Friedrich August Georg von Sachsen SJ

Friedrich August Georg von Sachsen SJ

Kronprinz von Sachsen, Priester und Jesuit (1893–1943). Ms. Brief mit eigenh. U. und Albumblatt mit eh. U. („Georg“ bzw. „P. Georg von Sachsen“). Berlin. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-gr.-8vo und qu.-32mo.
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Friedrich August Georg von Sachsen SJ (1893–1943), Kronprinz von Sachsen, Priester und Jesuit. Ms. Brief mit e. U. und Albumblatt mit e. U. („Georg“ bzw. „P. Georg von Sachsen“). Berlin, 12. Januar 1937. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-gr.-8° und qu.-32°. – Wohl an den namentlich nicht genannten Adolf Leichtle aus Lenzfried bei Kempten i. A., einen Sammler von Autographen und Autogrammen, zur Übersendung des Albumblatts: „Ihren Brief fand ich erst auf meinem Schreibtisch vor, Ende des Jahres, nachdem ich ½ Jahr ausserhalb Europa’s geweilt hatte.

Daher die Verspätung! [...]“ – Der erste Sohn von Friedrich August Georg von Sachsen, dem späteren König Friedrich August III., und seiner Gattin Luise, geborene Erzherzogin von Österreich-Toskana, war dem erstarkenden Nationalsozialismus von Anfang an ablehnend gegenübergestanden und war „als Regimekritiker, insbesondere aber als Mitglied des abgedankten sächsischen Königshauses, als katholischer Priester und als Angehöriger des Jesuitenordens [...] den nationalsozialistischen Machthabern besonders suspekt. Auch weil er Juden zur Ausreise verhalf und Oppositionelle versteckte, stand er unter der besonderen Beobachtung der Gestapo“ (Wikipedia, Abfrage v. 12. IV. 2009). „Tiefe Freundschaften verbanden ihn mit Menschen verschiedener Konfessionen und zu den Männern des Widerstandes um den 20. Juli 1944. Daher mußte er sich zeitweise vor der Beschattung durch die Gestapo verstecken. Am 14. Mai 1943 ertrank er im Großglienicker See in Berlin und wurde am 16. Juni 1943 in der Dresdner Hofkirche beigesetzt“ (http://www.bistum-dresden-meissen.de). – Der Brief mit kleinen Gebrauchsspuren. – Beiliegend zwei Zeitungsausschnitte..

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