(August) Eduard Grell

Grell, (August) Eduard

Komponist und Organist (1800-1886). Eigenh. Musikzitat mit U. ("Ed. Grell"). Ilmenau. 1 S. Qu.-4to, auf Trägerkarton aufgezogen.
$ 3,186 / 2.800 € (935068/BN935068)

20 Takte für Klavier (überschrieben "Nicht ganz richtig"), am Trägerkarton eigenh. bezeichnet: "'Lorbeer-Rose' von Ed. Grell, selbst aufgeschrieben". - "Der Freundschaft der Familie Grell mit Zelter und dem Sänger Otto Grell, seinem Onkel, verdankte der junge Grell frühe Beziehungen zur Singakademie, die für sein Leben entscheidend wurden. Die Direktoren der Singakademie, Zelter und Rungenhagen, unterrichteten den Knaben in der Komposition [...] 1831 zum kgl. Musikdirektor ernannt, wurde er 1832 nach Zelters Tod an Stelle des zum Direktor der Singakademie aufrückenden Rungenhagen deren Vizedirektor [...] Nach Rungenhagens Tod (1851) wurde er 1852 dessen Nachfolger als Meister der Zelterschen Liedertafel und 1853 Direktor der Singakademie; auch nahm er Rungenhagens Platz im Senat der Akademie der Künste ein [...] Zahlreiche Ehrungen zeugen für das Ansehen, das Grell in der Musikwelt genoß.

1846 wurde er korrespondierendes Mitglied der Kgl. Niederländischen Gesellschaft zur Beförderung der Tonkunst, 1858 erhielt er den Professorentitel, 1865 wurde er Ehrenmitglied des Berliner Tonkünstlervereins, 1866 des Berliner Sängerbundes" (MGG V, 802f.)..

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Grell, (August) Eduard

Komponist und Organist (1800-1886). Eigenh. Brief mit U. ("Ed. Grell"). Berlin. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 512 / 450 € (935314/BN935314)

An Herrn Wiesenfeld in Prag: "Ehe Sie abermals vielleicht ein Bad aufsuchen u. Prag verlassen will ich nur endlich mein Versprechen erfüllen, dessen Sie Sich vielleicht gar nicht mehr erinnern, das ich Ihnen aber dennoch im vorigen Jahre gegeben, als wir zusammen über die Schienen hinweg ritten. Sie erhalten demnach anbei die Partitur einer Symphonie von Hofkapellmeister Joh. Friedrich Reichardt, von ihm selbst geschrieben, u. mit seiner Namensunterschrift, Ort u. Datum versehen. Ich habe dies Stück gewählt, da es Reichardt in Prag componirt hat [...]".

- "Der Freundschaft der Familie Grell mit Zelter und dem Sänger Otto Grell, seinem Onkel, verdankte der junge Grell frühe Beziehungen zur Singakademie, die für sein Leben entscheidend wurden. Die Direktoren der Singakademie, Zelter und Rungenhagen, unterrichteten den Knaben in der Komposition [...] 1831 zum kgl. Musikdirektor ernannt, wurde er 1832 nach Zelters Tod an Stelle des zum Direktor der Singakademie aufrückenden Rungenhagen deren Vizedirektor [...] Nach Rungenhagens Tod (1851) wurde er 1852 dessen Nachfolger als Meister der Zelterschen Liedertafel und 1853 Direktor der Singakademie; auch nahm er Rungenhagens Platz im Senat der Akademie der Künste ein [...] Zahlreiche Ehrungen zeugen für das Ansehen, das Grell in der Musikwelt genoß. 1846 wurde er korrespondierendes Mitglied der Kgl. Niederländischen Gesellschaft zur Beförderung der Tonkunst, 1858 erhielt er den Professorentitel, 1865 wurde er Ehrenmitglied des Berliner Tonkünstlervereins, 1866 des Berliner Sängerbundes" (MGG V, 802f.)..

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