Manfred Georg(e)

Georg(e), Manfred

Journalist und Schriftsteller (1893–1965). Ms. Brief mit eigenh. U. („M. George“). Wohl New York. ¾ S. Gr.-4to.
$ 166 / 150 € (21193)

Manfred Georg(e) (1893–1965), Journalist und Schriftsteller. Ms. Brief mit e. U. („M. George“). Wohl New York, 2. Oktober 1965. ¾ S. Gr.-4°. – An den Publizisten und Literaturwissenschaftler Ernst Günther Riemschneider: „[...] Das Problem Ihrer Studentinnen interessiert uns sehr. Wir glauben aber nicht, dass unser Blatt – ein Wochenblatt – der geeignete Platz für einen, wenn auch kurzen Studienaufenthalt ist. Wir sind ein sehr spezialisierter und kleiner Betrieb, in den sich in einer so kurzen Zeit kaum jemand von aussen wirklich einarbeiten könnte [...]“.

– Seit 1917 Mitglied des Berliner zionistischen Vereins, arbeitete Manfred Georg (von 1939 an Manfred George) bei mehreren zionistischen Zeitungen mit und gab zeitweilig das Magazin des ‚Keren Hajessod’ heraus. Von 1918 bis 1920 und von 1928 bis 1933 war er Zeitschriftenredakteur im Ullstein-Verlag, 1929 wurde er Feuilletonchef des „Tempo“. „Georg verfaßte vor allem feuilletonistische und politische Beiträge, außerdem veröffentlichte er Novellen, Romane, Biographien (‚Marlene Dietrich’, 1931; ‚Theodor Herzl’, 1932), Theaterstücke und Hörspiele. Im Jahr 1933 emigrierte er nach Prag und arbeitete dort bis 1938 als Redakteur der ‚Prager Montagszeitung’ sowie mehrerer Exilzeitschriften. 1938 floh er auf Umwegen in die USA und war 1939–65 Chefredakteur der Zeitung ‚Aufbau’“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf „Aufbau Deconstruction. An American Weekly“; im oberen Rand gelocht (keine Textberührung) und mit einer kleinen Abklatschspur..

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