Gerhard Frommel

Frommel, Gerhard

Komponist (1906–1984). Eigenh. Postkarte mit U. [Heidelberg]. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 94 / 80 € (12547)

Gerhard Frommel (1906–1984), Komponist. E. Postkarte mit U. [Heidelberg], 29. September 1971. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An Heinz Birker: „Ein Werkverzeichnis auf [!] dem meine neueren Werke verzeichnet sind, gibt es leider noch nicht [...]“. – Der jüngere Sohn des Theologen und Dichters Otto Frommel studierte Satzlehre und Komposition bei Hermann Grabner und war von 1926 bis 1929 Meisterschüler Hans Pfitzners an der Preußischen Akademie der Künste in Schondorf/Ammersee sowie gleichzeitig Dirigierschüler Karl Böhms in München und Darmstadt.

Als Hochschullehrer in Essen, Frankfurt a. M., Heidelberg und Stuttgart gehörten etwa Anton Biersack, Hermann Schäfer, Hermann Sadler, Sigrid Ernst und Hugo Puetter zu seinen Schülern. Sein musikalisches Schaffen „wurzelt in einer ursprünglichen Romantik, die unter dem Einfluß Pfitzners und Strawinskys in Thematik, Harmonik und Rhythmik geschärft worden ist. Sie ist stark vom Tänzerischen geprägt, zeigt ein Pathos, das oft mediterran gefärbt ist und scheut keine Brillanz“ (Wikipedia, Abfrage v. 24. II. 2008). In allen Teilen, „von der Form bis in die dynamischen und agogischen Beziehungen, genauestens ausgearbeitet, abgeschlossen und spielbar“, ist sein Werk „weder von seinem Schülerverhältnis zu Hans Pfitzner her zu deuten, noch in irgendeine Richtung der Gegenwart stilistisch einheitlich einzuordnen. Es kann nur aus Frommels eigener künstlerischer Zielsetzung verstanden werden“ (MGG IV, 1011)..

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