Willi Geiger

Geiger, Willi

Maler (1878–1971). 2 eigenh. Bildpostkarten mit U. [Florenz. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse.
$ 127 / 120 € (13489)

Willi Geiger (1878–1971), Maler. 2 e. Bildpostkarten mit U. [Florenz, 1909]. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8°. Jeweils mit e. Adresse. – An Frau Professor E. Zimmermann in München mit Grüßen von seinem Italienaufenthalt. – Willi Geiger, ehedem Schüler von Franz von Stuck und Peter Halm an der Münchner Akademie der bildenden Künste, war 1905 mit dem Staatspreis und dem Schack-Stipendium ausgezeichnet worden, lebte dann zwei Jahre in Italien, Marokko und Spanien und wurde durch das Studium der Werke Goyas und El Grecos künstlerisch stark beeinflußt.

„Er schuf zahlreiche, vom Jugendstil geprägte Exlibris-Entwürfe, verarbeitete Kriegserlebnisse in Bilderzyklen, darunter ‚K.Z.’, und trat insbesondere als Graphiker hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden zahlreiche Graphikzyklen sowie Illustrationen zu Werken von Kleist, Goethe, Balzac, Dostojewski, Tolstoj und García Lorca“ (DBE). – Die Bildseiten jeweils mit alten Montagespuren..

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Geiger, Willi

Maler (1878–1971). Eigenh. Bildpostkarte mit U. und Visitenkarte mit einigen eh. Zeilen und U. verso. [Florenz. Zusammen 2 SS. Qu.-8vo bzw. Carte de Visite-Format.
$ 106 / 100 € (13490)

Willi Geiger (1878–1971), Maler. E. Bildpostkarte mit U. und Visitkarte mit einigen e. Zeilen und U. verso. [Florenz, 1909] bzw. o. O. u. D. Zusammen 2 SS. Qu.-8° bzw. Carte de Visite-Format. – An den Kunsthändler Walter Zimmermann mit Anweisungen zur weiteren Beförderung eines Bildes, das er an ihn gesandt hatte, und mit dem Ausdruck seiner Hoffnung, daß ihm, Zimmermann, und [seiner Frau] Maria ein Bild gefallen würde. – Willi Geiger, ehedem Schüler von Franz von Stuck und Peter Halm an der Münchner Akademie der bildenden Künste, war 1905 mit dem Staatspreis und dem Schack-Stipendium ausgezeichnet worden, lebte dann zwei Jahre in Italien, Marokko und Spanien und wurde durch das Studium der Werke Goyas und El Grecos künstlerisch stark beeinflußt.

„Er schuf zahlreiche, vom Jugendstil geprägte Exlibris-Entwürfe, verarbeitete Kriegserlebnisse in Bilderzyklen, darunter ‚K.Z.’, und trat insbesondere als Graphiker hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden zahlreiche Graphikzyklen sowie Illustrationen zu Werken von Kleist, Goethe, Balzac, Dostojewski, Tolstoj und García Lorca“ (DBE). – Die Karte v. 3. Februar 1909 mit einer kleinen Handzeichnung und am unteren Blattrand gelocht (keine Textberührung); beide Bll. mit alten Montagespuren..

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Geiger, Willi

deutscher Maler, Graphiker, Exlibriskünstler des Expressionismus und frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes (1878-1971). Eigenh. Brief mit Zeichnung und Unterschrift. o. O. 4to. 1 p. Gelocht. Mit Eingangsstempel.
$ 688 / 650 € (80610)

An eine Galerie anlässlich der dort abgehaltenen Toulouse-Lautrec-Ausstellung vom 17. Oktober bis 17. Dezember 1961: „[…] Ihre große Aufmerksamkeit durch Zusendung der Photos hat mich sehr gefreut, schönen Dank dafür. Vielleicht denken Sie bei Verschickung von Einladungen an mich […]“ Geiger illustriert seinen Brief mit einer hübschen Zeichnung eines Blumenstraußes. Der Gegenbriefe liegen als Durchschlag bei. Willi Geiger, manchmal auch Willy Geiger geschrieben, lernte sein Handwerk 1902 bis 1905 an der Münchener Akademie bei Franz von Stuck (Malerei) und Peter Halm (Radierung).

Schon früh tritt Geiger 1903 mit der Tuschzeichnungs-Serie „Seele" und 1904/05 mit dem Radierzyklus „Liebe" hervor. Nach mehreren Auslandsaufenthalten widmet sich Geiger der Gestaltung von Exlibris, Buchschmuck und Illustrationen. 1914 veröffentlicht er der deutschen Kriegseuphorie verpflichtete Serien zum Kampfgeschehen. Geiger selbst zieht auch in den Krieg gegen Frankreich, wird dort aber schnell von der grausamen Realität ernüchtert. In diesen Jahren beginnt er vermehrt zu malen, insbesondere Portraits. Sein zuvor zwischen Impressionismus und linearer Ornamentik wechselnder Stil wendet sich nun dem Expressionismus zu. Psychisch vom Krieg geschädigt braucht Geiger im Frieden Zeit, in München zu einem normalen Leben zurück zu finden. Ab 1928 unterrichtet Geiger an der Staatliche Akademie in Leipzig. 1933 kündigt man ihm aufgrund seiner Opposition zum Nationalsozialismus, gute Beziehungen ersparten ihm weitere Verfolgung. Seine Arbeiten werden offiziell als entartet angefeindet. Der Künstler zieht sich auf einen Bauernhof am Chiemsee zurück und malt dort weiter expressionistische Bilder. Nach Kriegsende wird Geiger Professor für Malerei an der Münchener Kunstakademie..

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Geiger, Willi

Maler, Graphiker, Exlibriskünstler (1878-1971). Eigenh. Unterschrift auf Albumblatt mit montiertem Portraitfoto. ohne Ort. 8vo. 1 p.
$ 85 / 80 € (81313)

Bloßer Namenszug auf Albumblatt unterhalb des Portraitfotos.

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Geiger, Willi

German painter and draftsman (1878-1971). Autograph signature. [Postmark: Munich. Oblong 8vo (postcard). ½ page.
$ 191 / 180 € (84404/BN54909)

Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - An expressionist artist, Geiger in 1907 created a series of postcards showing Munich landmarks and copied masterpieces by the Spanish painters Goya, Velasquez and El Greco before turning towards portraiture. His study of El Greco shows most prominently in his portrait of the composer Hans Pfitzner. - Traces of postage stamps. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.

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Geiger, Willi

Maler (1878-1971). Eigenhändige Sentenz mit U. München. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 371 / 350 € (85389/BN55935)

"Das Kulturniveau eines Volkes spiegelt sich in den Höchstleistungen seiner Künstler. Diesen die Basis einer gedeihlichen Entwicklung zu schaffen, scheinen heute die Vorsausetzungen zu fehlen [...] die Kaufmannschaft u. die breite Masse des Volkes stehen dem Künstler mit einer an Kulturekel grenzenden Feindseligkeit gegenüber [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Willi Geiger, der in München bei Franz von Stuck Malerei und bei Peter Halm Radiertechnik studiert hatte, leitete in den 1920er Jahren eine Aktklasse an der Münchner Kunstgewerbeschule und wurde - nach Reisen durch Spanien, auf die Kanaren und nach Marokko - Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie für Graphik und Buchkunst in Leipzig..

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