Sammlung von mehr als 100 Dokumenten [Freiherrn von Canitz bzw. Canitz und Dallwitz]

[Freiherrn von Canitz bzw. Canitz und Dallwitz], Sammlung von mehr als 100 Dokumenten

Sammlung von mehr als 100 Dokumenten zur Familiengeschichte aus fünf Jahrhunderten). Verschiedene Orte. Zusammen 490 SS. auf 411 Bll. Verschiedene Formate. Weiters das Visitkartenalbum der Familie Canitz und Dallwitz (s. u.) und einige Beilagen.
$ 19,939 / 18.000 € (25586)

Die umfangreiche Sammlung zur Geschichte der ursprünglich aus Meißen und der Lausitz stammenden, seit dem Ende des 14. Jahrhunderts durch den Deutschen Orden nach Preußen gekommenen Familie, die bis 1699 als reichsfreiherrliche Linie bestand und hernach in eine reichsfreiherrliche und eine gräfliche zerfiel, umfaßt zahlreiche Dokumente aus der Geschichte der reichsfreiherrlichen Linie. Neben Lehensbriefen aus dem 16. und 17. Jhdt., Urkunden über Auszeichnungen, Paßdokumenten u. a. enthält die Sammlung mehrere Schreiben von und an Staatsmänner wie Christian Graf von Bernstorff (1769–1835), Karl Wilhelm Freiherrn von Canitz und Dallwitz (1787–1850), Eberhard Graf zu Stolberg-Wernigerode (1810–1872), Hugo von Bülow (1789–1853), Ludwig von Massow (1794–1859), Friedrich Carl von Savigny (1779–1871), Alexander Graf von Schleinitz (1807–1885), Julius Freiherr von Canitz und Dallwitz (1815–1894) sowie von Herzog Adolph (I.) von Nassau (1817–1905), den Königen Friedrich Wilhelm IV.

von Preußen (1795–1861) und Wilhelm III. der Niederlande (1817–1890) sowie Kaiser Franz Josef I. von Österreich (1830–1916) und Wilhelm II. (1859–1941). – Detaillierte Verlistung auf Anfrage. – 1) Lehensbrief von Bischof Georg von Blumenthal (1490–1550) a. d. J. 1536. Lebus, „Mit[t]woch nach Kilian“ [d. i. 15. Juli] 1536. 1 S. Qu.-schmal-folio. Auf Pergament. Über die Schaferei zu Großburg.1a) Lehensbrief von Bischof Georg von Blumenthal für Ernst Tschehen [?] über Polnisch Lauden. O. O., 1549. 1 S. Qu.-Folio. Auf Pergament.1b) Kauf- und Belohnungsbrief für Gottfried von Kanitz von Bischof Johann VIII. von Horneburg (1551–1555). Fürstenwalde, 1553. 1 S. Qu.-Folio. Auf Pergament. Mit angehängtem Wachssiegel.1c) Brief von Markgraf Joachim II. von Brandenburg (1505–1571) an Gottfried von Kanitz. Köln, 1553. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.1d) Lehensbrief von Johann Georg von Brandenburg (1525–1598). 1564. 1 S. Qu.-Folio. Auf Pergament.1e) Lehensbrief von Joachim Friedrich von Brandenburg (1546–1608) für Hans, Christoph Friedrich, Hieronymus Augustinus und Israel von Canitz. Küstrin, 8. Januar 1599. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.1f) Brief der Kurfürstlich-Brandenburgischen Kanzlei. Königsberg, 25. Mai 1609. 1. S Folio.1g) Lehensbrief von Johann Sigismund von Brandenburg (1572–1620) für Hans, Christoph Friedrich, Hieronymus Augustinus und Israel von Canitz. Köln, 23. Oktober 1609. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.1h) Lehensbrief von Johann Sigismund von Brandenburg für Hans, Christoph Friedrich, Hieronymus Augustinus und Israel von Canitz. Köln, 2. Januar 1611. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament. Mit angehängtem Wachssiegel.1i) Lehensbrief von Johann Sigismund von Brandenburg für Christoph Friedrich, Hieronymus Augustinus und Israel von Canitz. Köln, 24. Dezember 1617. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.1j) Lehensbrief von Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688) für Friedrich und Hans Sigmund von Canitz. Köln, 13. April 1646. 3 SS. auf Doppelblatt. Folio.1k) Lehensbrief von Friedrich Wilhelm von Brandenburg für Melchior Friedrich und Georg Sigismund von Canitz. Köln, 4. Juni 1652. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament. Mit angehängtem Wachssiegel.1l) Georg Wilhelm I. (1660–1675), Herzog von Liegnitz, Brieg und Wohlau. Brief mit e. U. Liegnitz, 27. August 1675. 1 S. auf Doppelblatt. Folio.1m) Brief von Friedrich Frh. von Nimptsch zur Belehnung des Jauer. 1677. 1 S. Qu.-schmal-folio.1n) Brief von Anna Sophie (1647–1726), Herzogin von Württemberg-Juliusburg. Juliusburg, 27. April 1685. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel.1o) Friedrich III. (1657–1713), Markgraf von Brandenburg (seit 1701 auch König von Preußen). Lehensbrief für die Gebrüder Canitz. Köln, 25. Januar1692. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.1p) Erbbrief des Wolf Abraham zu Gersdorf über das Gut Mittel Sohra. Voigtshof in Görlitz, 17. März 1701. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.1q) Brief von Friedrich I. von Preußen (1657–1713) in zeitgen. Abschrift. Köln, 27. Oktober 1711. 2¾ SS. auf Doppelblatt. Folio.1r) Erbbrief des Georg Ernst zu Gersdorf über das Gut Mittel Sohra. Voigtshof in Görlitz, 8. 7 1723. 1 S. Qu.-Imperial-Folio. Auf Pergament.2) Friedrich Wilhelm I. (1688–1740), König in Preußen. Resolution mit e. U. Berlin, 29. Januar 1717. 3 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio. Auf Pergament. In Lehensangelegenheiten.2a) Ders. Confirmatio mit e. U. Berlin, 17. April 1724. 7 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio. Auf Pergament. Confirmatio des Vergleichs der Brüder Melchior Friedrich und Friedrich Wilhelm von Canitz über die Güter Großburg, Klein- oder Polnisch Lauden und Schweinbraten.2b) Gedr. „Instruction über die practischen Arbeiten, welche die Officiere des General-Staabes in den Sommer-Monaten vorzunehmen haben“. Berlin, 1816. 8 SS. auf 4 Bll. Folio.3) Friedrich Wilhelm III. (1770–1840), König in Preußen. 9 Briefe mit e. U. Berlin und Potsdam, 1821 bis 1831. Zusammen 3 SS. auf 10 Bll. 4to. An Karl Frh. von Canitz und Dallwitz.3a) Christian Graf von Bernstorff (1769–1835), Staatsmann. 2 Briefe mit e. U. und 1 Vollmacht mit e. U. Berlin, Februar 1828. Zusammen (7+1+1=) 9 SS. auf 8 Bll. Folio und 4to. Als Minister für Auswärtige Angelegenheiten an Karl Frh. von Canitz und Dallwitz in Betreff einer Untersuchung gegen den Frh. von Miltiz. Die Vollmacht weiters mit e. U. von König Friedrich Wilhelm III. und papiergedecktem Siegel.3b) Derselbe. Brief mit e. U. („Graf von Bernstorff“). Berlin, 10. II. 1828. ¾ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit rotem Lacksiegel. – An die „Mitglieder der königlichen Gesandtschaft bei der Ottomanischen Pforte“ mit der Mitteilung, bei Vorweis dieses den preußischen General und Staatsmann Karl Wilhelm Freiherrn von Canitz und Dallwitz (1787–1850) „als ihren Missions-Chef“ zu betrachten. – Papierbedingt etwas gebräunt mit kleinen Einrissen am oberen Rand.3c) Auszüge aus Briefen von Legationssekretär Küpfer an Staatsminister von der Goltz. Buyukdéré und Pera, 1825 bis 1827. 70 SS. auf 36 Bll. Folio. Zeitgen. beglaubigte Abschrift.3cc) „Allgemeine Relation vom Marsche und der Operation des Schillerschen Corps“. Hs. Manuskript. 7 SS. auf 4 Bll. Folio. Mehrseitiges Schreiben des Leutnant Brünow, des Interimskommandanten des zweiten Brandenburgischen Husarenregiments gen. von Schill, über das Verhalten Ferdinand von Schills nach dem vorgetäuschten Abrücken zum Manöver und der Ignoranz des Befehls der Kommandantur zur sofortigen Rückkehr; an General Leutnant von Blücher.3d) Karl Wilhelm Freiherrn von Canitz und Dallwitz (1787–1850), preußischer General und Staatsmann. Manuskript mit e. Randkorrekturen. Hannover, 1839. 78 einspaltig beschriebene SS. auf 39 Bll. Folio. – Reinschrift der „Letzten Antwort an die Herren Verfasser der historisch-politischen Blätter für das katholische Deutschland vom Verfasser des kleinen Beitrags zur Berichtigung eines großen Mißverständnisses“, über den Frieden zwischen den christlichen Konfessionen in Deutschland. Canitz’ Schrift war 1839 in der Hahn’schen Hofbuchhandlung in Hannover erschienen. – In zeitgen. beschriebenem Umschlag.3dd) [Derselbe]. – Paßformular. O. O. u. D. 1 S. Imperial-Folio.3ddd) [Derselbe]. „Memoires d’outre tombe. No. 1. Meine Berufung nach Berlin im Sommer 1845. Geschrieben in den ersten Tagen des Augusts 1848“. Zeitgenössische Abschrift. 34 num. SS. auf 34 Bll. Folio.3dddd) 3 politische Noten des Regierungspräsidenten von Düsseldorf a. d. J. 1840/41. Zusammen 3 SS. auf 6 (= 3 Doppel)Blatt. Folio.3ddddd) Eberhard Graf zu Stolberg-Wernigerode (1810–1872), Politiker. 2 e. Briefe mit U. Berlin, 1842. Zusammen 8 SS. auf 6 (= 3 Doppel)Blatt. Gr.-3°. An Karl Wilhelm Freiherrn von Canitz und Dallwitz. Ein Brief mit halbseitiger e. Anmerkung des Adressaten.3e) Hugo von Bülow (1789–1853), preußischer Diplomat. Hektographiertes Schriftstück Berlin, 23. Januar 1849. 6½ SS. auf 4 Bll. Folio. – Bericht über den Stand der Verhandlungen in der Frankfurter Nationalversammlung.3f) Hans von Bülow (1816–1897), preußischer General der Artillerie. 2 Briefe mit e. U. Berlin, 1842. Zusammen ( 1½+1=) 2½ SS. auf 2 Bll. Folio. An den Frhn. von Canitz betr. der sistierten Entsendung von Generalmajor Lindheim nach Wien.3ff) Derselbe. Brief mit e. U. Berlin, 6. November 1844. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. An den Frhn. von Canitz in Besoldungsfragen.3g) Offizierspatent für Unteroffizier Julius von Canitz. Berlin, 13. Oktober 1822. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit e. U. von Oberst von Steinwehr, dem Leiter der Militair-Examinations-Kommission.3h) Fähnrichspatent für Siegmund Rudolph von Kanitz. Berlin, 16. Februar 1804. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio.3i) Reisepaß für Baron von Canitz. Wien, 21. Februar 1828. 2 SS. Imperial-Folio.3j) Karl August Adolf von Krafft (1764–1840), Militär. Brief mit e. U. Königsberg, 31. März 1831. 3 SS. auf Doppelblatt. Folio. Über einen Aufstand im Gouvernement Wilna. Beiliegend vier Dokumente der Zeit. Zusammen 5 Bll. Folio.3jj) Derselbe. Brief mit e. U. Königsberg, 19. Juli 1831. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Über die Festsetzung „des Korps des polnischen Generals Grafen Gielgud, geführt von den Generalen Chlapowski, Roland und Szymanowski“.3k) „Aus dem siebenjährigen Kriege. Die Schlacht von Paltzig oder Kai. Den 23ten July 1759. Beschrieben durch | v. Fischer, Hauptmann | im October 1816“. Manuskript. Titel und 8 SS. auf 6 Bll. Folio.4) Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861), König von Preußen. Brief mit e. U. Berlin, 20. März 1848. ¼ S. auf Doppelblatt. Folio. Ernennung von Generalleutnant Baron von Canitz zum Generaladjutanten.4a) Ders. Brief mit e. U. Magdeburg, 23. Oktober 1853. ¾ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit rotem Lacksiegel. – Beglaubigungsschreiben zur Verleihung des roten Adler-Ordens dritter Klasse mit der Schleife an den preußischen General und Staatsmann Karl Wilhelm Freiherrn von Canitz und Dallwitz (1787–1850). – Papierbedingt etwas gebräunt; etwas angestaubt und mit kleinen Einrissen am oberen Rand.4b) Ludwig von Massow (1794–1859), Staatsmann. E. Brief mit U. Berlin, 30. März 1847. 7 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio. An Friedrich Wilhelm IV. in Gesetzgebungsangelegenheiten.5) Gedr. Erlaß von Fürst Heinrich LI. aus der jüngeren Linie Reuß über das Abhalten von Vieh-, Getreide- und Wochenmärkten. Ebersdorf, 6. Februar 1810.6) 10 Briefe im Zusammenhang mit der Entsendung von Karl Ernst Wilhelm Freiherr von Canitz und Dallwitz (1787–1850) nach Konstantinopel. Zeitgen. Abschriften. Verschiedene Orte, 1827 und 1828. Zusammen 21 SS. auf 22 Bll. Folio.7) Karl Wilhelm Freiherrn von Canitz und Dallwitz (1787–1850), preußischer General und Staatsmann. „Historischer Rückblick auf diplomatische Verhältnisse des Osmanischen Reichs zu den europäischen Mächten“. Zeitgenössische Abschrift, um 1830. Fragment. 24 SS. auf 12 Bll. Folio.8) Friedrich Carl von Savigny (1779–1871), Jurist und Politiker. Zeitgen. Briefabschrift. Berlin, 7. November 1843. 7½ SS. auf 4 Bll. Folio. Über eine Zusammenkunft auf Schloß Sanssouci am 26. Oktober 1843 in Anwesenheit einiger Minister.8a) Derselbe. Protokoll einer Zusammenkunft auf Schloß Sanssouci am 27. Juni 1844. Zeitgen. Abschrift. 8 SS. auf 4 Bll. Folio. Zugegen waren der preußische König Friedrich Wilhelm IV., der Prinz von Preußen, die Minister Boyen, Thile, Bodelschwingh, Arnim und Stolberg sowie Oberjustizrat Dr. Voß und der Geh. Legationsrat und Gesandte Dr. Bunsen; vortragender Staatsminister war Friedrich Carl von Savigny, in dessen Namen das vorliegende Protokoll auch ausgefertigt wurde.8b) Karl Ernst Wilhelm Freiherr von Canitz und Dallwitz (1787–1850). Diverse Aktenstücke über die Gesandtschaft in Brasilien und deutsche Auswanderungsangelegenheiten mit tls. e. Anmerkungen und Ausführungen. Verschiedene Orte, um 1848 [bis 1859]. 28 Bll. Folio.8c) Derselbe. Manuskript über deutsch-preußische Verfassungsfragen. Zeitgen. Abschrift. O. O., Juni 1848. 15 SS. auf 16 Bll. Folio.9) Derselbe. Gedr. Adresse. Berlin, 29. April 1849. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. An die Wahlmänner für die erste Kammer im Wahlbezirk Crossen.10) Wilhelm III. (1817–1890), König der Niederlande. Urkunde über die Verleihung des Ordens der Eichenkrone (Ordre de la couronne de chêne) an Baron Canitz. Walferdange, 3. Juni 1855. 1 S. Qu.-Folio.10a) Brief der kleinen Thekla Vitzthum an ihren Vater. [1859]. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to.11) Friedrich Stolte (D. n. b.), deutscher Konsul in Neapel. 3 e. Briefe mit U. Neapel, 1859 und 1860. Zusammen (1½+2+2=) 5½ SS. auf 6 (=3 Doppel)Blatt. 4to.12) Adolph (I.) (1817–1905), Herzog von Nassau (und Großherzog von Luxemburg). Urkunde mit e. U. Biebrich, 17. Oktober 1864. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Verleihung des Militär- und Zivildienst-Ordens Adolphs von Nassau an den Frh. von Canitz und Dallwitz.13) Urkunde über die Verleihung des Ordens Karls III. von Spanien durch Isabella II. von Spanien an Baron von Canitz. San Sebastian, 26. September 1868. 1 S. Imperial-Folio. Mit papiergedecktem Siegel und gestochener Bordüre.14) Alexander Graf von Schleinitz (1807–1885), preußischer Staatsminister. 2 Briefe mit e. U. Berlin, 1850. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 4 (= 2 Doppel) Blatt. Folio. An Karl Ernst Wilhelm Freiherr von Canitz und Dallwitz.15) Julius Freiherr von Canitz und Dallwitz (1815–1894), deutscher Gesandter im Haag. Passierschein für Frhn. Carl von Canitz und Gemahlin. Darmstadt, 30. April 1864. 1 S. Imperial-Folio.15a) Derselbe. Passierschein für Frhn. Carl von Canitz „nebst Gemahlin, und in Begleitung eines Dieners“. Den Haag, 9. März 1879. 1 S. Imperial-Folio.16) Antoine Agénor Alfred prince Gramont (1819–1880), Diplomat. Brief mit e. U. Wien, 14. Februar 1864. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.17) Franz Nadorp (1795–1876), Maler. E. Brief mit U. Rom, 6. November 1874. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.17a) Franz Josef I. (1830–1916), Kaiser von Österreich. Brief mit e. U. Bad Kreuth, 4. Juli 1889. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. In französischer Sprache und mit französisierter Unterschrift („Francois“) an Baron Canitz.18) Passierschein für Major Eberhard Graf von Schmerling. Berlin, 25. Oktober 1904. 1 S. Imperial-Folio.19) Partezettel von Alexandra von Rabe, geb. Freiin von Humboldt. Groß-Silber, 2. Januar 1909. Beiliegend ein Doppelblatt mit gedr. Gebeten.20) Hermine, Prinzessin Reuß ältere Linie (1887–1947), zweite Gattin von Wilhelm II. Ms. Brief mit e. Nachschrift und U. Doorn, 15. Dezember 1934. 1 S. Gr.-8vo.21) Wilhelm II. (1859–1941), deutscher Kaiser. E. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D. 3 Zeilen auf 1 S. 8vo.22) Karl Ernst Wilhelm Freiherr von Canitz und Dallwitz (1787–1850). „Huygens Grabmal“ und „Die Sänger Germaniens“. 2 e. Gedichte oder Gedichtabschriften. O. O. u. D. Zusammen (2¼+1=) 3¼ SS. auf 3 Bll. Folio und 4to.23) „Felddienst-Instruktion. Erste Kiste. No. V“. O. O. u. D. 26 SS. auf 14 Bll. Folio. Mit e. Widmung und U. des preußischen Generalleutnants Paul Joseph Malachow von Malachowki (1713–1775).24) Mahmud II. (1785–1839), Sultan des Osmanischen Reiches. Außenministerielle Note. 1 S. Imperial-Folio.25) Franz Nadorp (1795–1876), Maler. Frauenportrait. Bleistift, leicht aquarelliert, Signiert und datiert „Nadorp | Frascati | [1]839“. 196:130 mm. Beiliegend ein wohl nicht hinzugehöriges Beiblatt des Künstlers.26) Derselbe. Portrait des Jesukindleins. Bleistift auf Karton. 298:220 mm. Signiert „F. Nadorp“ und datiert „Romae“, o. J.27) Derselbe. „Der Stern der drei Könige“. Radierung. Signiert „F. Nadorp“ und datiert „Romae [18]57“. 138:195 mm (Plattenrand).28) Edward Lear (1812–1888), Maler, Illustrator und Schriftsteller. „Philoe“. Federzeichnung. Signiert „E. Lear“ und datiert „Oct. 30 1855“. 99:134 mm. – Auf einem Blatt mit blindgeprägter, üppiger ornamentaler Bordüre.29) [„Bismarck am Krankenbette“]. Bleistiftzeichnung. 202:302 mm. Rückseitig bezeichnet: „Von Lily aus [dem] schönen Teplitz erhalten | MLowen [?] | 2/7 83 | von ihr gezeichnet | Junker [?] läßt sich von der Cameriera den Tiberius von Stahl vorlesen – Lilly assistiert“.30) Visitkartenalbum der Familie Canitz und Dallwitz. Verschiedene Orte, 1864 bis 1928. 34 Bll. mit 454 montierten Visitenkarten sowie 9 Exlibris, Stempel, Einladungen u. a. auf 67 SS. 18 w. Bll. Beiliegend ein e. Brief mit e. U. von Otto von Bismarck (dat. 9. August 1852, 1 S. 4to, mit eh. adr. Umschlag), 1 montierter Theaterzettel und 1 gedr. Gedicht mit wohl von Franz Nadorp stammender Notiz; am vorderen Vorsatz ein montiertes Kuvert mit e. Visitenkarte von Fürstin Bismarck. Roter Leinenband mit goldgeprägtem Deckel- und Rückentitel. 4to. – Unter den zahlreichen Visitkartenhaltern finden sich u. a. Feldmarschall F. H. E. von Wrangel (1865), Staatsminister Bernhard Ernst von Bülow (1877), der Internist Friedrich Theodor von Frerich (1878), Reichskanzler von Bismarck und Gattin (mehrfach) und Minister Alexander Graf von Schleinitz (1881). – Rücken abgelöst, Gelenke geplatzt, stärker berieben und fleckig; innen etwas stockfleckig..

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