Robert Gernhardt

Gernhardt, Robert

Schriftsteller, Essayist, Zeichner und Maler (1937–2006). Eigenh. Brief mit U. („R. Gernhardt“). [Frankfurt a. M.]. ½ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 110 / 100 € (11660)

Robert Gernhardt (1937–2006), Schriftsteller, Essayist, Zeichner und Maler. E. Brief mit U. („R. Gernhardt“). [Frankfurt a. M.], 24. April [1980]. ½ S. 4°. Mit eh. adr. Kuvert. – An den Feuilletonisten, Essayisten, Biographen und Schriftsteller Rolf Michaelis (geb. 1933) von der „Zeit“: „Die verschüttgegangene Zeichnung kann ich verschmerzen, sie ist in der ‚Zeit’ ja für kommende Zeiten aufbewahrt. Beiliegende Zeichnung also für Sie [...]“. – Rolf Michaelis promovierte über „Die Struktur von Hölderlins Oden“ und war hernach Redakteur des Feuilletons der „Stuttgarter Zeitung“.

Von 1964 leitete er das Literaturblatt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, bis er 1968 als deren Kulturkorrespondent nach Berlin wechselte. 1973 wurde er Leiter des Literaturteils der „ZEIT“ und war dort von 1985 bis 1998 als Feuilleton-Redakteur tätig. – Ohne die erwähnte Zeichnung..

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Gernhardt, Robert

Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner und Maler (1937-2006). Kunstpostkarte mit kleiner eigenh. Zeichnung U. verso. O. O. 100:150 mm.
$ 99 / 90 € (8427)

Robert Gernhardt (1937-2006), dt. Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Zeichner u. Maler. Farbige Kunstpostkarte m. kleiner e. Zeichnung u. U. auf der Rückseite, o. O., 2000, 10 x 15 cm. Zeichnung einer Sonne. – Motiv: „Viel Schon Getan“.

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Gernhardt, Robert

Konvolut
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Gernhardt (1937–2006), Schriftsteller, Zeichner und Maler. 2 ms. Briefe mit e. U. und 2 e. Postkarten mit U. Frankfurt a. M. und Cavriglia, Juli bis September 2003. Zusammen 6 SS. auf 4 Bll. 4° und (qu.-)8°. Mit 2 e. adr. Kuverts, die Karten mit e. Adresse. Beiliegend R. Gernhardts Übertragung von William Shakespeares Sonett 18. 1 S. 4°. In doppelter Ausführung, ein Bl. mit e. Anmerkung „2. Fassung“, beide Bll. mit kl. Anmerkungen des Adressaten. – An den Literaturwissenschaftler Jürgen Gutsch, der i. J. 2003 einen Sammelband mit 155 Übertragungen von Shakespeares Sonett herausgegeben und zu dem Gernhardt – neben Hans Magnus Enzensberger und Wolf Biermann – den hier vorliegenden Beitrag geliefert hatte. Nachdem Gernhardt auf Vermittlung des Kritikers, Journalisten und „taz“-Kulturredakteurs Harald Fricke im Juli 2003 erstmals an Gutsch geschrieben und diesem seine Mitarbeit zugesagt hatte („Ob ich auch größere englische Zusammenhänge packen kann, weiß ich nicht. Versuchen könnte ich es mal [...]“, Postkarte v. 18. Juli 2003), verging mehr als ein Monat, an dessen Ende Gutsch Gernhardts Beitrag einmahnt. Ende August dann folgt Gernhardts Antwort – „verloren ist kein Wort, einzig die dahinrasende Zeit und die Tatsache, daß ich für drei Monate den Arbeitsplatz in den Süden verlegen werde, haben mich gehindert, Laut zu geben. Aufgrund persönlicher und überpersönlicher Umstände werde ich erst im Laufe des September dazu kommen, meine Kräfte mit dem Sonett zu messen. Gibt es eine deadline?“ (Postkarte v. 28. August 2003) –, und knapp zwei Wochen darauf Gernhardts Übertragung: „Soll ich vergleichen Euch dem Sommertag? [...]“. – „Das achtzehnte Sonett“ abgedr. in: „...lesen, wie krass schön du bist konkret. William Shakespeare, Sonett 18 vermittelt durch deutsche Übersetzer“. Hrsg. v. Jürgen Gutsch und mit einer Einleitung von Eymar Fertig. Dozwil, Edition Signat(h)ur, 2003.


Gernhardt, Robert

E. Gedichtmanuskript m. mehrfarbiger Zeichnung u. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Robert Gernhardt (1937–2006), Schriftsteller, Essayist, Zeichner und Maler. E. Gedichtmanuskript (4 Zeilen) mit mehrfarbiger Kreidezeichnung u. U., o. O. [Frankfurt], 2003. „[…] Gespräch des Geschöpfs mit seinem Schöpfer | ‚Schier sechzig Jahr auf deiner Welt - | bekomme ich jetzt Schmerzensgeld?’ | ‚Mein Kind, mir geht dein Wunsch zu Herzen: | Geld hab ich keins, doch kriegst du Schmerzen!’ […]“ – Die Zeichnung zeigt die beiden Akteure und eine Sonne.


Gernhardt, Robert

Eigenhändiger Brief mit vierzeiligem Gedicht und Unterschrift.
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