Paul Friedrich

Friedrich, Paul

Schriftsteller (1877–1947). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 128 / 120 € (16033)

Paul Friedrich (1877–1947), Schriftsteller. E. Brief mit U. Berlin, 7. November 1909. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. – An den namentlich nicht genannten Studenten Martin Flaum: „Gern entspreche ich Ihrem freundlichen Wunsch und bitte Sie, Ihre Commilitonen unbekannterweise von mir zu grüßen. | Die Jugend von heute hat eine heilige und unaufschiebbare Pflicht: Die im Schwinden begriffene deutsche Idealität wieder neu zu beleben und dafür Sorge zu tragen, daß das völkische Leben wieder vom Hauche wahren lebendigen Geistes durchweht werde.

Das walte Gott! [...]“ – Paul Friedrich war Feuilletonredakteur bei den „Berliner Neuesten Nachrichten“ und schrieb Erzählungen, Essays, Lyrik und Bühnendichtung; 1903/04 war er Herausgeber des „Hochland-Jahrbuchs“ und „machte sich auch als Übersetzer aus dem Französischen einen Namen. Daneben gab er Werke u. a. von Julius Mosen, Christian Dietrich Grabbe und Georg Büchner heraus“ (DBE). – Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Einriß im rechten Rand..

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Friedrich, Paul

Schriftsteller. 2 eigenh. Postkarten mit U. Berlin. 07.10.1930. 2 SS. 8vo.
$ 85 / 80 € (48768/BN30973)

"Kunst ist die Verbindung des Sinnlichen mit dem Übersinnlichen des Vergänglichen mit dem Unvergägnlichen. Wundervoll hat Tizian in seiner irdischen und himmlischen Liebe die beiden Seiten des Künstlerischen dargestellt. Es bedarf keiner Engel und Madonnen uns diesen tiefsten Zusammenhang zu verdeutlichen."

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Friedrich, Paul

Schriftsteller (1877-1947). Eigenhändige Sentenz mit U. und eh. Zusatz. Berlin. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 373 / 350 € (85370/BN55916)

"Keine formale Macht des Staats kann eine fehlende innre Gemeinschaft ersetzen. Äußere Zivilisation ohne tragende Nationalkultur ist Form ohne Seele. Deutschland braucht aus lebendig gebliebener Tradition hervorzurufende neue Ideale der Kultur- und Volksgemeinschaft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Das Fußzeilenfeld mit eh. Zusatz der biographischen Daten.

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