Ferdinand Gregori

Gregori, Ferdinand

Schauspieler und Regisseur (1870–1928). Brief mit eigenh. U. Dresden. ½ S. 8vo.
$ 130 / 120 € (9126)

Ferdinand Gregori (1870–1928), Schauspieler und Regisseur. Ms. Brief mit e. U. Dresden, 2. Mai 1915. ½ Seite 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl der Dramaturg und Schriftsteller Arthur Kahane (1872–1932): „Besten Dank für die telegraphische Nachricht. Ich werde Mittwoch 3 Uhr im Deutschen Theater sein“. – Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule.

Von 1918 bis 23 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift „Die Scene“ heraus. – Arthur Kahane arbeitete seit 1902 mit Max Reinhardt zusammen und war von 1905 bis 32 Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin. – Mit kl. Einr. am linken oberen Rand..

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Gregori, Ferdinand

Schauspieler und Regisseur (1870-1928). Eigenh. Brief mit U. Wien. 16.11.1907. 1¼ SS. 8vo.
$ 130 / 120 € (938719/BN938719)

"Ihre liebenswürdige Aufforderung an der ‚Zeit' mitzuarbeiten rechne ich mir zur Ehre an, und ich freue mich auch, daß meine Kunstwart-Aufsätze, oder doch wenigstens der letzte, Ihren Beifall gefunden. Ich kenne und verfolge Ihre ausgezeichnete Wochenschrift schon seit Jahren von Berlin aus und stehe auch mit einigen Mitarbeitern in persönlichem Verkehr. Meine gerade zu Ende gebrachte Schauspieler-Sonette, die meine dreijährige Thätigkeit am Berliner Schiller Theater in kurzen Zügen darstellen, übersende ich Ihnen anbei; hoffentlich finden sie Ihren Beifall.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich damit in Ihre Zeitschrift einführten. Meine nächste bühnenkritische Arbeit, die das Verhältnis des Schauspielers zu seiner Rolle behandeln wird, werde ich mir dann gleichfalls erlauben Ihnen zuzusenden […]". - Gefaltet. - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594..

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Gregori, Ferdinand

Schauspieler und Regisseur (1870-1928). Eigenh. Brief mit U. Wien. 17.12.1903. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 119 / 110 € (938720/BN938720)

An eine namentlich nicht genannte Gräfin: "ich empfinde sehr wohl, wie unhöflich ich gewesen bin, weil ich Ihnen meine Aufwartung noch nicht gemacht habe, aber ich bitte Sie höflichst um Verzeihung: es war mir beim besten Willen nicht möglich. Unsere Proben dauern jetzt oft von 10-4 Uhr, dann habe ich Unterricht zu geben und abends oft zu spielen. Umso glücklicher bin ich aber, daß ich trotz meiner Unhöflichkeit die Ehre haben soll morgen, Freitag, Ihr Jausengast zu sein. Nehmen Sie für die Einladung meinen herzlichsten Dank entgegen und das Versprechen ganz pünktlich zur Stelle zu sein […]".

- Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594..

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Gregori, Ferdinand

Schauspieler (1870-1928). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 379 / 350 € (85421/BN55967)

"Ein neuer Freiheitsbegriff muß gefunden werden, der unserm Volke den sittlichen Pol neu bestimmt. Diese Freiheit wird von der vorkriegsmäßigen Untertanenmoral ebensoweit entfernt sein wie von der nachrevolutionären Ungebundenheit. Tausende von uns tragen sie bereits wie einen heimlichen Regulator mit sich herum [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Ferdinand Gregori war in den 1920er Jahren erst "Schauspieler und Spielleiter im Berliner Deutschen Theater Reinhardts, daneben viele Jahre hindurch Lehrer an der angeschlossenen Schauspielschule. Die letzten 5 Jahre hatte er einen Lehrauftrag für praktische Theaterkunde am Theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Berlin" und saß der "Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände" vor (NDB VII, 24f.). - Mit einem kleinen Tintenfleck..

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