Karl von Gerok

Gerok, Karl von

evangelischer Theologe und Dichter (1815–1890). Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart. 1 S. 8vo.
$ 243 / 220 € (11223)

Karl von Gerok (1815–1890), evangelischer Theologe und Dichter. E. Albumblatt U. Stuttgart, o. D. 1 Seite 8°. – „Die Kindeslust laß mir an allem Schönen, | Als Deines Kleides buntgewirktem Saum, | Den öffnen Sie [!], in Farben und in Tönen | Das Ewige zu ahnen als im Traum, | In der Geschichte sturmbewegten Scenen |Wie in der Schöpfung heitrem Tempelraum, | Im Frühlingswind wie im Gewitterrauschen | Das Wandeln Deiner Füße zu belauschen [...]“. – Karl von Gerok schrieb schon während seiner Gymnasialzeit auf Anregung seines Lehrers Gustav Schwab erste Gedichte, studierte Theologie in Tübingen als Stipendiat des Stiftes und war seit 1837 Vikar seines Vaters in Stuttgart.

Später Repetent am Tübinger Stift, Diakon in Böblingen, Archidiakon, Stadtpfarrer an der Hospitalkirche, Dekan der Stadtdiözese in Stuttgart, Oberhofprediger und mit dem Titel eines Prälaten Mitglied des Konsistoriums, war Karl von Gerok „ein bekannter Kanzelredner und einer der berühmtesten religiösen Dichter seiner Zeit. Seine Lyriksammlung ‚Palmblätter’ (1857) erfuhr 1900 das 400. Tausend“ (DBE)..

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