Richard Gress

Gress, Richard

Komponist (1893–1988). Eigenh. Briefkarte mit U. Kassel. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 97 / 80 € (12553)

Richard Gress (1893–1988), Komponist. E. Briefkarte mit U. Kassel, 27. Oktober 1975. 1 S. Qu.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An Heinz Birker mit Dank für dessen Schreiben und dem Ausdruck seines Bedauerns, „daß es mir nicht gelungen ist, für mein Oratorium Bonifatius einen Verleger zu finden. Die Vervielfältigung der Solo- Chor- und Orchesterstimmen wurde auf meine eigenen Kosten hergestellt. Die letzte Aufführung des Werkes fand kürzlich in St. Louis (USA) statt [...]“. – Richard Gress war Leiter der Akademie für Bewegung, Sprache und Musik in Münster/Westfalen (heute Westfälische Schule für Musik) und wurde 1939 mit der Gründung und Leitung des Konservatoriums und Musikseminars in Kassel beauftragt, dem er bis zu seiner Pensionierung vorstand und das unter seiner Ägide zur Musikakademie der Stadt Kassel weiterentwickelt wurde.

Sein musikalisches Schaffen „begann zunächst mit einem harmonisch aufgelichteten Stil der Romantik, näherte sich aber nach und nach dem Stil der Paul Hindemith-Nachfolger. Zahlreiche seiner Werke sind aus seiner pädagogischen Tätigkeit, Volksliedspiel und Improvisation erwachsen und für diesen Bereich gedacht“ (MGG XVI, 534). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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