Max Graf

Graf, Max

Musikhistoriker (1873-1958). Weihnachtskarte mit eigenh. U. Wien. 1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. adr. Briefumschlag.
$ 97 / 80 € (62993)

Max Graf studierte bei Eduard Hanslick, Anton Bruckner und Guido Adler und wurde 1902 Professor an der k.k-Akademie für Musik und darstellende Kunst, wo er bis 1914 tätig war. In der Zwischenkriegszeit zu den bekanntesten Musikkritiker zählend, emigrierte er nach dem "Anschluß" Österreichs 1938 nach New York und kehrte 1947 wieder zurück, übernahm eine Professur an der Musikakademie und unterrichtete als Gastprofessor am Salzburger Mozarteum. Vgl. Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, s.

v Lebhaft, geistreich und subjektiv trat er für die Komponisten der Moderne (Berg, Mahler, Schönberg) ein und forderte – besonders in seinen Werken der 1940er Jahre – zur Pflege der klassisch-romantischen Tradition auf. Max Graf war nicht nur ein Bewunderer Wagners, sondern auch Gustav Mahlers, dennoch scheute er nicht davor, manche seiner Leistungen auch kritisch zu würdigen. Einmal beschrieb er Gustav Mahler als Mann der Sensationen, der zwar Explosionen, aber keine Ruhe vertragen könne. Graf bezeichnete Mahlers Figaro-Interpretation des Mozart-Zyklus als „nervös überspitzt”. Als Graf die Aufführung von Mahlers 1. Symphonie im November 1900 nicht, wie offenbar von Mahler erwartet, lobte, brach der Kontakt seitens Mahler vollständig ab..

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Graf, Max

Musikhistoriker (1873-1958). Eigenh. Postkarte mit U. New York. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse.
$ 97 / 80 € (47830/BN32817)

Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche zu seinem Geburtstag.

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Graf, Max

Musikhistoriker und -kritiker (1873-1958). Eigenh. Brief mit U. Wien. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 218 / 180 € (935444/BN935444)

Wohl an den Dichter Ferdinand Avenarius, den Gründer der Zeitschrift "Der Kunstwart": "Mit meinen Verhandlungen wegen meines Eintrittes in die Hofbibliothek [...] habe ich ganz vergessen, dass ich Ihnen für den K. W. einen dritten Bruckner-Artikel schulde. Nun weiss ich nicht, ob Sie auf denselben noch rechnen, ob Sie eine Musikbeilage vorbereitet haben etc. und frage deshalb bei Ihnen an [...]". - Max Graf studierte bei Eduard Hanslick, Anton Bruckner und Guido Adler und wurde 1902 Professor an der k.k-Akademie für Musik und darstellende Kunst, wo er bis 1914 tätig war.

In der Zwischenkriegszeit zu den bekanntesten Musikkritiker zählend, emigrierte er nach dem "Anschluß" Österreichs 1938 nach New York und kehrte 1947 wieder zurück, übernahm eine Professur an der Musikakademie und unterrichtete als Gastprofessor am Salzburger Mozarteum. Vgl. Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, s. v. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren; Bl. 2 gelocht (geringf. Textberührung)..

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Graf, Max

Musikhistoriker und -kritiker (1873-1958). Eigenh. Postkarte mit U. [Wien. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 97 / 80 € (76250/BN48912)

An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Glückwünsche.

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