Jacob Grimm

Grimm, Jacob

Germanist (1785-1863). Eigenh. Brief mit U. (“Grimm"). Cassel. 4to. 1 p. Doppelblatt. Mit Adresse. Mit Siegel.
$ 5,117 / 4.500 € (74862)

Aus seiner Zeit als Zweiter Bibliothekar an der Bibliothek zu Kassel an den Universitäts-Rath Ulrich in Göttingen: „[…] danke ich verbindlich für die geleistete Zahlung und verfehle nicht, die verlangte Quittung so wie die meines Brunders hierbei zu übersenden. […]“

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Grimm, Jacob

German philologist, jurist and mythologist (1785-1863). Clipped signature. No place or date. 1 p. Ca. 18:125 mm.
$ 2,274 / 2.000 € (62300/BN45494)

"Tausend Dank für Deine schönen Geschenke / Dein tr. Br. Jacob". - From the collection of Diana Herzog.

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Grimm, Jacob

Germanist (1785-1863). Autograph letter signed ("Jac. Grimm"). B[erlin]. 1 S. Gr.-8vo.
$ 13,645 / 12.000 € (72660/BN46558)

To his publisher Kästner, requesting a proof copy of his book "Mythologie und Rechtsalterthümer" so as to prepare the manuscript for print; afterwards he will similarly treat his "Grammar". - Small damage to edges; accompanied by an autograph address "Herrn Dr. Franz Löher, Professor, Hochwolgeboren, im Cabinet S. M. des Königs Maximilian von Baiern".

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Grimm, Jacob

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Jacob Grimm (1785–1863), Germanist. E. Brief mit U. Berlin, 19. März 1856. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An den Philologen und Pädagogen Friedrich von Thiersch (1784–1860) in München: „Ohne zweifel liegen auch Ihrer akademie die algierischen inschriften vor augen, welche die französische regierung jetzt bekannt machen lässt. darunter befindet sich no. 101 eine, die, wenn ich nicht irre, für die bairische geschichte besondere bedeutung gewinnen wird. ich machte unlängst Zeuss [d. i. Johann Kaspar Zeuß, 1806–1856, Sprachwissenschaftler und auswärtiges Mitglied der bayerischen Akademie der Wissenschaften] aufmerksam darauf, der aber noch nichts davon hören will. Die worte Numidiae et Norici Bavaribus [...] sind doch höchst merkwürdig [...] warum sollten nicht bereits vor den Vandalen dunkle kriegshaufen ins römische gebiet von Africa eingebrochen sein? man will zur römischen zeit nur die namen Boji, nicht Bojovari, Baivari, Bavari annehmen. hier erscheint sogar ein unerhörtes Bavares [...] Werden solche vermutungen haltbar, so ergibt sich, dass diese ältesten Bavares damals von königen beherrscht wurden, und dass die ansicht von Zeuss, der Baiern und Markomannen identificirt und sie streng abscheidet von den Bojen, erschütterung erfährt. früher habe ich ihr selbst beigepflichtet. Allmählich lernt man einsehen, dass zwischen Kelten und Germanen tiefere berührung statt fand in sprache und volksverhältnissen. diese ansicht hat nichts gemein mit Pallhausens irrthümern [gemeint ist der Historiker und Staatsarchivar Vinzenz von Pallhausen, 1810–1870]. Kelten sind keine Germanen, wie neulich Holzmann wollte [d. i. der Germanist Adolf Holtzmann, 1810–1870]. Aber beide völker haben einzelne ihrer stämme ineinander gewoben und gemischt [...] Dass diese Donaubojen neben Germanen deutsch erlernt und geredet haben, darf man fast vermuten [...]“. – Stellenweise mit Transkriptionen einzelner Wörter und kleineren Unterstreichungen in roter und schwarzer Tinte a. d. Hand des Empfängers, das sonst leere Bl. 2 mit siebenzeiliger e. Nachschrift und U. („Fr. Thiersch“) von Friedrich von Thiersch (dat. München, 17. März 1856; mit kleinerem Siegelrest, wodurch wohl insg. zwei Wörter in zwei Zeilen verdeckt sind); je ein kleiner Einriß im Mittelfalz bzw. im rechten Rand beider Bll., sonst ein sehr schönes, sauberes und makelloses Blatt.


Grimm, Jacob

Eigenh. Brief mit U. („Jacob“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Sending his brother Ferdinand some pictures („one for you, the others as well as the letter for Savigny“), and regretting that their brother Luis [i. e. Ludwig Emil Grimm, 1790–1863] had neither sent one of his proposed works nor even mentioned them. – Somewhat dusty and spotty, edges slightly frayed; letter and envelope with small contemporary remarks; the envelope’s reverse bearing a contemp. portrait of J. Grimm.


Grimm, Jacob

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift.
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Thank you letter to an unknown recipient who had send him Martin Runkels publication „Vier Jahreszeiten von Goethe. Gedichtet 1796. Gedeutet 1860 von Martin“ [Four Seasons of Goethe. Written 1796. Interpreted 1860 by Martin], that was published shorlty before: "[…] haben mir bereits am 9 nov. Martins deutung der vier jahreszeiten von Göthe übersandt. ich war immer mit arbeiten überhäuft und kränkelte, so dasz ich erst in den letzten tagen das zierliche büchlein durchblättern konnte. ich habe es mit vergnügen gethan, es enthält anmutige betrachtungen, wenn auch keine bedeutenden aufschlüsse. Der schluss des jahrs machte mich aber diesen sehr verspäteten und ungenügenden Dank noch abzustatten. […]“


Grimm, Jacob

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift.
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Grimm, Jacob

Briefausschnitt m. e. Zeilen und U.
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Jacob Grimm (1785–1863), Philologe. Briefausschnitt mit einigen e. Zeilen und U., o. O. u. D., 1 Seite 90:140 mm. – „aber es ist ein jammer, daß der könig bei reinem willen und vielfacher einsicht so hin und her wankt und unschlüssig bleibt. darüber verstreicht unwiederherstellbare zeit und gelegenheit [...] den brief an Holtzmann bitte ich zu post zu geben“. – Die U. auf Höhe der Oberlänger der Buchstaben beschnitten; mit altem Sammlervermerk zum Verfasser.