Edmund Rt. von Gayer

Gayer, Edmund Rt. von

Wiener Polizeipräsident (1855-1945). Visitkarte mit vier eigenh. Zeilen und Datum. Wien. 14.03.1918. 1 S. Visitkartenformat.
$ 84 / 80 € (31892/BN21213)

Wohl an den namentlich nicht genannten Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Polizeipräsident Gayer "bittet für die überaus liebenswürdigen Glückwünsche seinen verbindlichsten Dank entgegennehmen zu wollen". - Edmund von Gayer war einer der letzten, die Leo Trotzki im August 1914 in Wien aufsuchte. Nach der Ermordung des Pazifisten und Sozialisten Jean Jaures und der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien Ende Juli 1914 "suchte Trotzki Victor Adler auf, um ihn um Rat zu fragen, was nun zu tun sei [...] 'Es freuen sich alle jene, die nicht in den Krieg zu gehen brauchen', antwortete ihm Adler, als Trotzki ihm von seinen Eindrücken erzählte.

'Außerdem strömen jetzt alle Überspannten, alle Verrückten auf die Straße: Das ist ihre Zeit. Die Ermordung von Jaures ist nur der Anfang. Der Krieg entfesselt alle Instinkte, alle Arten des Wahnsinns . . .' Victor Adler fuhr mit Trotzki zum Polizeipräsidenten Geyer, der dem russischen Emigranten riet, sofort abzureisen. Drei Stunden später war Trotzki mit seiner Familie auf dem Weg in die Schweiz [...]" (Wiener Zeitung)..

buy now

Gayer, Edmund Rt. von

Wiener Polizeipräsident (1855-1945). Visitkarte mit drei eigenh. Zeilen und Datum. Wien. 29.12.1917. 1 S. Visitkartenformat.
$ 79 / 75 € (31893/BN21214)

Wohl an den namentlich nicht genannten Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Polizeipräsident Gayer "sendet im eigenen Namen und dem der Familie die besten Wünsche zum Jahreswechsel". - Edmund von Gayer war einer der letzten, die Leo Trotzki im August 1914 in Wien aufsuchte. Nach der Ermordung des Pazifisten und Sozialisten Jean Jaures und der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien Ende Juli 1914 "suchte Trotzki Victor Adler auf, um ihn um Rat zu fragen, was nun zu tun sei [...] 'Es freuen sich alle jene, die nicht in den Krieg zu gehen brauchen', antwortete ihm Adler, als Trotzki ihm von seinen Eindrücken erzählte.

'Außerdem strömen jetzt alle Überspannten, alle Verrückten auf die Straße: Das ist ihre Zeit. Die Ermordung von Jaures ist nur der Anfang. Der Krieg entfesselt alle Instinkte, alle Arten des Wahnsinns . . .' Victor Adler fuhr mit Trotzki zum Polizeipräsidenten Geyer, der dem russischen Emigranten riet, sofort abzureisen. Drei Stunden später war Trotzki mit seiner Familie auf dem Weg in die Schweiz [...]" (Wiener Zeitung)..

buy now