Eduard Gerhard

Gerhard, Eduard

Archäologe (1795–1867). 4 eigenh. Briefe mit U. („Gerhard“). Berlin und Rom. Zusammen 7 SS. auf 6 Bll. Gr.-4to und gr.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse (Faltbriefe).
$ 1,651 / 1.500 € (24095)

Eduard Gerhard (1795–1867), Archäologe. 4 e. Briefe mit U. („Gerhard“). Berlin und Rom, 1832 und 1833. Zusammen 7 SS. auf 6 Bll. Gr.-4° und gr.-8°. Jeweils mit e. Adresse (Faltbriefe). – An den jungen Archäologen Emil Braun (1809–1856) in Dresden bzw. Gotha, der ihm im Herbst 1833 an das Archäologische Institut in Rom folgen sollte und damals (1832) eine Habilitation in Berlin erwogen hatte: „[...] Es ist [...] Grundsatz, bei der Ueberfüllung der Universität auswärtigen Doktoren den Zutritt zu der Docentur möglichst zu erschweren [...] Hätten Sie jedoch etwas tüchtiges Gedrucktes aufzuweisen, so wird die Sache am Ende gehen.

Wie Sie mit solchen unerläßlichen gelehrten Niederkünften stehen, weiß ich nun nicht, meine aber daß ein tüchtiges archäolog. libell auch ohne viel Umfang in Deutschland guten Eindruck machen müsse [...] Zu solchem Werk stehe ich Ihnen dann mit Ineditis zu Diensten [...] und in der Voraussetzung mein Apparat werde Ihnen dazu förderlich seyn, wiederhole ich Ihnen meine Einladung baldmöglichst nach Berlin zu kommen [...]“ (Berlin, 7. November 1832). – Der Brief v. 17. Januar 1833 mit Dank für die Bereitschaft zur Mitarbeit an seinen „Annalen“: „[...] Indeß will ich [...] die Absicht nicht verhehlen, die mir zunächst für das Archäol. Insitut und für den großen Zweck der Annali im Sinne liegt, nämlich durch allerlei Beisteuer zu einer [...] Uebersicht der archäolog. Fortschritte zu gelangen [...] später aber als ein Ergebniß dieser [...] Aufsätze zu einer Bibliographie [...] und vernünftigem Register [...]“. – „Das Institut lassen Sie [...] nicht nur als unsterblich, sondern auch als lebenslustig fürs 6te Jahr gelten; es ist nie daran verzweifelt worden [...] Der König hat [...] je 420 r. auf 3 Jahre verwilligt; nur hat die Erlassung noch Umständlichkeiten. – Mehr Geld wüßte ich Ihnen in diesem Augenblick nicht zu schaffen, und mit 100 r. kommen Sie freilich nicht nach Rom [...]“ (Rom, 16. April 1833). – Erwähnt u. a. Böttiger, Hase, Parthey, Rauch, Schinkel, Steffens, Tieck und Waagen. – Eduard Gerhard war in Italien „Mittelpunkt eines internationalen Kreises von Altertumsfreunden, zu denen u. a. der hannoversche Gesandte E. Kestner und der preußische Gesandte Karl von Bunsen gehörten, und aus dem das spätere Deutsche Archäologische Institut hervorging. Nach seiner Rückkehr erhielt Gerhard eine Anstellung als Archäologe des kgl. Museums in Berlin und wurde mit der Erweiterung der Sammlungen betraut. 1843 gründete er die ‚Archäologische Zeitung’ und erhielt im folgenden Jahr ein Professur an der Berliner Universität. 1828 erschien Gerhards ‚Sammlung Antike Bildwerke, zum erstenmal bekannt gemacht’“ (DBE). – Jeweils mit kleinen Randschäden durch Siegelbruch..

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Gerhard, Eduard

Archäologe (1795–1867). Eigenh. Brief mit U. („EGerhard“). Berlin. 2 SS. 8vo.
$ 242 / 220 € (44680)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Es war sehr dankenswerth, daß Ihre anziehende Festschrift zum Winckelmannstag diesmal zeitig genug eintraf [...]“. – Eduard Gerhard war in Italien „Mittelpunkt eines internationalen Kreises von Altertumsfreunden, zu denen u. a. der hannoversche Gesandte E. Kestner und der preußische Gesandte Karl von Bunsen gehörten, und aus dem das spätere Deutsche Archäologische Institut hervorging. Nach seiner Rückkehr erhielt Gerhard eine Anstellung als Archäologe des kgl.

Museums in Berlin und wurde mit der Erweiterung der Sammlungen betraut. 1843 gründete er die ‚Archäologische Zeitung’ und erhielt im folgenden Jahr ein Professur an der Berliner Universität. 1828 erschien Gerhards ‚Sammlung Antike Bildwerke, zum erstenmal bekannt gemacht’“ (DBE). – Mit einer kleinen, alt montierten Notiz zum Verfasser..

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Gerhard, Eduard

Archäologe (1795–1867). Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D. 15:33 mm.
$ 99 / 90 € (7168)

Eduard Gerhard (1795–1867), Archäologe. Briefausschnitt mit e. Namenszug. O. O. u. D. 1 Seite 15:33 mm. – Seine wissenschaftlichen Forschungen über antike Denkmäler ließen Gerhard zum Mittelpunkt eines internationalen Kreises von Altertumsfreunden werden, dem u. a. der hannoversche Gesandte August Kestner und der preußische Gesandte Karl Frh. von Bunsen angehörten und aus dem das spätere Deutsche Archäologische Institut hervorgehen sollte; 1843 gründete Gerhard die „Archäologische Zeitung“ und erhielt im folgenden Jahr eine Professur an der Berliner Universität.

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Gerhard, Eduard

Archäologe (1795–1867). Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. 1 S. Qu.-8vo.
$ 198 / 180 € (7169)

Eduard Gerhard (1795–1867), Archäologe. E. Mitteilung mit U., o. O. u. D. [um bzw. nach 1854], 1 Seite quer-8°. – An den Verleger Wilhelm Hertz von der Besserschen Buchhandlung mit der Bitte „wenn möglich Minutoli, Altes und Neues aus Spanien zur Ansicht zukommen zu lassen“. Seine wissenschaftlichen Forschungen über antike Denkmäler ließen Gerhard zum Mittelpunkt eines internationalen Kreises von Altertumsfreunden werden, dem u. a. der hannoversche Gesandte August Kestner und der preußische Gesandte Karl Frh.

von Bunsen angehörten und aus dem das spätere Deutsche Archäologische Institut hervorgehen sollte; 1843 gründete Gerhard die „Archäologische Zeitung“ und erhielt im folgenden Jahr eine Professur an der Berliner Universität. – Wilhelm Hertz (1822–1901), mit großer Wahrscheinlichkeit der illegitime Sohn aus einer Verbindung seiner Mutter Marianne mit Adelbert von Chamisso, hatte 1847 die von G. Eichler gegründete und später an Karl Heinrich Wilhelm Besser übergegangene Berliner Sortimentsbuchhandlung erworben. Neben zahlreichen bedeutenden zeitgenössischen Gelehrten waren in seinem Programm Autoren wie der mit ihm befreundete Paul Heyse, Theodor Fontane und Gottfried Keller vertreten..

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Gerhard, Eduard

Archäologe (1795-1867). Eigenh. Lebenslauf. O. O. u. D. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 440 / 400 € (72372/BN46212)

Ein wohl für den Brockhaus-Verlag bestimmtes Manuskript zu seinem Lebenslauf: "[...] Die Thätigkeit, die sich dort alsbald ihm eröffnete und fünfzehn Jahre hindurch ihn an Rom fesselte, knüpfte sich zunächst an die von Niebuhr veranlaßte und nachdem von Bunsen geleitete Platnersche 'Beschreibung der Stadt Rom', für welche er, im Zusammenhang mit der 1823 erschienenen Abhandlung Della Basilica Gulia, die Ausarbeitung eines sämtliche Quellen der altrömischen Topographie umfassenden Codex diplomaticus übernahm [...]". - Bl. 1 mit einem montierten Ausschnitt aus einem Lexikoneintrag über Gerhard.

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