Jacob Grimm

German linguist and philologist, 1785-1863

"Jacob Grimm was the son of a Hessian official and older brother of Wilhelm Grimm. He studied law at the University of Marburg, but soon shifted his interest to old German literature. After working as an official, diplomat and librarian, he became a professor in Göttingen in 1830. As one of the ""Göttingen Seven"", he had to leave his position in 1837 and moved to teach Berlin. Jacob Grimm is considered to be the founder of German philology. Together with Wilhelm, he published the ""Children's and Household Tales of the Brothers Grimm"" (1812-1815) and the ""German Dictionary"" (from 1838). The lasting fame of the Brothers Grimm is due to these groundbreaking works."

Source: Wikipedia

Grimm, Jacob

Germanist (1785-1863). Eigenh. Brief mit U. ("Jacob Grimm"). Kassel. 1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 5,670 / 5.000 € (78421)

An den Verleger Wilhelm Engelmann (1808-78) in Leipzig: "Ew. Wohlgeboren neulichen geehrten Antrag, als Sie mir Gervinus' dritten Band übermachten, hoffte ich mündlich beantworten zu können; meine beabsichtigte Reise nach Leipzig hat aber Aufschub erfahren, und ich stehe also nicht länger an Ihnen meinen Dank zu melden. Bis jetzt habe ich freilich noch keinen Grund mit meinem Göttinger Verleger abzubrechen, nur durch eine weite Entfernung würde unser Verhältnis gehemmt und vielleicht gelöst werden.

Sollte mich mein Geschick in nähere Verbindung mit Leipzig bringen, so würde ich wegen Herausgabe neuer Werke vorzugsweise gern mit Ihnen unterhandeln [...]". - Jacob Grimm sollte seinem Göttinger Verleger Dieterich übrigens bis zum Ende treu bleiben, ein Wechsel zu dem Leipziger Verlag Engelmanns kam nicht zustande. - Bl. 2 mit kl. Ausr. durch Öffnen der Verschlußmarke..

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Grimm, Jacob

Literatur- und Sprachwissenschaftler (1785-1863). Eigenh. Brief mit U. ("Jacob Grimm"). Berlin. 4to. 1 p. Leicht gebräunt.
$ 7,370 / 6.500 € (83766)

An König Maximilian II. von Bayern. „Allerdurchlauchtigster allergnädigster König. Das hiesige Göthe Comité, dessen vorstand ich bin, veranstaltet vom 1 Mai an eine öffentliche ausstellung, in welcher bilder des dichters, ausgaben, autographa und andere auf ihn bezügliche gegenstände den augen des publicums dargeboten werden sollen. Da sich zu München ein berühmtes portrait Göthes von Stielers meisterhand befindet, so würde unserm vornehmen einen anderswoher unerreichbarer glanz bereiten, wenn Euer Königl.

Majestät uns diese gemählde auf einige wochen anzuvertrauen und befehl zu dessen anhersendung zu ertheilen geruhen wollten […]“ Joseph Stieler hatte das berühmte Portrait im Auftrag von König Ludwig I. von Bayern geschaffen. 1828 reiste er mit einem Empfehlungsschreiben des Königs nach Weimar, um dort die Vorarbeiten anzufertigen. Über den Aufenthalt Stielers in Weimar und die Portraitsitzungen geben die Tagebücher Goethes Auskunft. Beiliegend ein Portrait in Stahlstich (M. Voigt sc., beschnitten und am Rand leicht fleckig)..

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Grimm, Jacob

German philologist, jurist and mythologist (1785-1863). Clipped signature. No place or date. 1 p. Ca. 18:125 mm.
$ 2,268 / 2.000 € (62300/BN45494)

"Tausend Dank für Deine schönen Geschenke / Dein tr. Br. Jacob". - From the collection of Diana Herzog.

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Grimm, Jacob

Germanist (1785-1863). Autograph letter signed ("Jac. Grimm"). B[erlin]. 1 S. Gr.-8vo.
$ 13,607 / 12.000 € (72660/BN46558)

To his publisher Kästner, requesting a proof copy of his book "Mythologie und Rechtsalterthümer" so as to prepare the manuscript for print; afterwards he will similarly treat his "Grammar": "Lassen Sie mir ein planiertes exemplar der mythologie und rechtsalterthümer in losen bogen übersenden; ich will dann anfangen beide für den druck einzurichten. ist er beendigt, so soll es auch an die grammatik gehn, die begreiflich grössere schwierigkeit hat. Je länger ich aufschiebe, desto älter werde ich und zu der arbeit ungeschickter.

Die mitgetheilten lettern sind mir recht, doch müssen die Ihnen bekannten besondern buchstaben dazu geschnitten vorräthig sein [...]". - Slight damage to edges. Accompanied by an autograph address "Herrn Dr. Franz Löher, Professor, Hochwolgeboren, im Cabinet S. M. des Königs Maximilian von Baiern"..

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Grimm, Jacob

Germanist (1785-1863). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. und gesiegeltem Kuvert.
$ 9,638 / 8.500 € (84238/BN54738)

An den Schriftsteller und Publizisten Theodor Oelsner in Breslau, dem er verspätet für eine Sendung aus dem Nachlass des Germanisten Theodor Jacobi (1816-48) dankt: "Sie war gerade einige wochen vor dem antritt einer reise bei mir eingetroffen und als ich mich anschickte Ihnen zu schreiben, hatte ich unglücklicherweise Ihren brief in ein buch gelegt, das ich vergeblich suchte, ich entbehrte also Ihre adresse und mein gedächtnis versagte mir sogar Ihren genauen namen [...] Erst jetzt nach meiner heimkehr setzt mich Ihr zweites schreiben vom 26 aug.

in den stand meine schuldigkeit zu erfüllen [...] Es ist, im drange vieler arbeiten und geschäfte, mir noch nicht möglich gewesen die empfangnen collectaneen genau anzusehen und zu ermessen, welchen gewinn ich daraus schöpfen werde. Allein das talent, mit dem Ihr uns allen zu früh entrissener lehrer was er umfasste auch behandelte, läszt nicht zweifeln, dasz seine auszüge und collectaneen viel brauchbares enthalten [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette. Von unbedeutenden Faltspuren abgesehen tadellos erhalten..

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Grimm, Jacob

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Thank you letter to an unknown recipient who had send him Martin Runkels publication „Vier Jahreszeiten von Goethe. Gedichtet 1796. Gedeutet 1860 von Martin“ [Four Seasons of Goethe. Written 1796. Interpreted 1860 by Martin], that was published shorlty before: "[…] haben mir bereits am 9 nov. Martins deutung der vier jahreszeiten von Göthe übersandt. ich war immer mit arbeiten überhäuft und kränkelte, so dasz ich erst in den letzten tagen das zierliche büchlein durchblättern konnte. ich habe es mit vergnügen gethan, es enthält anmutige betrachtungen, wenn auch keine bedeutenden aufschlüsse. Der schluss des jahrs machte mich aber diesen sehr verspäteten und ungenügenden Dank noch abzustatten. […]“