Friedrich II.

Friedrich II.

der letzte Großherzog von Baden (1857-1928). Brief m. e. U. „Friedrich“. Badenweiler. 8vo. Seite.
$ 237 / 200 € (44536)

Dankt General Aschauer für übermittelte Geburtstagsglückwünsche.

buy now

Friedrich II.

König von Preußen (1712-1786). Brief mit eigenh. U. ("Frederic"). Potsdam. 6 Zeilen auf Doppelblatt. 4to.
$ 948 / 800 € (79049/BN50650)

An einen Major Loys des Ingenieurkorps in Magdeburg, mit der Antwort auf dessen Vorschlag zur Errichtung einer Militärakademie. Freundlich, aber bestimmt informiert der König den Empfänger darüber, dass er bereits eine sehr erfolgreiche Schule in Berlin gegründet hätte und dass sich dieser die Mühe ersparen könne, seinen Plan für eine Akademie und Vorschläge für französische Lehrkräfte zu übermitteln: "Connoissant [!] l'utilité d'une école militaire, J'en ai deja etabli une à Berlin, ou les jeunes gentilhommes reçoivent toutes les instructions necessaires, pour en former de bons officiers.

Je ne saurais aussi que Me louer du succés, qu'elle a eû jusquesici [!];& comme elle ne manque pas de Maitres, vous pouvés vous dispenser, de M'envoyer le plan, dont vous faites mention dans vôtre lettre; et vous epargner la peine, de Me procurer des sujets françois pour Precepteurs. Sur ce Je prie Dieu, qu'Il vous ait en Sa sainte et digne garde [...]". - Die im Brief beschriebene "Académie des nobles" war 1765 von Friedrich II. in Berlin gegründet worden. Die Neugründung erfolgte nicht zuletzt in Reaktion auf die Erfahrungen des Siebenjährigen Krieges, der Mängel in der Ausbildung vieler preußischer Offiziere offenbart hatte. Die zwölf besten Absolventen eines Jahrgangs wurden vom König persönlich in Potsdam weiter ausgebildet. Sichtlich stolz auf seine Gründung, betont Friedrich im Brief, dass er sich nicht genug für den Erfolg der Schule loben könne. Aus der "Académie des nobles" sollte die "Preußische Kriegsakademie" hervorgehen. - Leicht braunfleckig und mit einem seitlichen Einriss..

buy now