Christian Fürchtegott Gellert

Gellert, Christian Fürchtegott

Dichter und Philosoph (1715–1769). Autograph letter signed („Gellert“). Leipzig. ¾ S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 3,411 / 3.000 € (21683)

To the poet and translator Christian Weiße (1726–1804): “Here is a letter from the conducting Minister […] from Berlin, who is trying to find a court-master. Read the letter and contact me without delay, if this might be a job for you […]” (transl. from German). - Slightly browned due to paper.

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Gellert, Christian Fürchtegott

Dichter und Moralphilosoph (1715-1769). Eigenh. Brief m. U. Leipzig. 2 1/2 Seiten in Folio auf gefalt. Bogen. (Etwas gebräunt und schwach stockfleckig. Am Briefschluss von fremder Hand.
$ 4,548 / 4.000 € (48433)

An den Satiriker Gottlieb Wilhelm Rabener (hier „Rabner“). Berühmter Brief, in dem Gellert dem Freund über seinen Besuch bei Friedrich dem Großen berichtet. Das Schreiben wurde einige Tage später (5. Februar) durch einen weiteren Bogen fortgesetzt und mit diesem zusammen verschickt. Den ausführlichen Inhalt [des Gesprächs] einem Briefe anzuvertrauen, würde wenigstens gegen die Klugheit sein. Warten Sie, bis ich Sie spreche. Der Brief wurde allerdings bereits 1761 unrechtmäßig in mehreren anonym erschienenen Drucken veröffentlicht (Fünfter und Sechster Brief, von G.

W. Rabener und C. F. Gellert. Leipzig und Dreßden 1761). Auch der Dialog des Gesprächs zwischen Friedrich II. und Gellert wurde nach einem bislang unbekannten Brief vom 26. Januar 1761 von einem unbenannten Verfasser im Detail publiziert. - Die durch Indiskretion erfolgte Veröffentlichung zeugt nicht zuletzt vom großen Ansehen, das sich Gellert durch verschiedene Publikationen über den guten Briefstil erworben hatte, so in seinen „Gedanken von einem guten deutschen Briefe ...“ (1742) und in „Praktische Abhandlung von dem guten Geschmack in Briefen“ (1751). Gellert fordert einen natürlichen Briefstil ohne Schwulst und Kanzleisprache, wie er es auch im vorliegenden Brief eindrucksvoll beweist. Er gehörte zu seiner Zeit in Deutschland zu den meist gelesenen Dichtern..

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Gellert, Christian Fürchtegott

Dichter und Moralphilosoph (1715-1769). Scarce AQS in Latin. Leipzig. 1/2 S. Quer-8vo.
$ 1,421 / 1.250 € (48531)

Gellert pens a famous proverb, “Conscientia mille testes,” which translates as “Conscience is as good as a thousand witnesses.” A vertical fold, some scattered soiling, and show-through from writing to reverse in another hand, otherwise fine condition.

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Gellert, Christian Fürchtegott

Dichter (1715-1769). Eigenh. Brief mit Unterschrift. O. O. u. D. 1 Seite. Fol. Mit Adresse. – Mit Zusatz von anderer Hand.
$ 2,274 / 2.000 € (60188)

An Moritz Ludwig Kersten, geheimer Kriegssekretär des Grafen von Holzendorff in Dresden u. mit Gellert seit gemeinsamer Schulzeit bekannt. Sendet an Kersten einige Bücher als Andenken, nicht als Bezahlung für gehabte Mühe. „Sie haben uns Ihnen Zeitlebens verbindlich gemacht. Ich besonders bleibe so lange unruhig bis ich Gelegenheit behabt habe Ihnen meine Ergebenheit und Freundschafft gleichfalls zu bezeigen. Endlich werthester Kersten kan(n) kein Verliebter sehnlich nach seinen [!] Gegenstand seufzen als wir nach unsern Privilegio.

Was muß doch Herr Günther trödeln? Ruhen Sie ja nicht werthester Freund mit Bitten Ihre Excl. zu überhäuffen daß es vollends zu Stande kommt. LegenSiedie Uncostensicher aus wenn es seyn muß … Meine liebe Frau, Herr Rabner und meine Brüder empfehlen sich […]“ – Der Zusatz von weiblicher Hand, unterzeichnet „dero ergebenste Dienerein L. S. (?), erwähnt Gellerts Hypochondrie. Die Schreiberin bittet den Sekretär ebenfalls darum, die Ungewißheit wegen des Privilegs zu beenden. „Er wird seit einiger Zeit unschlüssig, zerstreut, mürrisch, und kranck in der Einbildung. Sie werden lachen, daß ich diese iezo erst an ihm entdecke, weil Sie vielleicht seit langer Zeit dergleichen schon an ihm wahrgenommen …“ Gebräunt u. stockfleckig, gefaltet. – Mit Siegellackresten..

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