Emmy Giehrl

Giehrl, Emmy

Schriftstellerin (1837–1915). Eigenh. Albumblatt mit U. („Tante Emmy | Emmy Giehrl“). München. 1 S. Qu.-4to.
$ 132 / 120 € (14807)

Emmy Giehrl (1837–1915), Schriftstellerin. E. Albumblatt mit U. („Tante Emmy | Emmy Giehrl“). München, 22. Mai 1915. 1 S. Qu.-4°. – „,In Wort und Schrift | laß’ stets die Liebe walten“. – Emmy Giehrl, die Tochter des bayerischen Finanzministers Josef von Aschenbrenner, war seit 1860 durch ein Rückenmarksleiden ans Bett gefesselt. „Seit dem Tod ihres Mannes 1876 schrieb sie Erbauungs- und Jugendbücher, u. a. ‚Bilderbuch für brave, kleine Kinder’ (1882) und ‚Erzählungen für die Kinderwelt’ (1904).

1899 erschienen ihre ‚Erinnerungen aus meiner Jugend’“ (DBE). – „Am 15. Oktober 1915 wurde [sie] von ihrem schweren, 52 Jahre währenden Leiden erlöst. Die Beerdigung fand drei Tage später statt. Am Trauergottesdienst nahmen die bayerische Königin und die meisten ihrer Töchter teil. – ‚Tante Emmy’ erfuhr viele Ehrungen und Auszeichnungen. Im Jahre 1903 bekam sie von Papst Leo XIII. den Orden ‚Pro ecclesia et pontifice’ verliehen, den ihr Erzbischof von Stein persönlich überreichte. Anläßlich ihres 75. Geburtstages schickte Papst Pius X. Segenswünsche. Auch am Königlichen Hof wurde der Schriftstellerin gedacht, zumal eine besonders herzliche Freundschaft [sie] mit den Kindern des Königspaares, vor allem mit der um 44 Jahren jüngeren Prinzessin Hildegard, verband. Königin Marie Therese sandte der ‚Freundin’ ihrer dreizehn Kinder ein Telegramm mit dem aufrichtigen Wunsch, daß ihr noch viele Jahre froher und ungetrübter Schaffenskraft beschieden sein mögen. König Ludwig III. von Bayern hatte sie 1913 mit der ‚Goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft’ ausgezeichnet“ (BBKL XXIV, 699). – Mit alt montierter Originalphotographie (65:92 mm), dat. 1913..

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