Ottilie von Goethe

Goethe, Ottilie von

(geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872), Goethes Schwiegertochter. Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. Gr.-4to.
$ 454 / 400 € (23106)

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. Wien, 4. Juni 1845. 2 SS. Gr.-4°. – An den Hofadvokaten (Carl?) Brenner in Weimar in einer finanziellen Angelegenheit: „Ihren Brief bester Herr Hofadvokat Brenner erhielt ich gestern, und bin Ihnen sehr dankbar sich so m[ei]nes Interesses anzunehmen. Ich bitte Sie be[i dem] Geschäft hauptsächlich Eile zu berücksichtig[en] jetzt um so mehr wo ich schon Ende des Mona[ts] Wien verlassen werde und es also sehr unangenehm wäre wenn das Geld nach meiner Abreise ankäme.

Ein 2 Grund keine Zeit zu verlieren liegt darin daß Sie sagen [daß] der Stand der Obligationen jetzt für mich vortheilhaft ist [...]“. – Mit kleinen Läsuren am linken und sehr starken am rechten Rand mit teilweisem Textverlust in einigen Zeilen (wie oben ergänzt)..

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Goethe, Ottilie von

(geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872), Goethes Schwiegertochter. Eigenh. Brief mit U. Berlin. ¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.
$ 511 / 450 € (23107)

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. Berlin, 5. September 1850. ¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4°. – An den Hofadvokaten (Carl?) Brenner in Weimar in einer finanziellen Angelegenheit mit Dank für die Zusendung von 500 rt, die sie bei ihrer Ankunft „von meiner Schwester in Empfang genommen“ habe, „und erwarte ich unserer früheren Verabredung gemäß, daß Sie die Güte gehabt mir noch Fünf Hundert Thaler bereit zu halten.

Von diesem Geld bitte ich an Herrn Professor Nicolovius zu Bonn zwei Hundert Thaler zu senden und die übrigen drei Hundert gefälligst mir hierher zu schicken [...]“. – Mit tls. stärkeren Randläsuren und mit Ausriß der linken oberen Ecke (geringf. Textverlust in den ersten zwei Zeilen); die Verso-Seite mit einem ganzseitigen Antwortentwurf des Adressaten..

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Goethe, Ottilie von

geb. Freiin von Pogwisch, seine Schwiegertochter (1796–1872). Eigenh. Brief mit U. Wien. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 511 / 450 € (23108)

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. Wien, 11. Oktober 1850. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Hofadvokaten (Carl?) Brenner in Weimar in einer finanziellen Angelegenheit: „Ich bitte sehr um Verzeihung erst jetzt die Quittung von drei Hundert Thaler[n] zu senden, die ich von Ihnen in Berlin erhielt, aber mir war jedes schreiben und lesen auf das strengste verboten.

Ich habe von Bonn [wohin Brenner zweihundert Taler an Professor Nicolovius zu senden hatte] keine Nachricht ob das Geld angekommen ist, das ich Sie bat dorthin zu senden, haben Sie aber eine Quittung erhalten ist es ganz genügend [...]“. – Mit stärkeren Läsuren am rechten Rand..

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Goethe, Ottilie von

geb. Freiin von Pogwisch, seine Schwiegertochter (1796–1872). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 908 / 800 € (23109)

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. Wien, 6. Januar 1852. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief). – An den Hofadvokaten (Carl?) Brenner in Weimar in einer finanziellen Angelegenheit: „Ich glaube die jetzige Friedens-Pause muß ein Jeder benutzen um nach der Erfahrung die er in der unruhigen Zeit über den Werth seiner Papiere gemacht hat, Aenderungen vorzunehmen.

Ich habe leider entdeckt, daß Thüringische Eisenbahn Actien zu haben mehr ein Verlust wie ein Besitz ist, und bin entschlossen, statt jedes Jahr an den Zinsen zu verliehren, lieber den Verlust wenn es sein muß auf einmal zu tragen. In diesem Augenblick steht das preußische Geld hier noch so hoch, daß ich, wenn ich wie ich beabsichtige Nordbahn Actien dafür kaufe, mich besser stehe [...]“. – Bl. 2 mit einem kleinen Ausriß durch Siegelbruch (dieses teilweise erhalten) und mit einem mehr als ganzseitigen Antwortentwurf des Adressaten..

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Goethe, Ottilie von

geb. Freiin von Pogwisch (1796-1872), Goethes Schwiegertochter. Autograph manuscript. O. O. 130 SS. Weinrotes, ledergebundenes Schreibheft. 4to.
$ 6,808 / 6.000 € (33009/BN27746)

Comprising bibliographical references, excerpts and extracts from books and newspapers, and transcripts from letters (some written by Goethe and by Ottilie's friend Anna Jameson). The notes provide insights into the wide-ranging areas of interest of Goethe's daugther-in-law. Examples include: "Bücher Titel." | "G. F. Händel von Friedrich Chrysander [...] | Hansen, friesische Sagen und Erzählungen [...] | Dorner (Edmund) Roswitha, die Nonne aus Gandersheim [...] | Schwedische Volkslieder der Vorzeit.

Aus der Sammlung von Erik, Gustav Geijer und Arvid Afzelius [...] | Leggende e tradizioni [...] opera de F. A. de Felici. Napoli [...] | Recollections of the last four Popes and of Rome in their times [...] | Seaside Studies at Ilfracombe, Tenby, the Scilly Isles, and Jersey by Henry Lewes [...] | The Life of Percy Byssche [!] Shelley [...]". - 8 pp. at the end in another hand ("Griechische und albanesische Märchen"); somewhat rubbed, interior in perfect condition..

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Goethe, Ottilie von

geb. Freiin von Pogwisch (1796-1872), Goethes Schwiegertochter. Eigenh. Brief mit U. ("Ottilie v. Goethe"). O. O. u. D. (wohl späte 1820er/frühe 1830er Jahre). 1 S. Kl.-4to (125 x 140 mm).
$ 511 / 450 € (939046/BN939046)

Einladung an den Schriftsteller und Theatermann Karl von Holtei (von 1825 bis 1830 alleinerziehender Vater), ihr diesen Abend seinen Sohn Andreas und seine Tochter Marie - wohl zum Spiel mit den eigenen Kindern Walther und Maximilian - vorbeizusenden; es kämen auch die Töchter des Pädagogen Johann Gottfried Melos (1770-1828): "Wenn Ihre Kinder nicht durchaus diesen Abend ins Theater gehen wollen, so bitte ich daß Sie sie mir um halb 7 Uhr senden. Wir werden noch die 5 kleinen Melos einladen, damit sich Ihre Tochter nicht in lauter Herrengesellschaft befindet [...]".

- Ida Melos (1817-99) sollte 1841 Ferdinand Freiligrath heiraten; auch ihre Schwestern Marie (1821-88) und Louise sind namentlich bekannt..

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Goethe, Ottilie von

Schwiegertochter von Johann Wolfgang von Goethe (1796-1872). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Weimar. 8vo. 1 p. Mit Adresse.
$ 454 / 400 € (74573)

An den Buchhändler Asher in Berlin, dem sie ein Buch retourniert: „[…] weil mein 1. Theil zwar dasselbe Format hat, aber bei […] herausgekommen ist, ich ersuche Sie also mir diese Ausgabe zu senden. Da ich viele ältere englische Bücher in diesem Augenblick bedarf, so bitte laßen Sie micht wissen, ob Sie mir Diary […] senden können, ob es neu oder alt, gilt mir gleich. […]“ - Mit Siegel.

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Goethe, Ottilie von

Eigenh. Brief mit U. („Ottilie“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. („Ottilie“). Freiwaldau, 13. August 1848. ¾ S. Gr.-4°. Mit e. Adresse (Faltbrief) und kleinem Siegelrest. – An ihren Freund und Berater, den Wiener Philanthropen und Mediziner Romeo Seligmann (1808–1892): „Ich schreibe Ihnen nur um Ihnen zu sagen, daß ich keinen Platz im Haup[t]wagen bekommen habe, und bei dem schlechten Wetter nicht gerne mit dem Beiwagen reisen will, also erst Dienstag eintreffen werde, wo Andreas mich wieder erwarten muß; ich dachte Sie könnten glauben es wäre uns etwas geschehen, wenn ich nicht käme also schreibe ich. Da ich nicht will daß Wolf [d. i. ihr Sohn Wolfgang, 1820–1883] sein Gold [oder: Geld] wechselt was er hier mit hat so wäre möglich daß ich Louisen [d. i. Luise Stadelmann, ihre Wiener Haushälterin] gar nichts zu Auslagen lassen kann, ich bitte Sie also ihr 10fl C. M. zu schiken [...] Ich höre Feuchtersleben ist dabei Docenten zu ernennen [...] Wollte Gott es könnte Wolf sein [...]“. – Auf sehr dünnem, schadhaften Papier (teils hinterlegt) mit stellenweise leichtem Tintenfraß.


Goethe, Ottilie von

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. („Ottilie v. Goethe“). [Wien], o. D. 1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse (Faltbrief) und kleinem Siegelrest. – „Abzugeben bei Frau von Meyer“ und an Hofrat Dessauer in Wien-Meidling, den aufzusuchen ihr Arzt und Berater Romeo Seligmann (1808–1892) verboten hatte: „Ich bin so übler Laune daß ich mir nicht einmal getraue einen ordentlichen Entschuldigungsbrief an Sie u. von Meyer schreiben zu können und Sie bitte ihr zu sagen wie Seligmann als Tiran von Syrakus mir verboten hat heute Mittag zu Ihnen zu kommen. Ich hatte die Absicht ihn gar nicht zu fragen, aber er hat meinen rebellischen Sinn errathen, und kam es zu verhindern [...]“. – Auf Briefpapier mit Trauerrand; etwas knittrig; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung) und etwas angestaubt bzw. fleckig.


Goethe, Ottilie von

E. Abschiedsworte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Abschiedsworte mit U. („Ottilie“). [Weimar, Oktober 1872]. ½ S. auf Doppelblatt. 4°. Mit einigen Beilagen (s. u.). – Berührender Abschiedsgruß vom Sterbelager an ihren langjährigen Freund, den Schriftsteller Gustav Kühne (1806–1888) in Dresden: „Mein lieber Freund 30 Jahre sind lang und nun muß geschieden sein in alter Freundschaft und alter Gesinnung mit der wir für die Zeit sterbend noch die Hände in einander legen | Ottilie“. – Beiliegend: I: Walther Wolfgang von Goethe (1818–1885), Kammerherr und Komponist, Goethes letzter lebender Nachkomme. E. Brief mit U. Weimar, 6. November 1872. 1 S. auf Doppelblatt. 4°. Mit e. adr. Kuvert. – An Gustav Kühne zur Übersendung von Ottilies Abschiedsgruß. – Brief und Kuvert mit schwarzem Trauerrand, das Kuvert dreifach schwarz gesiegelt. – II: Ders.: E. adr. Kuvert an Kühne, das dem zuvor erwähnten Brief beigegeben war und Ottilies Brief enthalten hatte: „Von Herrn Dr. Gustav Kühne eigenhaendig zu eroeffnen“. – Mit schwarzem Trauerrand und einfach gesiegelt; an drei Rändern offen, der vierte halbwegs intakt. – III: Telegramm von Ottilies Söhnen Walther und Wolfgang an Gustav Kühne mit der Nachricht vom Ableben ihrer Mutter. Weimar, 26. Oktober 1872. 1 S. Qu.-gr.-8°. – In blauem Farbstift. – IV: Eine zeitgenössische, möglicherweise aus Kühnes Hand stammende Abschrift von Ottilies Brief. 1 S. Qu.-8°.


Goethe, Ottilie von

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To an unidentified Leo: „My letter seems to be useless and unwelcome, but I do believe that you may misinterpret my silence, and from my side everything will be done that everything stays clear between us […]” (transl. from German). – Small tears to right margin, ink blotting.