Friedrich Fröbel

Fröbel, Friedrich

deutscher Pädagoge und Schüler Pestalozzis (1782-1852). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Hamburg. Folio. 2 1/2 pp. Doppelblatt.
$ 4,570 / 4.000 € (75003)

Umfangreicher und ausführlicher Brief an „Schulrath Weiß in Merseburg“: „[…] Vor ein paar Tagen empfing ich von Frau Luise Frankenberg, der Vorsteherin eines Kindergarten in Dresden einen Brief, welcher unter andern folgendes enthielt: ,Herr Geheimschulrath Weiß aus Merseburg, welcher vor sechs Jahren unsren Kindergarten besucht hat, hat in seiner Vaterstadt die Begründung eines solchen angeregt, u. wendet sich an uns mit der Bitte, ihm eine küntige Erzieherin u. Kindergärtnerin zu empfehlen, die bei Ihnen den Kursus […] schon gemacht hat, oder nächsten Sommer machen wird.

Es muß dafür ein gewissenhaftes Mädchen u. wir meinen, in Hamburg müßten Sie mehrere tüchtige Kräfte gewonnen habe, ich werde nun vorläufig an den Herrn Schulrath schreiben, daß ich mcih an Sie gewendet habe […]“.

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Fröbel, Friedrich

E. Brief mit U.
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Friedrich Fröbel (1782-1852), Pädagoge und Begründer des Kindergartens. E. Brief m. U., Keilhau (bei Rudolstadt), 4. September 1848, 1 Seite gr.-8°. Leicht gebräunt. An den Superintendenten Kirncher in Saalfeld. „[…] Bei der Lehrer- und Erziehungsversammlung zu Rudolstadt habe ich, da Sie ohne Zweifel bedeutend spät sich bei derselben, wie ich mit innigsten Theilnahme gehört habe, - einfinden konnten, gar nicht die Freude gehabt Sie zu sprechen um so mehr ergreife ich die günstige Gelegenheit welche sich mir für künftigen Mittwoch bei der Lehrerversammlung in dem Schwarzburger Hofe bei Blankenburg darzu darbietet. Es ist dieß zwar im engeren Sinne eine Versammlung zunächst blos Schwarzburger Lehrer indem ein Theil der Berathung eine vorhabende Petition derselben betrifft, doch wird auch vieles zur Besprechung kommen was ganz allgemeinen Interesses ist, weßhalb denn auch nach der Bestimmung der letzteren Rudolstadter Versammlung die gestattete Theilnahme wenigstens in diesem Kreise der Berathung eine allgemeine seyn wird […]“ – Im August 1848 hatten sich auf Einladung von Fröbel etwa 250 Lehrer und Erzieher aus ganz Deutschland in Rudolstadt eingefunden, um die Einordnung des Kindergartens in das allg. Bildungswesen zu diskutieren. Nur der Thüringer Lehrerverein nahm Fröbels Forderungen in sein Programm auf.