Friedrich Wilhelm

Friedrich Wilhelm

Kronprinz von Preußen, später als Friedrich III. deutscher Kaiser (1831-1888). Eigenh. Brief mit U. O. O. ı S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. In Bleistift.
$ 385 / 350 € (74410)

An seinen und seiner Gattin Leibarzt Dr. Velten: "Hätten Sie wohl die Gefälligkeit einen Augenblick zu meiner Frau zu kommen, da das Halsleiden nicht weicht [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.

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Friedrich Wilhelm

Kronprinz von Preußen, später als Friedrich III. deutscher Kaiser (1831-1888). Eigenh. Brief mit U. O. O. 2 SS. auf Doppelblatt mit gepr. Schmuckbordüre. Kl.-12mo.
$ 1,979 / 1.800 € (935808/BN935808)

Brief des vierzehnjährigen Kronprinzen an seinen Jugendfreund Glassow, geschrieben "Sonnabendfrüh": "Ich habe den Gedanken gefasst daß wir zuweilen Abends zusammenkommen um etwas hübsches zu lesen. Doch überlasse ich es dir gänzlich ob du kommst oder nicht; im Fall du aber kommst, so bring bitte irgend ein Buch mit das dir gefällt, damit wir einige Auswahl haben. Bornemann und Banier habe ich auch eingeladen. Kommst du, so komm bitte um 7 Uhr. Dein treuer Freund / Friedrich Wilhelm / sonst Fritze für gewöhnlich".

- Als Friedrich Wilhelm 1888 durch den Tod seines Vaters als Friedrich III. deutscher Kaiser und König von Preußen wurde, war er bereits schwer erkrankt. Er starb nach nur dreimonatiger Regentschaft im Jahr der Thronbesteigung ("99-Tage-Kaiser"); die Thronbesteigung seines Sohnes Wilhelm II. (1888-1918) machte das Jahr 1888 zum "Dreikaiserjahr"..

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Friedrich Wilhelm

Kronprinz von Preußen, später als Friedrich III. deutscher Kaiser (1831-1888). Empfehlungsschreiben mit eigenh. U. Karlsbad. 1 S. auf Doppelblatt mit Blindprägung. Kl.-Folio.
$ 440 / 400 € (935809/BN935809)

An den preußischen Generalmajor der Infanterie Hermann Heinrich Theodor von Tresckow (1818-1900): "Beikommend übersende Ich Ihnen ein an Mich gerichtetes Gesuch des Majors von Rothenburg vom 7ten Ostpreußischen Infanterie-Regiment No. 44, welcher Mir aus seinem früheren dienstlichen Verhältniß im 2ten Armee-Corps persönlich bekannt ist, worin derselbe um Versetzung in ein anderes Regiment respective um zur Dispositionstellung unter gleichzeitiger Ernennung zum Landwehr-Bezirks-Commandeur bittet, unter dem Anheimstellen dieses Gesuch zu berücksichtigen, falls eine paßende Gelegenheit sich finden sollte [...]".

- Erledigungsvermerk; etwas angestaubt bzw. fleckig; Faltspuren. Ohne die erwähnte Beilage..

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Friedrich Wilhelm

Kurfürst von Brandenburg (1620-1688). Schreiben mit eigenh. U. ("Friedrich Wilhelm Churfürst"). Cölln an der Spree. 2 SS. auf Faltbogen mit Adresse und papiergedecktem Siegel verso. Folio.
$ 1,979 / 1.800 € (936998/BN936998)

An Rudolf August Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1627-1704): "Unsern freundlichen dienst und was Wir mehr liebes undt gutes vermögen zuvor, durchlauchtiger, hochgebohrner fürst, freundlicher lieber vetter, sohn undt gevatter. Wir sagen E[uer] L[iebden] freundtvet[terlich] erlichen danck, daß Sie auf Unsere vor Andreae Arnolds zu Halberstadt nachgelassene wittib, wegen ihrer bey der stadt Braunschweig habenden rechtmäßigen forderungen eingelegte freundtvetterliche vorschriften gebührende verordnung ergehen laßen wollen.

Nachdem nun supplicantin Uns nochmals demütigst zuvernehmen gegeben wie daß sie von denen 3000 rthl. capital den dritten theil, also 1000 rthl. capital und 840 rthl. interesse fallen laßen, die übrige 2000 rthl. aber terminsweise in zehen jahren bezahlt nehmen wolle, undt Wir dan aus ihrem supplicato so viel ersehen, daß wan sie 2000 rthl. capital sofort ihr gegen ausantwortung ihrer briefschaften gezahlet würde sie endlich den großen schaden über sich ergehen zu laßen, sich erboten, und dahero umb anderweitiger intercession nochmalen demütigst gebeten, also haben Wir E[uer] L[iebden] hiemit freundtvetterlich ersuchen wollen, Sie geruhen nunmehro dieses in consideration zu ziehen, und der sachen einen solchen nachdruck zu geben, damit supplicantin und ihre Kinder, welche des ihrigen zum höchsten benötiget, ohne ferneren aufenthalt dazu gelangen und des beschwerlichen lamentirens überhoben werden mögen, Wie werden solches in dergleichen fällen mit E[uer] L[iebden] hinwieder zuverschulden uns angelegen sein laßen [...]". - Friedrich Wilhelm, genannt "der Große Kurfürst", bereitete mit seiner pragmatisch-entschlossenen und reformfreudigen Regierungspolitik den Weg für den späteren Aufstieg Brandenburg-Preußens zur Großmacht und der Hohenzollern zu einem der führenden deutschen Herrscherhäuser..

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