beiliegend Umschlag.
$ 110 / 100 € (72518)

An Fritz Schey: „Ihrem Wunsch gemäss geht Ihnen das ‚Tage-Buch’ zu. Ich freue mich, dass Ihre Schwester so freundlich war, Sie zum Abonnement erbarmungslos zu kommandieren. Noch mehr würde es mir Freude machen, wenn Ihnen das Blatt gefällt, denn ich setze viel Mühe daran. Ich habe oft an Ihre Frau, die für mich die Verkörperung der schönsten Wiener Tage ist, gedacht. Ich bitte Sie sehr, ihr meine allerherzlichsten Grüsse zu bestellen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich sie wieder sehen könnte, und ich würde mich freuen, Ihre persönliche Bekanntschaft zu machen.

Wenn Ihre Frau sich entschlösse, mir mit ein paar Zeilen zu schreiben, wie es ihr geht, so würde sie mich dadurch zu grossem Dank verpflichten […]“. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf „Das Tage-Buch“. - Stefan Großmann war Redakteur der "Wiener Rundschau" und später für die "Schaubühne", die "Zukunft" und die "Arbeiter-Zeitung" tätig. 1906 gründete er die "Freie Wiener Volksbühne" und verfaßte von 1913-33 in Berlin Beiträge für die "Vossische Zeitung" und die liberale Wochenschrift "Das Tage-Buch". Sein literarisches Werk umfaßt Sozialreportagen, Dramen und Novellen. "Der Vorleser der Kaiserin" (1914) gilt als erste deutsche Antikriegsnovelle. Nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte er Schlüsselromane über die Wiener Sozialdemokratie ("Die Partei", 1919) und den Journalismus seiner Zeit sowie die als Zeitzeugnis bedeutende Autobiographie "Ich war begeistert" (1930, Neuausgabe 1979)..

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Grossmann, Stefan

Schriftsteller (1886-1950). Eigenh. Postkarte mit U. [Wien. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 66 / 60 € (936910/BN936910)

An den Wiener Verlag: "Kommen Sie heute Abend bestimmt ins Lustspieltheater! Bitte! Vor allem zur Besänftigung der liberalen Tagespresse, die z. Th. nicht einmal die Theaternotizen (Ankündigung, Besetzung) gebracht hat! [...]". - Stefan Großmann war Redakteur der "Wiener Rundschau" und später für die "Schaubühne", die "Zukunft" und die "Arbeiter-Zeitung" tätig. 1906 gründete er die "Freie Wiener Volksbühne" und verfaßte von 1913-33 in Berlin Beiträge für die "Vossische Zeitung" und die liberale Wochenschrift "Das Tage-Buch".

Sein literarisches Werk umfaßt Sozialreportagen, Dramen und Novellen. "Der Vorleser der Kaiserin" (1914) gilt als erste deutsche Antikriegsnovelle. Nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte er Schlüsselromane über die Wiener Sozialdemokratie ("Die Partei", 1919) und den Journalismus seiner Zeit sowie die als Zeitzeugnis bedeutende Autobiographie "Ich war begeistert" (1930, Neuausgabe 1979). - Leichte Gebrauchsspuren..

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