Friedrich Wilhelm I.

Friedrich Wilhelm I.

Kurfürst von Hessen-Kassel (1802-1875). Brief mit eigenh. U. Kassel. 1½ SS auf Doppelblatt. Dreiseitiger Goldschnitt. 4to.
$ 237 / 200 € (935270/BN935270)

An Joachim Graf Münch-Bellinghausen (1786-1866), österreichischen (und damit Präsidial-)Gesandten beim Deutschen Bund in Frankfurt/Main: "Hoch- und Wohlgeborner Herr Graf! Eurer Excellenz Mir schon oft bewiesene Gefälligkeit läßt Mich hoffen, daß Dieselben in einer Angelegenheit, an welcher Mir sehr gelegen ist, Dero Beihülfe zu leihen die Güte haben wollen. Ich suche nemlich zu einer Anstellung in Meinem Kabinet einen Mann von gesetztem Alter, von guten monarchischen Gesinnungen, frei von modernen Staats-Theorien, von anerkannter Rechtlichkeit und Unbescholtenheit, und von gründlicher juristischer Bildung, sowohl im Civil-Recht (namentlich im gemeinen Deutschen), als auch im Deutschen Staats- und Privat-Fürsten-Recht.

Der Gehalt und Rang würde sich nach den Verhältnissen der Person richten und angemessen bestimmt werden. Eure Excellenz ersuche Ich deshalb um eine gefällige Nachricht, ob Dieselben zu der bezeichneten Stellung ein oder mehrere Individuen Mir namhaft zu machen vermöchten. Sehr dankbar würde Ich erkennen, was Eure Excellenz in dieser Sache für Erreichung des beabsichtigten Zwecks zu thun im Stande seyn würden [...]". - Spuren mittiger Querfaltung; Bugfalteneinrisse; kl. Rostspur von alter Metallklammer; verso minimale Montagespuren..

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Friedrich Wilhelm I.

König in Preußen (1688-1740). Schreiben mit eigenh. U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. Mit papiergedecktem Siegel.
$ 711 / 600 € (940805/BN940805)

"Nachdem Seine Königliche Mayestät in Preußen, unser allergnädigster König und Herr, auf geschehene allerunterthänigste Vorstellung allergnädigst gewilliget haben, daß dieses Jahr in Herbst bey gutem Wadel zum Behueff der Veste Stettin, Sechßig starcke, gute, frische und nicht abgestandene Eichen, im gleichen Einhundert junge Buchen und Einhundert Birken zu Hebe-, und Wucht-Bäume, wie auch Deichsel Stangen, in der Uckermündischen Heyde so nahe als möglich angewiesen und ohne Entgeld abgefolget werden sollen; Alß befehlen allerhöchstgedachte Seine Königl.

Majt. dero Pommerschen Cammer hiemit in Gnaden, sich hiernach gehorsamst zu achten, und deshalb behörige Verfügung zu thun [...]". - Mit Regestierung und gegengezeichnet..

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Friedrich Wilhelm I.

König von Württemberg (1754-1816). Schreiben mit eigenh. U. Ludwigsburg. 1 S. Folio.
$ 415 / 350 € (940817/BN940817)

An den Oberstallmeister: "Friderich von Gottes Gnaden, Koenig von Württemberg, Souverainer Herzog in Schwaben und von Teck etc. etc. etc. Unsern gnädigen Grus zuvor lieber Getreuer. Da Wir Uns entschloßen haben, euch zum GrosKreuz Unseres Königlichen Civil Verdienst Ordens zu ernennen, so laßen Wir auch die Decoration davon in der Anlage nebst den Statuten deßelben zugehen. Mit Vergnügen geben Wir auch diesen Beweis Unseres besondern Wohlwollens und Geneigtheit, welche Gesinnungen bei jeder Gelegenheit zu bethätigen, Uns stets angenehm seyn wird.

Daran geschieht Unser gnädiger Wille und Wir verbleiben auch mit Königlicher Huld und Gnade stets wohl beigethan [...]". - Am unteren Blattrand Feuchtigkeitsspuren und Papierverlust (fachmännisch angegossen); Adresse durch Textverlust weitgehend unleserlich..

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Friedrich Wilhelm I.

Schriftstück mit eigenh. Namenszug. „Fr. Wilhelm“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar